Mutti: Sehr gute Nahverkehrs-App optimiert & NextTicket will VRR modernisieren

Darauf haben wir bereits seit Anfang November gewartet: Mutti von der Bogestra wurde endlich für das iPhone X optimiert.

Mutti iPhone X

Seit ich auf meinem ersten Homescreen einen Ordner „Smart Home“ mit den wichtigsten Apps für Zuhause angelegt habe, gab es eigentlich nur noch eine nicht für das iPhone X optimierte App, die ich ohne Umwege erreichen konnte: Mutti (App Store-Link). Das war besonders schade, denn Mutti nutze ich fast täglich für meinen Weg zur Arbeit und wieder zurück.

Nun hat die Bogestra, das ist der Nahverkehrsbetrieb hier bei uns in Bochum und Gelsenkirchen, seine praktische App endlich für das iPhone X optimiert. Und was soll ich sagen? Es ist ein wahrer Segen. Mit der App könnt ihr übrigens auch etwas anfangen, wenn ihr nicht aus Bochum kommt: Mutti kann auf Daten aus dem gesamten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zugreifen.

So ist es ein leichtes, die passende Route zum Ziel zu finden. Ganz egal ob über die integrierte Suche samt Favoriten-Funktion, den Schnellzugriff auf die letzen Verbindungen oder die integrierte Karte und den Abfahrtsmonitor. Auch ein Ticketkauf ist in Mutti nach einer Registrierung ohne große Hürden per SEPA-Lastschrift oder PayPal möglich.

Mutti
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Preis: Kostenlos

NextTicket soll den Fahrkartenkauf noch einfacher machen

In Sachen Ticket arbeitet der VRR übrigens an einer ganz neuen App: NextTicket. Auf der neu gestarteten Webseite könnt ihr euch bereits über das Projekt informieren und auch für die Testphase anmelden. In NextTicket wird man Start und Ziel der Fahrt mit dem Nahverkehr angeben und die über den Monat hinweg gesammelten Tickets zusammen bezahlen. Dabei soll das System automatisch 24-Stunden-Tickets, 4er-Tickets und 10er-Tickets mit Einzelfahrscheinen kombinieren, um den besten Preis für den Kunden zu bestimmen.

In einem zweiten Schritt soll es dann eine weitere Art der Abrechnung geben: Statt ein Ticket mit einer bestimmten Preisstufe zu bezahlen, will NextTicket eine kilometerbasierte Abrechnung in den VRR bringen. Für den Kunden soll das vor allem bei den Strecken von Vorteil sein, bei denen man sonst gerade so in die nächste Preisstufe springen würde, was zum Teil mit erheblichen Mehrkosten verbunden ist.

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