„Reigns: Her Majesty“ knüpft an die Qualität des Karten-Rollenspiels an

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Fabian 07. Dezember 2017, 08:12 Uhr

Wir haben gute Nachrichten für alle Fans von Reigns. Das besondere Kartenspiel hat ab sofort einen Nachfolger bekommen. "Reigns: Her Majesty" steht zum Download im App Store bereit.

Reigns: Her Majesty

Auch wenn es wirklich schwer war, ein Ende zu finden, hat Reigns bereits jede Menge Spaß gemacht. Die Mischung aus Kartenspiel und Rollenspiel, das immer neue Wendungen und Endungen nimmt, hat es so im App Store zuvor noch nicht gegeben. Und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht, denn ab sofort steht Reigns: Her Majesty (App Store-Link) als Nachfolger im App Store parat. Der Download der Universal-App kostet 3,49 Euro, In-App-Käufe sind nicht enthalten.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Falls ihr Reigns schon gespielt habt und es euch gefallen habt, führt wohl kein Weg daran vorbei, auch Reigns: Her Majesty auf iPhone oder iPad zu installieren. Und auch wenn ihr bisher kein Kontakt mit dem Spiel hattet, könnt ihr direkt mit dem zweiten Teil einsteigen. Denn eine tolle Sache der Reigns-Serie ist: Eigentlich ist es kein Spiel, sondern eine interaktive Geschichte. Egal ob ihr eigentlich kaum Spiele auf eurem iOS-Gerät spielt oder ob ihr echte Hardcore-Gamer seid, Reigns: Her Majesty sollte alle Geschmäcker zufrieden stellen.

Reigns: Her Majesty ist komplett auf Deutsch übersetzt

Die größte Änderung des komplett in deutscher Sprache lokalisierten Spiels lässt sich schon am Titel erkennen. In Reigns: Her Majesty schlüpft ihr nicht in die Rolle des Königs, sondern spielt seine Königin. "In Reigns: Her Majesty hat die kulturelle Renaissance der Welt eine neue Ära des Wissens und der Aufklärung gebracht - aber Gier und Eifersucht konspirieren noch immer gegen die wohlwollende Königin. Als Spieler überlistet und überlebt man diejenigen, die versuchen würden, den Spieler und deren Mann abzusetzen, indem man nach links oder rechts wischt und dabei gerechte (oder ungerechte) Entscheidungen über alle möglichen königlichen Angelegenheiten trifft", heißt es in einer Pressemitteilung zum Spiel.

Reigns: Her Majesty

Während sich am eigentlichen Spielprinzip nichts geändert hat, durch eure Entscheidungen müsst ihr also weiterhin auf ein Gleichgewicht zwischen den mächtigen vier Fraktionen im Königreich sorgen, sind in Reigns: Her Majesty einige neue Elemente hinzu gekommen.

Neues Inventar sorgt für zusätzliche Optionen

Eine besonders wichtige Rolle des Spiels nimmt sicherlich das Inventar ein. So ist es ab sofort möglich, einige Gegenstände zu sammeln, die man im Prinzip bei jeder Karte als dritte Option einsetzen kann, um nicht nur nach links oder rechts wischen zu müssen. Natürlich macht nicht jeder Gegenstand bei jeder Karte Sinn, in ausgewählten Fällen helfen euch die gesammelten Objekte aus dem Inventar aber dabei, besondere Aufgaben zu erfüllen.

Und die zu erfüllen, ist neben einer möglichst langen Regentschaft in Reigns: Her Majesty wohl das größte Ziel. So heißt es zum Beispiel: "Entdeckt eine neue Welt", "Repariert die mechanische Eule" oder "Besteigt den seit Jahren verlassenen Turm". Wie immer gilt es, die Geschichte durch die hoffentlich richtigen Entscheidungen in die gewünschte Richtung zu lenken.

Zu entdecken gibt es in Reigns: Her Majesty jedenfalls einiges. So bietet das Spiel 42 verschiedene Ziele, 26 unterschiedliche Tode und 46 Charaktere, denen man während der Regentschaft begegnen kann. Der Umfang scheint enorm: Nach einigen Tagen mit dem Spiel habe ich erst 166 Karten entdeckt, insgesamt dürften es wohl mehr als 1.000 verschiedene Karten sein.

Reigns: Her Majesty
Entwickler: Devolver Digital
Preis: 3,49 €

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Kommentare6 Antworten

  1. KaM! sagt:

    Besonders angestrengt haben sich die Macher nicht denn das sieht aus wie der erste Teil. Echt schade. Erinnert mich ein wenig an Destiny 2 da sieht auch alles gleich aus. Faul sein und abkassieren wird immer beliebter 🤬

    • Wenrod sagt:

      Welche App hast du nochmal programmiert? 😉
      Aber im Ernst, muss das Rad jedes Mal neu erfunden werden? Wenn ein Spielprinzip den Leuten gefallen hat, warum sollte man das nicht beibehalten und – wie hier anscheinend geschehen – um einige neue Elemente ergänzen, anstatt es komplett umzustricken?

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