Mac mini jetzt 5 Jahre mit M-Prozessor

Apples kleines Meisterstück?

8 Kommentare zu Mac mini jetzt 5 Jahre mit M-Prozessor
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das?

Mac mini steht unter einem Display auf einem Schreibtisch

Vor ziemlich genau 5 Jahren hat Apple den ersten regulären Mac mini mit M1-Prozessor ausgeliefert. Da ich heute im Home Office unterwegs bin, entstehen diese Zeilen auch auf einem genau solchen Gerät. Damals noch mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz für 778,85 Euro gekauft, arbeitet das gute Stück noch heute auf meinem Schreibtisch.

Und erst jetzt werden die Dimensionen klar, die Apple damals geschaffen hat. Wir reden hier über das Basis-Modell mit dem einfachsten Prozessor, 256 GB Speicherplatz und lediglich 8 GB Arbeitsspeicher. Trotzdem scheint es, als würde sich der Mac mini auch nach 5 Jahren noch langweilen.


Für Office-Arbeiten und ein bisschen Bildbearbeitung an einem 4K-Monitor ist der Mac mini auch 5 Jahre nach seinem Start noch absolut ausreichend befeuert. Natürlich dauert es nach einem Kaltstart ein paar Momente länger, bis alles gestartet ist. Nach ein paar Minuten merke ich aber ehrlicherweise keinen großen Unterschied mehr zu meinem neuen Mac mini mit M4 Pro Chip, der im Schreibtisch auf dem Büro steht. Und ich gehen davon aus, dass ein Großteil der Nutzerinnen und Nutzer den Mac mini ebenfalls nicht mehr fordern.

Mac mini hat heute noch mehr Leistung und kostet weniger

Klar ist: Die Intel-Chips müssen wir in der Apple-Welt definitiv nicht vermissen. Und mit dem neuen M5-Chip, den Apple unlängst vorgestellt hat, wurde die Performance in Benchmarks wie Geekbench im Vergleich zu damals ungefähr verdoppelt.

Der neue Mac mini mit M4-Chip in einer Had gehalten.
Die zwei USB-C-Ports auf der Vorderseite sind super praktisch.

Aber auch beim Mac mini selbst, den es bislang „nur“ mit einem M4-Prozessor gibt, ist die Entwicklung beeindruckend. Von damals 799 Euro beim ersten Mac mini ist der Listenpreis auf 699 Euro gesunken. Es gibt ein neues, noch kleineres und praktischeres Gehäuse mit USB-C-Anschlüssen an der Vorderseite. Neben dem neueren Prozessor bietet Apple außerdem die doppelte Menge an Arbeitsspeicher, nämlich 16 GB.

Mit dem ersten Mac mini mit hauseigenem Prozessor hat Apple gezeigt, dass man selbst das Basis-Modell nicht für zwei oder drei Jahre kauft. Der Mac mini ist ein kleines Monster, das viel länger durchhält.

Und selbst wenn es in der Black Friday Woche keine speziellen Angebote rund um den Mac mini mit M4-Prozessor gibt: Der Preis des Basis-Modells ist trotzdem deutlich niedriger als von Apple vorgesehen. Bei Amazon bekommt ihr das kleine Powerpaket bereits für 579 Euro.

Angebot
Apple Mac mini Desktop-Computer mit M4 Chip mit 10 Core CPU und 10 Core GPU: 16 GB...
  • GANZ GROSS. IN GANZ KLEIN. – Der viel leistungsstärkere, viel kleinere Mac mini Desktop-Computer: 12,7 x 12,7 cm, vollgepackt mit Power für dich....
  • SIEHT KLEIN AUS. KOMMT GROSS RAUS. – Der Mac mini ist nur 12,70 x 12,70 cm klein, passt perfekt unter einen Monitor und findet nahezu überall...

Anzeige

Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 8 Antworten

  1. Der Mac mini M1 mit 16GB/512GB (ich hatte kurz einen mit 8GB, aber der kam immer sofort an die RAM-Grenze und war dann unbenutzbar) hat hier einen Intel-Monster Mac Pro 2013 mit 10-Core Xeon (selber eingebaut) mit 32GB/512GB abgelöst.
    In der normalen Benutzung ist er wesentlich schneller, einen Mediathek-Film konvertiert er in ca. 10 Minuten in einen H.265 Film und verbraucht dabei gerade einmal 30W. Der Mac Pro hat dafür (da er es nicht per Hardware konnte) ca. 1 Stunde gebraucht und hat dabei 230W in die Luft gepustet.

    Und noch sehe ich keinerlei Grund den M1 auszutauschen.
    Schon gar nicht gegen etwas mit so einem völlig deplatzierten Ein-/Austaster (und sagt nicht, den braucht man nicht, das stimmt nicht!).

    1. Ich denke einmal, daß Du Dich auf meinen Kommentat beziehst.

      Bei Dir mag das ja zutreffen, aber eben nicht bei allen.
      Bei mir ist es z.B. so:
      Meine Peripherie (CalDigit Thunderbolt 4 Dock mit einigen Platten angeschlossen, und ein stromversorgter USB 3.1 Hub) am mini geht dummerweise nicht in einen Ruhezustand, dadurch verbraucht der ganze Kram im Ruhezustand des mini (der Monitor ist nicht dabei, der wird durch den mini im Ruhezustand nur ab und zu hochgefahren, warum auch immer) ca. 15W.
      Daher ist bei mir der Ruhezustand indiskutabel und ich brauche den Ein-/Austaster.

      Das komplett Ausschalten und wieder Einschalten ist ja kein Problem, da der mini nach ein paar Sekunden ja wieder an ist.

  2. „… Trotzdem scheint es, als würde sich der Mac mini auch nach 5 Jahren noch langweilen.“

    Die Frage ist, sieht Apple das auch so?
    5 Jahre ist ja nun schon recht alt in der heutigen Technikwelt und schon näher dran an der End of Lifetime.

    Mich würde echt mal interessieren, wie lange Apple hier gedenkt, Software Support in Form von neuen macOS Releases und Sicherheits-Updates bereitzustellen.

    Man könnte aber auch böse sagen:
    Langweilt sich der Mac mini bei dir warst du nicht die Zielgruppe für das Gerät. ;->

    1. Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass die Unterstützung voraussichtlich zwischen 2026 und 2028 endet.

      Als Vergleich setze ich mal mein macBook Pro aus 2017 (Intel Generation)
      da endete der Support dieses Jahr, also kein neues macOS 26 mehr
      das sind immerhin 7 Jahre volle OS Updates.
      Und „Sequoia 15“ wird trotzdem weiterhin mit Sicherheitspatches versorgt.

      Also lässt sich daraus schließen das ein M1, auf dessen ARM-Architektur das neue macOS quasi basiert, auch mindestens diese 7 Jahre wenn nicht sogar mehr bekommen sollte.

      Und das ist meiner Meinung nach fair.
      Und wie gesagt man kann es nach diesen 7 Jahren ja auch weiter nutzen zwar nicht mit dem neuesten OS, aber das ist auch nicht unbedingt sofort notwendig.

    2. Nicht nur böse Zungen würden sowas sagen sondern alle die mit Computer entsprechend arbeiten.

      Das bisschen was Blogger einen Computer abverlangen würden auch 10 Jahre alte Geräte noch problemlos leisten. Aber man will halt irgendwann doch was neues und wenn man selbstständig ist kann man es ja auch abschreiben und so gesehen ist ein 5 Jahre altes Gerät schon zu lange im Einsatz.

  3. Ende Januar 2023 habe ich den Mini M2 mit 16GB/512GB für 1079€ gekauft. Seine Leistung musste der nie abrufen, der war schlichtweg für mein Anwendungsprofil Overpowered.
    Mitt 2025 habe ich mir bei Amazon für 555€ den neuen M4 mit 16GB/256GB gekauft, nicht weil ich den gebraucht hätte sondern einfach um etwas neues zu haben. Der Formfaktor war der springende Punkt, des weiteren der eine Thunderbolt Anschluss mehr der den USB-A ablöste.
    Da ist man halt technisch auch besser gerüstet. Speicherplatz habe ich in Form eines NvMe Gehäuses und eines 2TB Speicherriegels gekauft. Damit komme ich mit knapp 700€ Ausgaben auf erheblich mehr Leistung, erheblich mehr Speicherplatz und in den Genuss von ein paar Jahre längeren Updates.

    Den Ein/Ausschalter fande ich am M2 wesentlich intelligenter angebracht, damit werde ich beim M4 nicht wirklich warm. Praktisch ist mir das aber wurscht weil er an der Wand hängt, mit der Unterseite nach vorne und da ist der Schalter sogar perfekt zu bedienen.
    ich bin heute davon überzeugt das der Mini M4 auch in 6 bis 8 oder gar in 10 Jahren noch gute Dienste leisten kann. Das war bestimmt kein Fehlkauf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert