Nutshell Camera: Neue App erzählt kleine Video-Geschichten aus drei verschiedenen Fotos

Wer seinen Freunden oder der Familie nicht nur langweilige Fotos von bestimmten Ereignissen zeigen will, findet mit Nutshell Camera eine neue Möglichkeit der Kommunikation.

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Nutshell Camera (App Store-Link) steht seit dem heutigen 10. Februar im deutschen App Store kostenlos zum Download bereit und lässt sich von dort aus auf alle Geräte laden, die mindestens iOS 8.0 installiert haben. Zudem sind neben 132 MB an freiem Speicherplatz auch englische Sprachkenntnisse von Vorteil, denn eine deutsche Lokalisierung besteht seitens der Entwickler von Prezi Inc. noch nicht.


Das Prinzip der Nutshell Camera-App ist es – der Titel deutet es schon an – aus wenig Material eine kleine, kurze Geschichte zu erzählen. Dafür wird nach Erlaubnis des Zugriffs auf Kamera und Mikrofon ein kurzes Video aufgenommen und währenddessen von den drei wichtigsten oder schönsten Ansichten ein zusätzliches Foto geknipst. Anhand dieser Aufnahmen generiert die App daraufhin die Möglichkeit, an eben diesen drei Positionen im Video Textzeilen, Sticker oder kleine Animationen einzufügen. In diesem Bereich gibt es eine Menge Auswahl, von kleinen Smileys über Valentinstags-Herzchen über bunte Pfeile, Striche oder Kreise.

Schnelle, ansprechende Ergebnisse – und der Datenschutz?

Die ausgesuchten Animationen oder Textzeilen können beliebig auf dem Screen verteilt werden, anschließend lässt sich das damit erstellte Kurzvideo entweder in der Camera Roll speichern oder bei Facebook bzw. Google+ teilen – sofern für letztere Netzwerke eine Berechtigung besteht. Möchte man das angefertigte Video noch nachträglich ändern, genügt ein Fingertipp auf den „Edit“-Button, und die Dekorationen und Texte können neu angelegt werden.

Die Handhabung und die Ergebnisse der Nutshell Camera-App sind wirklich ansprechend, und ich kann mir vorstellen, dass viele Nutzer diese schnelle Art der Video-Erstellung gutheißen werden. Allerdings stellt sich auch bei dieser App wieder einmal die Frage des Datenschutzes. Die Entwickler von Prezi sind laut Website sonst auf Präsentations-Software spezialisiert, verlangen für die Nutzung ihrer App keinen Cent, bieten keine In-App-Käufe an, und schalten keine Werbebanner. Die im App Store verlinkte Datenschutzrichtlinie scheint sich auch weniger um die App an sich, sondern um die Website der Entwickler sowie deren Präsentations-Produkte zu handeln. Wirklich sicher sein kann man sich in diesem Fall daher nicht, ob persönliche Daten gesammelt oder gar weitergegeben werden. Hier heißt es abzuwägen, ob die App einem dieses Risiko wert ist.

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Kommentare 2 Antworten

  1. Geladen, angemeldet, getestet, gelöscht. Beim Verschicken per Whatsapp wird nur der Link gesendet, der dann auf das Video verweist, das auf dem Server abgelegt wird. Ich bleib bei Replay und iMovie – ein paar mal damit gearbeitet und dann gehen diese Apps auch schnell von der Hand!

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