Mobile Gaming-Markt auf Allzeithoch: Wöchentliche Ausgaben von 1,7 Milliarden USD

Neue Analyse von App Annie

Wer sich in diesen Tagen auf den Straßen umschaut, wird viele Smartphones in den Händen der Menschen entdecken. Doch wer genauer hinsieht, kann seit Beginn der Pandemie wesentlich mehr Gamer-Daumen auf den Displays erkennen: Der Markt für Mobile Games ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich gewachsen, wie die Daten- und Analyse-Experten und -Expertinnen von App Annie beobachten konnten. In ihrem Halbjahresreport gibt es daher erstaunliche Zahlen und Fakten zu vermelden.

Das sich zu Beginn der Pandemie die Nutzerzahlen von Games erhöhen werden, war zu erwarten. Überraschend war jedoch der sprunghafte Anstieg von heruntergeladenen Smartphone-Spielen. Etwa anderthalb Jahre später zeigt dieser Trend keine Abschwächung: Die wöchentlichen Downloadzahlen der Handyspiele überstiegen erstmals im März 2020 die Marke von einer Milliarde Dollar und sind seitdem auf diesem Niveau geblieben.


Bei den Verbraucherausgaben schnellten die Zahlen sogar noch weiter in die Höhe: In der ersten Hälfte des Jahres 2021 gaben Spieler und Spielerinnen wöchentlich 1,7 Milliarden Dollar für mobile Spiele aus. Das ist ein Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Jahr vor der Pandemie und ein absolutes Allzeithoch. Gleiches gilt für die mit Mobile Gaming verbrachte Zeit: 5 Milliarden Stunden pro Woche werden weltweit in den bunten Parallelwelten verbracht.

Einfach abschalten und in ferne Welten träumen: Mit Fantasy-Games geht das ganz einfach. Kein Wunder, dass dieses Genre also bei Spielern und Spielerinnen am ehesten präferiert wird. In Deutschland sind aber auch Home Design Spiele wie Die Sims, sowie an weiblichen Spielerinnen orientierte Anwendungen sehr beliebt. Im Gegensatz zu China und den USA wird sich hierzulande dafür nicht so gerne mit Casino bzw. Gambling-Apps die Zeit vertrieben.

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In den USA sind ganze 64 Prozent aller Spieler und Spielerinnen weiblich, weshalb sich die Entwicklerteams von mobilen Spielen auch mittlerweile mehr auf dieses Geschlecht ausrichten. Tatsächlich ist die Beobachtung kein Einzelfall: Die einzigen Länder auf der Welt, die mehr männliche als weibliche Spielerinnen zählen, sind Japan (56 Prozent männlich) und Südkorea (53 Prozent männlich). In Deutschland sind 59 Prozent der Gamerschaft weiblich.

Der asiatische Bereich führt mittlerweile die Charts der Verbraucherausgaben an. In mehreren AMER- und EMEA-Märkten überholt China sogar die USA. Deutschland liegt auf Platz 5 der Verbraucherausgaben weltweit. Die gesamte Studie von App Annie kann auf der Website des Unternehmens inklusive zahlreicher Grafiken und Diagramme eingesehen werden.

Grafik: App Annie.

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