Milk For Us: Praktische Einkaufsliste inklusive Sync-Funktion und Apple Watch-Integration

Teilt man sich den Haushalt und damit auch die Einkäufe mit mehreren Personen, kann es nützlich sein, eine App wie Milk For Us zu verwenden.

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Milk For Us (App Store-Link) ist eine reine iPhone-App, die vom deutschen Entwickler Daniel Rinser in den App Store gebracht worden ist. In der Basis-Version kann Milk For Us völlig kostenlos genutzt werden, lediglich das Synchronisierungs-Feature kann per Abo (3 Monate = 99 Cent, 6 Monate = 1,99 Euro, 1 Jahr = 2,99 Euro) hinzugekauft werden. Die nur etwa 6 MB große Anwendung benötigt mindestens iOS 7.0 oder neuer und kann in deutscher Sprache genutzt werden.

Eine der Besonderheiten der seit Ende Juli dieses Jahres im deutschen App Store vertretenden Anwendung ist ein Archiv von über tausend häufig genutzten Lebensmitteln, die bereits beim Eingeben der ersten Buchstaben erscheinen und so die Erstellung einer Einkaufsliste noch schneller von der Hand gehen lassen. Zudem ist Milk For Us lernfähig und merkt sich häufig gekaufte Produkte, um sie dann in den Vorschlägen ganz oben zu präsentieren.

Besonders praktisch ist auch eine weitere Funktion von Milk For Us: Das Problem des ewigen Umherirrens zwischen Supermarktregalen wegen eines einzigen Produktes soll sich damit beheben lassen. In der App können die Abteilungen für verschiedene, regelmäßig besuchte Supermärkte in der richtigen Reihenfolge sortiert werden, um die Listen darauf abzustimmen und so effizienter einkaufen zu können.

In-App-Kauf von Milk For Us gilt für ein gesamtes Konto

Wer die Einkäufe dann mit mehreren Personen erledigt und immer auf dem neuesten Stand bleiben möchte, kann von der Sync-Funktion, die per In-App-Kauf erhältlich ist, Gebrauch machen. Alle erledigten Produkte verschwinden dann zeitgleich auf allen mit einem Konto verbundenen Geräten. Das In-App-Abo gilt übrigens für das gesamte Konto, das mit E-Mail-Adresse und Passwort erstellt werden muss, und nicht nur für ein Gerät. Es reicht also, als Ehepaar oder in der WG einmalig den In-App-Kauf zu tätigen, weitere Mitglieder können dann zum Konto hinzugefügt werden.

Milk For Us Apple WatchWer dann auch noch eine Apple Watch am Handgelenk trägt, profitiert von einer Integration der Smartwatch und kann sich dort nicht nur die vorhandenen Listen, sondern auch deren Produkte anzeigen und nach dem Ablegen im Einkaufswagen abhaken lassen. Über eine „Geschäft wählen“-Option gibt es die Möglichkeit, einen Supermarkt auszusuchen, beispielsweise, wenn man auf dem Rückweg von der Arbeit gerade daran vorbei radelt, um zu sehen, ob man von dort noch etwas benötigt.

Der Entwickler Daniel Rinser gibt in seiner E-Mail an uns übrigens an, die Anwendung aus Unzufriedenheit entworfen zu haben. „Es gibt zwar sehr viele Einkaufslisten-Apps, aber keine entsprach zu 100% meinen Wünschen“, berichtet er. „Die Funktion, die ich am meisten vermisst habe, war die Möglichkeit, meine Listen je nach Geschäft unterschiedlich zu sortieren. Ich sehe Einkaufen als Notwendigkeit an, und da möchte ich im Allgemeinen so schnell wie möglich wieder aus dem Laden raus sein. Listen mit einem Tap umzusortieren, so dass sie der Aufteilung meines aktuellen Supermarkts entsprechen, war so naheliegend und doch wichtig für mich, dass ich Milk for Us entwickelt habe.“ Ein guter Gedanke – daher bekommt Milk For Us auch eine Empfehlung von uns.

Kommentare 10 Antworten

  1. Ich nutze „Buy me a pie“ und bin damit sehr zufrieden. Das Teil kann man auf dem iPad und iPhone nutzen. Eine Watch Anbindung gibt es auch! Und zum Glück kein Abo. Ich stehe da nicht so sehr drauf.

    1. seh ich genauso… das einzige was stört, ist dass die Apple Watch immer ausgeht und nicht für 10min einfach das Display an lassen kann damit ich alles mit einem Klick abhaken kann.

  2. Wir nutzen die Wunderlist App für solche und ähnliche geteilte Listen/Aufgaben (ohne Pro) und von mir auch der Hinweis, dass ich grundsätzlich dem ABO Trend nichts abgewinnen kann und schon gar nicht in diesem Fall, dafür ist der Funktionsumfang einfach zu gering!

  3. Abo ist auch für mich ein No-Go. Einkaufslisten gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, auch ohne Abo mit gleichem Umfang. Einmalzahlung ist ok, der Entwickler soll ja was davon haben…

  4. In dieser App fehlen scheinbar die Preiseingaben. Ich benutze eine kostenlose Einkaufsliste mit Menge x Preis-Funktion. Hier weiß ich den Gesamtpreis des Einkaufswagens vor der Kassiererin ?. Bei etwaigen Differenzen liegt die Fehlerquote bei ca. 80 % bei der Supermarktkasse ?

  5. Ja, auch sehr nett. Aber wann programmiert mal jemand sowas wie den „HandyShopper“, den es mal für PalmOS gab. Da reicht meiner Meinung nach noch keines der Einkaufs-Tools heran.

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