Pebble stellt Pebble 2, Pebble Time 2 und Pebble Core vor

Der Smartwatch-Hersteller Pebble hat neue Smartwatches und ein ganz neues Produkt vorgestellt.

Pebble 2

  • Die wichtigste Info zuerst: Alle neuen Produkte werden per Kickstarter (zur Kampagne) finanziert.

Pebble 2

Die Pebble 2 ist ein Upgrade der ersten Generation und mit einem Preis von nur 99 US-Dollar eine der wohl günstigsten Smartwatches auf dem Markt. Die schlaue Uhr kann Aktivitäten aufzeichnen, Schritte zählen und die Herzfrequenz messen. Des Weiteren können Notizen und Sprachnachrichten per Mikrofon aufgezeichnet werden. Ebenso ist die Pebble 2 bis zu 30 Meter wasserdicht, kommt in fünf verschiedenen Farben und versteht sich mit iOS und Android.

Die Pebble 2 kostet für die ersten Vorbesteller 99 US-Dollar und soll im September dieses Jahres verschickt werden.

Pebble Time 2

Pebble Time 2

Die Pebble Time ist das Business-Modell, das über ein Farbdisplay verfügt. Das Display ist nun 53 Prozent größer und kann so natürlich mehr Inhalte anzeigen. Die Time 2 verfügt nun ebenfalls über ein Mikrofon und Herzfrequenzsensor. Mit nur einer Aufladung hält die neue Time 2 rund 10 Tage durch. Die neue Pebble Time 2 ist in den Farben Silber, Grau und Gold ab 169 US-Dollar erhältlich und soll im November dieses Jahres verschickt werden.

Pebble Core

Pebble CoreMit dem Pebble Core gibt es erstmals ein Produkt aus dem Hause Pebble, das keine klassische Smartwatch ist. Das kleine Modul ist 3G-fähig und muss nicht am Handgelenk getragen werden, sondern kann in der Hosentasche verstaut oder mit einem Clip befestigt werden. Durch das integrierte GPS-Modul zeichnet der Pebble Core die Geschwigkeit und zurückgelegte Strecke auf und funktioniert mit RunKeeper, Strava oder Google Fit.

Zudem gibt es eine Anbindung an Spotify Premium, auch können SOS-Signale (SIM-Karte wird voraussetzt) gesendet werden. Das Aufzeichnen von Sprachnachrichten ist möglich, auch lassen sich mit dem Pebble Core Apps wie zum Beispiel Uber nutzen.

Das kleine Gadget hat eine Akkulaufzeit von rund neun Stunden und richtet sich vornehmlich an Läufer. Der Preis ist mit 69 US-Dollar relativ weit unten angesetzt, die Auslieferung erfolgt allerdings erst im Januar 2017.

Habt ihr schon zugeschlagen? Werdet ihr eines der neuen Produkte bei Kickstarter „kaufen“?

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

Kommentare 35 Antworten

  1. Gepledged? Kann mir einer kurz das Kickstarterprinzip erläutern? Habe zwar eine Vermutung, aber würde es gerne von jemandem erklärt haben, der bereits Erfahrung gesammelt hat!

    1. Soll ich es Dir erklären? Habe eben extra einen sehr langen Text geschrieben, der leider verloren gegangen ist und ich müsste neu schreiben…

      1. Ich denke ich hab es inzwischen begriffen, anders als bei herkömmlichen Finanzierungsmethoden, erwartet der Geldgeber keine Rendite oder Anteile am Unternehmen, er/sie scheint mehr am Projekt an sich interessiert. Damit solche Summen zusammen kommen, müssen vereinzelte aber höhere Summen beisteuern und das finde ich schon erstaunlich, wenn man nichts weiter dafür haben will, als das Produkt selbst! Zudem besteht ja auch die Gefahr, das es mit dem Produkt nichts wird und man das Geld umsonst investiert hat!

  2. Ganz einfach, du bezahlt einfach den fest vorgeschriebenen Betrag. Kommt insgesamt genug Geld zusammen (und das wird es hier), kommt das Gewählte Produkt zu dir. Sollte einmal nicht genug Geld erreicht werden, geht es zurück auf dein Konto.

  3. Dazu muss ich mich bei Kickstarter aber registrieren nehme ich an?! Es scheint ja auch Personen zu geben, die deutlich mehr als z.B. 69 € bzw. $ investieren, was haben die davon? Bekommen die eine Beteiligung, Aktien, usw.? Oder dient diese Plattform nur dazu, Projekte die einem sympathisch sind, finanziell zu unterstützen, ohne selbst davon zu profitieren! Das ist mir nicht ganz klar!

  4. Hatte die erste und war begeistert.
    Mit der Time Steel war ich nicht zufrieden.
    Viel zu schnell verkratzt, der Schwarze Display-Rand stört und die Akkulaufzeit lag bei 6, nicht bei 10 Tagen.
    Ach ja, und keine Sprachsteuerung.

    Bin jetzt seit kurzem bei einer Apple Watch gelandet. Muss sagen, das ist was anderes. Macht einfach mehr Spaß. Und das tägliche Laden stört nicht- ziehe sie nachts eh aus.

      1. Unvorstellbar, du sagst es ??. Auch wenn ich sie jeden Tag laden muss kann ich mir nicht noch einmal vorstellen eine Pebble zu tragen.

  5. Bestellt. Immer noch die beste Smartwatch für mich: ePaper immer ablesbar bei Tageslicht ohne dass eine Beleuchtung aktiviert werden muss, gute Akkulaufzeit, einfache Programmierung über Web-Interface möglich. Die AppleWatch kann sicher mehr, aber diese drei Dinge eben nicht.

    1. Zumindest mit der Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19% wirst du rechnen müssen, bei den teuren Modellen ggf. noch mit Zollgebühren.

  6. Eine Smartwatch zum Preis eines Apple-Watch Armbands. Und viele Dinge, die früher kritisiert wurden, wurden jetzt umgesetzt: Pulssensor (auch wenn ich ihn nicht brauche), kleinerer Rand (ergo größeres Display) uvm.

  7. Laut Besprechung ist sie aus Stainless Steel. Kommt aber ohne Armbänder. Dafür kannst du halt jedes Armband vom Uhrenmacher nehmen 🙂

    1. Weil das ein ganz anderer Typ Display ist. Kein Touch, kein Amoled (hat die Watch Amoled?) … auf jeden Fall viel weniger brillant und weniger Farben.
      Ich mag die Pebble. Aber da liegen zwei unterschiedliche Ansätze vor, deswegen.

    2. Es sind gänzlich unterschiedliche Displays. Das Pebble Display mag zwar bei Sonnenlicht besser ablesbar sein, kann aber bei Auflösung und Farbe nicht mal ansatzweise mithalten. Und wo ist das Akku-Problem? Ich habe die AppleWatch jetzt seit über einem Jahr und noch keinen Tag gehabt, an dem der Akku nicht gereicht hätte. Da ist mir das Apple Display lieber.

  8. Pebble hat in meinen Augen ein großes Problem…die Weiterentwicklung!
    Pebble macht keine smartwatches sonder Uhren mit Smarten Funktionen. Das reicht nicht ! Es hätte eine Premium smartwatch dabei sein müssen die wirklich mit der Konkurrenz mithalten kann. So sehen die Uhren für mich immer noch billig aus und können zu wenig.

    1. Nun ja, wenn die Pebble keine Smartwatch ist dann ist die Apple Watch aber auch keine solche.
      Die Pebble kann eigentlich total viel, und vieles davon ohne Kompagnon App.
      Spritpreise oder Fahrpläne frage ich so ab.
      Aber das wichtigste für mich sind die Notifikation.
      Und das Problem mit der Weiterentwicklung teilt sich Pebble mit Apple, und Samsung.
      Alle haben das Problem was die noch an Funktionen und Features bringen könnten.

      Die Wahrheit ist, die Wäsche wird nicht weißer als weiß. ^^

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