Parrot Flower Power: Pflanzensensor mit Bluetooth-Anbindung im Test

Bei teuren Pflanzen ist es besonders ärgerlich, wenn sie eingehen – wer keinen grünen Daumen hat, sollte sich den Parrot Flower Power ansehen.

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Vor einiger Zeit haben wir euch mit dem Koubachi ja bereits einen Pflanzensensor vorgestellt, der mit rund 100 Euro aber recht teuer war. Zum halben Preis und in den drei Farben grün, braun und blau, gibt es seit diesem Monat mit dem Parrot Flower Power (Amazon-Link) eine nette Alternative. Wir haben uns das 49 Euro teure Gadget für den Pflanzenkübel genauer ansehen und wollen euch mit unseren Eindrücken versorgen.


Die wichtigsten Eigenschaften gibt es gleich vorweg: Der Parrot Flower Power ist wetterbeständig und kann auch im Außenbereich verwendet werden. Er wird einfach mit seinen Sensoren in den Boden gesteckt und mit einer AAA-Batterie mit Energie versorgt. Die Verbindung mit dem iPhone erfolgt per Bluetooth 4.0, ein iPhone 4S ist also mindestens erforderlich. Alle Daten werden an eine kostenlose App übertragen, die es momentan leider nur für das iPhone gibt. Eine Version für das iPad soll aber schon in Kürze nachgereicht werden.

Der Parrot Flower Power zeichnet verschiedene Daten auf, im Fokus stehen Wassermenge, Dünger, Temperatur und Sonneneinstrahlung. Die Daten werden alle 15 Minuten gemessen, alle zwei Stunden an das iPhone übertragen (wenn es sich in Reichweite befindet) und alternativ bis zu 80 Tage lang im Sensor selbst gespeichert. Bei kritischen Werten bekommt man natürlich eine Push-Meldung, sobald man per Bluetooth (Reichweite 5 bis 25 Meter) verbunden ist.

Parrot Flower Power überzeugt dank toller App

Die Einrichtung des kleinen Pflanzensensors mit dem iPhone ist dabei mehr als einfach. Im Prinzip muss man nur die Batterie einstecken und die App installieren, alle notwendigen Schritte werden dabei im Vorbeigehen erklärt und können auch der mitgelieferten Anleitung entnommen werden. Nach der Einrichtung kann man innerhalb der App eine Pflanze erstellen, wobei man aus einer 6.000 Pflanzen umfassenden Datenbank auswählen kann – jede Gattung hat ja ganz eigene Erfordernisse.

In der optisch schick und übersichtlich gestalteten App des Parrot Flower Power kann man die Werte des letzten Jahres in übersichtlichen Diagrammen anzeigen lassen oder auch in den Live-Modus wechseln. Zudem wird in Ampel-Farben signalisiert, ob Temperatur, Wassermenge, Dünger und Sonneneintrahlung gut genug für die Pflanze sind. Wichtige Meldungen wie zum Beispiel „Pflanze gießen“ kann man dabei in einem kleinen Kalender einsehen und als erledigt markieren. Wenn man mehrfach gegossen hat, erkennt die App sogar vorab, in wie vielen Tagen man wieder Wasser nachgießen muss.

Insgesamt ist der Parrot Flower Power eine feine Sache, vor allem weil er so einfach funktioniert und die App wirklich gut gestaltet ist. Wer sich mehrere Sensoren zulegen möchte, braucht übrigens keine Sorgen zu haben: Mit einem Smartphone kann man 256 Sensoren auf einmal verwalten. Zusammen mit einem ganz witzigen Design ist der Parrot Flower Power auf jeden Fall eine Empfehlung für alle iPhone-Nutzer, die sich um ihre (teuren) Pflanzen sorgen und es immer wieder vergessen, ordentlich zu gießen oder zu düngen. Ein paar optische Eindrücke gibt es wie immer im folgenden Video. Wir werden unserer Büro-Pflanze übrigens erst einmal eine Ladung Dünger kaufen…

Video: Der Parrot Flower Power

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Kommentare 4 Antworten

  1. Finde ich gut! Wir haben eine Pflanze, die immer wieder eingeht und durch die gleiche ersetzt wird. Mit dem Teil könnte es klappen. Dann wüsste ich zumindest, ob oder auch was der Pflanze fehlt.

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