Spotify-Unterstützung: Pacemaker DJ fürs iPad & djay Pro für den Mac als erste Desktop-App

Beim Erstellen von persönlichen DJ-Sets mit Hilfe der Spotify-Musikbibliothek hat sich in den letzten Tagen einiges am Markt getan.

djay ProImmer mehr Dritt-Apps greifen auf das riesige Musik-Kontingent des Streaming-Anbieters Spotify, das derzeit über 30 Millionen Songs umfasst, zurück. Seit kurzem betrifft dies auch die DJ-Apps von Algoriddim und Pacemaker, die neue Features bekannt gegeben haben, mit denen Spotify-Premium-Nutzer ihre persönlichen DJ-Sets noch besser mixen können.


Seit dem gestrigen 18. Dezember lässt sich beispielsweise Algoriddims djay Pro (Mac Store-Link) aus dem Mac App Store laden. Die derzeit noch mit 40%igem Rabatt zum Preis von 44,99 Euro zu ladende und 29,6 MB große DJ-Anwendung steht bereits werksseitig in deutscher Sprache bereit und erfordert zur Installation mindestens OS X 10.9 oder neuer sowie einen 64-Bit-Prozessor.

Die umfangreiche und professionelle Variante der schon unter iOS sehr beliebten DJ-App kann damit erstmals auch auf dem Desktop genutzt werden. Die Software verfügt als erste ihrer Art sowohl über eine iTunes- als auch eine Spotify-Integration und ermöglicht DJs den Zugriff auf das riesige Musikarchiv direkt am Mac. Neben Wiedergabelisten können auch Titel, Charts und die „Browse“-Funktion genutzt werden, zudem werden die BPM und die Tonart direkt angezeigt. Über Drag-and-Drop können Titel direkt aus der Spotify-App in djay Pro integriert werden.

Pacemaker DJ verfügt nun über neue Autopilot-Funktion

Ebenfalls mit neuen Features versehen wurde die Pacemaker DJ-App (App Store-Link) vom gleichnamigen Entwicklerteam, die für das iPad im App Store gratis verfügbar ist. Ab sofort können Spotify-Songs dort mit der Funktion „Autopilot“ automatisch zu einem DJ-Set gemixt werden. Die Auswahl, welche Songs aus dem Spotify-Musikkatalog abgespielt werden, ist dem Feature „Match Machine“ überlassen.

Die neue „Autopilot“-Option in Pacemaker DJ erlaubt es dem Nutzer, die integrierten Tracks bestmöglich aufeinander abzustimmen und fließende, weiche Übergänge zu schaffen: Der dynamische Autopilot findet diese in einem Bruchteil einer Sekunde und mischt den nächsten Song ohne lange Wartezeiten, so dass keine Stille zwischen den Tracks entsteht.

Wir sind gespannt auf eure Meinungen: Könnt ihr euch für DJ-Apps unter iOS und OS X begeistern? Wenn ja, welche nutzt ihr? Und haben die Apps euch auf Parties schon gute Dienste geleistet? Schreibt eure Erfahrungen doch in die Kommentare.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Mir erschließt sich der Sinn nicht, warum ich 45€ ausgeben soll. Ok, ich nutze Spotify nicht, aber für den Mac gibt’s z.B. Virtual DJ Home kostenlos und für alle, die das Programm professionell als DJ benutzen wollen bin ich eher skeptisch. Bin selber DJ und nutze (ok, da scheiden sich die Geister 😉 ) Serato Scratch Live und Serato DJ mit entsprechender Hardware. Fraglich wird sein, wie intuitiv das Prog zu benutzen sein wird und wie gut die Integration von Midi-Controllern funktioniert. Die Iphone/Ipad-Apps sind schick und taugen auch was (wobei mir da auch Traktor DJ besser gefällt), aber ob sich das Programm für’n Mac durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

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