Rogue Star: Intensive und nahezu unberechenbare Dogfights im Weltall

In Rogue Star muss man sich als Pilot eines Raumschiffes gegen fiese Gegner durchsetzen.

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Dies allerdings ist wahrlich kein leichtes Unterfangen, auch wenn das neue Rogue Star (App Store-Link) alle notwendigen Voraussetzungen bietet, um ein großartiges Kampfspiel im Weltraum zu sein. Das 4,99 Euro teure iOS-Game benötigt zur Installation etwa 77 MB eures Speicherplatzes und fordert iOS 4.3 oder neuer ein. Dank dieser Voraussetzungen ist der Titel durchaus auch ein Spiel für ältere iOS-Geräte. Lediglich einige Englischkenntnisse sollte man für Rogue Star mitbringen, da es für das Game bisher noch keine deutsche Lokalisierung gibt.


Rogue Star richtet sich an Spieler, die sich für Dogfights à la Sky Gamblers begeistern können und wilde Verfolgungsjagden im Himmel auf ihrem iDevice favorisieren. In Rogue Star allerdings führt man diese Kämpfe im Weltall als Pilot eines Raumschiffes aus, der soeben rekrutiert wurde und nun sein Können gegen Kriminelle und feindlich gesinnte Aliens beweisen muss.

Nachdem ein kleines Tutorial in Rogue Star und seine Funktionen eingeführt hat, gilt es gleich die erste Mission zu erledigen. Eine Reise zu einem benachbarten Planeten steht an – auf dem Weg dorthin allerdings wird man gleich von Weltraum-Piraten angegriffen. So heißt es, das Radar im Auge zu behalten und die Feinde mit der eigenen Laserwaffe zu verfolgen und zu erledigen.

Tolle Grafik, aber komplizierte Duelle in Rogue Star

Das ist allerdings leichter gesagt als getan: Mit Hilfe von OnScreen-Buttons zum Bewegen, Drehen und Schießen sowie einer Leiste für Geschwindigkeitsschübe schwebt man seinem Verderben entgegen. Denn: Selbst der erste Gegner fliegt so unberechenbar durch den Orbit, dass es nicht nur mit zum Stillstand gekommenen Raumschiff unglaublich schwer fällt, ihn zu verfolgen, sondern ihn auch überhaupt auf dem merkwürdig reagierenden Radarschirm zu orten. Ganz obendrein verfügt der Gegner auch über leistungsstarke Waffen, die er genüsslich einzusetzen weiß – und ehe man sich versieht, ist der Kampf verloren. „You fight like a human“ ist der beleidigende Kommentar des Piraten. Eine Dauerfeuer-Funktion ist zudem anfangs ebenfalls nicht an Bord, so dass man sich gefühlt die Finger wund tippt auf dem iDevice-Display.

Schade, dass es gerade Einsteigern in Rogue Star bereits zu Anfang derart schwer gemacht wird, dass dem Spieler schnell sämtliche Lust vergeht. Dabei bietet das Kampfspiel darüber hinaus noch viele weitere Möglichkeiten: Unter anderem können Fracht-Auktionen getätigt werden, die einen sicheren Transport zu einem vereinbarten Punkt erfordern. Man kann sich dabei oft zwischen einer sicheren, aber wenig ertragreichen, oder einer gefährlichen, finanzstarken Route entscheiden.

Auch das Raumschiff selbst kann mit den errungenen Mitteln weiter aufgerüstet werden, um so im Kampf gegen starke Gegner bestehen zu können. Die eigenen Erfolge können abschließend im Game Center mit anderen Spielern verglichen werden. Grafisch hat Rogue Star zudem einiges zu bieten: Tolle Sonnen-Reflexionen und weite Weltall-Ansichten mit Sternen, Planeten und Milchstraßen sorgen prinzipiell für ein ansprechendes Spiel-Erlebnis – wenn da nur die schlecht umgesetzte Steuerung in Kämpfen gegen Feinde nicht wären.

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Kommentare 3 Antworten

  1. diese kritik spricht mir aus dem herzen: haste einen einsatz versemmelt: was bei mir andauernd war: haste keine chance den auftrag noch mal zu machen! möchte es so gern mögen: steckt wirklich viel liebe im spiel: aber wenn man die einfachsten missionen nicht schafft: entweder ist man zu blöd oder die kl ist zu stark! ich werd es nochmal probieren! ?

    1. Danke für deine Rückmeldung – dann bin ich nicht die einzige, der es so geht. Ich empfand die Steuerung als sehr hakelig und extrem sensibel, zudem die wild umher schwebenden Gegner, die man kaum zu fassen bekommt… Derzeit zumindest für mich mehr oder weniger unspielbar.

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