Safe in Cloud: Beliebter Android-Passwort-Manager jetzt auch für iOS

Wer Passwörter und Logins sicher speichern möchte, sollten einen Blick auf das neue Safe in Cloud werfen.

Safe in CloudSafe in Cloud (App Store-Link) steht schon seit geraumer Zeit für Android-Smartphones zum Download bereit, seit wenigen Tagen lässt sich der Passwort-Manager auch für iPhone und iPad installieren. Der Kaufpreis liegt bei 4,49 Euro, der Download ist nur 3,3 MB groß.

Derzeit ist bei mir iPIN und Enpass im Einsatz, wobei der neue „Safe in Cloud“ wirklich zu empfehlen ist. Nach der Installation der App muss natürlich ein Master-Passwort zum Schutz aller Daten festgelegt werden, danach gibt es eine kleine Info-Tour, die die wichtigsten Elemente aus Safe in Cloud erklärt.

Zum Start gibt es voreingetragene Daten, über den Plus-Button lassen sich ganz einfach eigene PINs, Logins und EC-Karten-Daten hinterlegen. Hier stehen schon Vorlagen zur Verfügung, die für die entsprechenden Daten die richtigen Felder zur Verfügung stellen. Für Logins sind somit schon Felder für das Pseudonym und das Passwort zur Verfügung, für die Kreditkarte gibt es beispielsweise ein Feld für die Kreditkartennummer. Diese Vorlagen lassen sich individuell anpassen oder erweitern, auch das Erstellen neuer kann erfolgen.

Alle Daten können einfach per Tastatur eingetippt werden, wer möchte kann auch über den Passwort-Generator zufällige Passwörter erstellen. Alle Daten werden verschlüsselt (256 EAS-Verschlüsselung) abgelegt und können optional mit Google Drive, Dropbox oder SkyDrive synchronisiert werden – auch mit der Android-Applikation. Die Übersicht der Daten gefällt mir richtig gut, die Struktur und das Layout passen perfekt zu iOS 7.

Zusätzlich gibt es eine kostenlose Windows-App, so dass sich die Daten auch bequem am Rechner aufrufen lassen. Durch eine Browser-Erweiterung kann man außerdem auf die hinterlegten Daten zugreifen, so dass Passwörter auf Webseiten automatisch ausgefüllt werden.

Insgesamt gefällt mir Safe in Cloud richtig gut. Der Preis von 4,49 Euro ist sicherlich nicht günstig, wer möchte kann die App in den Preisalarm setzen und auf eine Reduzierung hoffen – versprechen können wir hier natürlich nichts.

Kommentare 8 Antworten

  1. Da geht mir nichts über onesafe… Plattformübergreifend verfügbar, mit oder ohne cloud und das mir einzig bekannte Programm was anständig gestattet die Karten abzulegen und vor allem im Zweifel weiterzuverwenden. Was habe ich mich bei ipin am Anfang geärgert… Alles eingegeben, nur um dann festzustellen, das ich die Karten nicht exportieren kann.

  2. Kann es sein dass hier die Ordnerstruktur fehlt, sprich alle Karten im gleichen (Haupt-)Verzeichnis? Das fände ich unverzeihlich unübersichtlich.

    1. Es alssen sich die „Log-In-Karten“ mit verschiedenen „Labels“ Katalogisieren. Erfüllt den gleichen Zweck wie eine Ordnerstruktur, wenn auch nur in einer Unterebene…
      Ich mag die Handhabung.

  3. Ich nutze Last Pass Premium. Ich kann diese Lösung über alle Endgeräte hinweg nutzen, sei es Android, iOS, Mac oder Windows. Vorteil, man hat eine direkte Browserintegration.

  4. Aha, eine Cloudapp die Passwörter sichert und aus dem Androidlager kommt… hüstel. Weiterhin gibt es nur ein Windowsprogramm… ähm, falsches Forum?

    1. Mag sein, dennoch wusste ich noch nichts über das Programm bzw. kannte es noch nicht.
      Und stell Dir mal vor, ich hab gehört es gibt da draußen Leute, die nutzen ihr iPhone mit Windows.
      Da ich auch Win7 Nutzer bin, bin ich für die Vorstellung dankbar.

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