Netatmo Presence: Neue Überwachungskamera mit Objekterkennung für den Außeneinsatz

Das Unternehmen Netatmo hat neben der eigenen Wetterstation auch mittlerweile Überwachungs-Kameras im Portfolio. Das neueste Modell ist die Netatmo Presence.

Netatmo Presence 1

Auf der CES in Las Vegas wurde die Netatmo Presence erstmalig vorgestellt und wird aller Voraussicht nach ab dem dritten Quartal 2016 auch am deutschen Markt erhältlich sein. Die dazu gehörige Presence-App wird ab iOS 8.0 nutzbar sein, zudem will Netatmo eine Web-App für PC und Mac bereit stellen.

Die Überwachungskamera im Aluminium-Design lässt sich vom Nutzer problemlos selbst installieren und ersetzt im Prinzip eine bestehende Außenleuchte, die sich nach der Einrichtung über WLAN mit dem hauseigenen Netzwerk verbindet. Im Inneren ist eine FullHD-Kamera verbaut, die hochwertige Bilder bei allen Lichtverhältnissen erfassen, sowie über einen 100 Grad-Aufnahmewinkel und eine Reichweite von 20 Metern verfügen soll. Das gesamte Modul ist witterungsbeständig und durch einen IP66-Standard geschützt, so dass sie Sonne, Regen, Wind und Eis trotzen kann.

Zur Überwachung des Außenbereiches nutzt die Netatmo Presence eine vom Hersteller als „Smart Sight“ bezeichnete Funktion, die auf einem Lernalgorithmus besteht. Auf Grundlage dessen ist die Kamera in der Lage, die Anwesenheit von Menschen, Fahrzeugen und Tieren festzustellen. Der Nutzer wird über diese Vorkommnisse sofort informiert und erhält eine präzise Benachrichtigung wie „Person gesehen“, „Fahrzeug gesehen“ oder „Tier gesehen“.

Netatmo Presence verfügt über ein leistungsfähiges Flutlicht

In der Nacht ist ein diskretes Aufnehmen oder Ansehen durch eine leistungsstarke Infrarot-Nachtsicht möglich. Darüber hinaus kann ein integriertes Flutlicht genutzt werden, das bei Aktivierung helle Videos in Farbe aufnimmt. Zudem lässt sich das Licht zur Abschreckung von unerwünschten Besuchern oder zur Ausleuchtung des Weges zum Eingang einsetzen.

Netatmo Presence 2

Die Datenspeicherung der aufgezeichneten Videos erfolgt über eine intern im Gerät verbaute MicroSD-Karte und können jederzeit an einen persönlichen FTP-Server weitergeleitet werden. Im Kaufpreis inbegriffen sind neben smarten Benachrichtigungen und einer FullHD-Videoaufzeichnung und -speicherung auch eine chronologische Übersicht von Ereignissen in Form einer Timeline. Netatmo verspricht einen Verzicht auf Vertrags- oder Abonnementabschlüsse mit zusätzlichen Kosten und sichert die Übertragung der Daten auf das Smartphone nach Banken-Sicherheitsstandards.

Die Netatmo Presence wird im dritten Quartal 2016 in Deutschland erhältlich sein – ein Kaufpreis steht für die WLAN-Überwachungskamera derzeit noch nicht fest. Weitere Informationen lassen sich auf der Website des Unternehmens oder im kleinen YouTube-Video einsehen.

Kommentare 23 Antworten

    1. Würde sagen im gehobenen Bereich, da 1. netatmo und 2. Die Familie / Wohnung im Video nicht gerade zum günstigen Segment gehört, nicht mal unbedingt zum mittleren. Ich tippe auf 199€ (also durchaus teuer!)

        1. Google ist dein Freund. Dort findest du genug Quellen, die unabhängig voneinander berichten, das es keine Batterien verwendet sondern ein Stromkabel möchte

  1. Geh mal davon aus, dass die Aufnahmen auf einen Netatmon-Server in den USA geladen wird und von dort die Nachrichten auf die App gepusht werden. Abo und Datenschutz lässt grüssen… Lass mich gerne im Q3 überraschen… 🙂

  2. Darauf hab ich schon gewartet ! Was nicht heißt, daß ich gleich zuschlage !
    Ich hab schon über 20 !! Jahre eine Videosprechanlage, die immer noch funktioniert! Aber wenn man das auch vom iPad aus realisieren könnte, würde mich das schon interessieren! ?

  3. Ja, kann man gebrauchen. Wäre nett, wenn die Sache an Homekit angepasst würde.
    Das Design halte ich sicherlich nicht für prickelnd. Man sollte aber im Außenbereich nicht mit Gold glänzen und explizit darauf hinweisen, dass man was „besonderes“ an sein Haus gehangen hat.
    Die Stromversorgung läuft über Strom, der ja der Lampe zugeführt wird. Den Preis schätze ich allerdings auf weit über 200 €uronen.

  4. Als Sicherheitssystem jedenfalls unbrauchbar, da Wlan zu leicht gestört/unterbrochen werden & die lokal auf der SD abgelegten Daten jederzeit von (als Beispiel) einem Dieb nach ausräumen der Bude mitgenommen werden kann. Als im Endeffekt bestenfalls als „Frühwarnsystem“ (Schwiegereltern kommen?!) einsetzbar.

  5. Interessant ist es auch aus der Sicht das ich als Bürger der vor diesem Gebäude entlang geht auch gefilmt werde ohne es vielleicht sogar zu wissen, sehr schön. Die andere Kamera war ja wenigstens in der eigenen Wohnung

      1. Jaja, aber hast du dir das Produkt Foto angesehen? Wohin zeigt dieses? Genau auf die Straße und wenn ich da vorbei komme bin ich drauf ohne es zu wissen

    1. Ja. Gefahr der totalen Überwachung. Am Ende setzen sich Hausbesitzer hin und erstellen auch noch Persönlichkeitsprofile. Haben dank der unendlichen Menge an Videomaterial ja alles was dazu nötig ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de