Real Boxing: Jetzt auch auf dem Mac ordentlich Schläge austeilen

Der Chef nervt wieder einmal, der Tag ist gelaufen? Wie wäre es jetzt zur Entspannung mit einer kleinen Box-Partie? Real Boxing springt in den Ring.

Unter iOS buhlen schon seit geraumer Zeit einige Sport-Apps um die Gunst der Nutzer, wenn es um das Thema Boxen geht – auf dem Mac war diese Sportart bislang jedoch eher unterrepräsentiert. Mit Real Boxing von Vivid Games (Mac Store-Link), das zum Preis von 8,99 Euro im deutschen Mac App Store geladen werden kann, ändert sich diese Tatsache. Das Game ist am 27. Februar dieses Jahres im Store erschienen und benötigt etwa 800 MB zur Installation. Die Systemanforderungen setzen mindestens einen Prozessor mit 2.5 Ghz, 4GB RAM, eine Grafikkarte mit 512 MB sowie OS X 10.9 und 2GB freien Festplattenspeicher voraus. Es handelt sich um einen Ableger der bereits länger bekannten Real Boxing-App für iOS.

Ich persönlich konnte mich mit dem Boxsport noch nie wirklich anfreunden – das etwa halbstündige Spektakel, bei dem zwei Kontrahenten gegenseitig versuchen, sich mit Faustschlägen auf die Matte zu bringen, hat für mich keinerlei Ästhetik. Nichts desto trotz gibt es Millionen von Box-Fans auf der ganzen Welt, und die regelmäßig gut besuchten Weltmeister-Kämpfe der Szene-Stars sprechen für sich. 

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Edifier E3350: Günstiges Soundsystem mit tollem Design

Seit einigen Wochen steht es schon auf meinem Schreibtisch, nun kann ich es endlich vorstellen: Das Edifier E3350 2.1 Soundsystem.

Bisher hatte ich ein einfaches 2.1 Soundsystem von Logitech im Einsatz, das ich irgendwann mal von meiner Freundin geerbt habe. Doch so wirklich passend war das Design natürlich nicht, neben dem iMac sah gerade der Subwoofer sehr bescheiden aus und ist schnell unter den Schreibtisch gewandert. Beim Edifier E3350 ist das anders – hier darf alles im sichtbaren Bereich stehen.

Der Karton ist schnell entleert und das Soundsystem ebenso schnell aufgebaut und richtig verkabelt. Neben den beiden Stereo-Boxen und dem Subwoofer ist eine Kabelfernbedienung enthalten, die sogar rot beleuchtet wird und sehr edel aussieht. Hier muss ich gestehen, dass das nützliche Teil trotz seiner guten Optik unter dem Tisch verschwunden ist, da ich keine Lust auf ein weiteres Kabel hatte.

Wo wir gerade bei der Optik sind: Für das Design hat das Edifier-Soundsystem bereits 2008 eine Auszeichnung erhalten. Die Satelliten bilden eine optische Einheit, das Gesamtbild wird nicht von Reglern oder Knöpfen zerstört. Hinten weiß, vorne schwarz, lautet hier die Devise. Für die Form des Subwoofers ist mir bisher keine passende Umschreibung eingefallen, aber mit seiner weißen Plastikummantelung und dem beleuchteten Ein-/Ausschalter macht er auch einiges her.

Unter dem Plastik steckt übrigens eine Holzverkleidung, um eine gute Klangqualität zu garantieren. Und auch sonst können sich die technischen Daten sehen lassen: Alle Kabel weisen eine ausreichende Länge auf, der 6,5 Zoll große Subwoofer ist magnetisch abgeschirmt und über zwei Audioeingänge an der Fernbedienung lasst sich ganz einfach ein Headset anschließen. An den Computer selbst wird der Edifier E3350 ganz normal über ein Klinkenkabel verbunden.

Bleibt die Frage des Klangs. Ich finde es immer unglaublich schwer, da etwas vernünftig zu beschreiben. Oft kommt es auch auf die Musik an, die man hört. Im Gegensatz zu den zuvor verwendeten Lautsprechern konnte ich aber eine deutliche Steigerung feststellen, was das Volumen von Musik und Stimmen angeht. Auch der Bass erscheint mir stärker, das ist aber wohl der Position des Subwoofers auf dem Tisch geschuldet. Die Stärke lässt sich über einen Regler stufenlos einstellen.

Mit einem Preis von rund 75 Euro (Amazon-Link) bewegt sich der Edifier E3350 jedenfalls in einem bezahlbaren Preissegment, nach oben ist man ja hier sehr flexibel. Zusammen mit dem tollen Design macht man bei einem Kauf meiner Meinung nach aber kaum etwas falsch. Wer weiß als Farbe nicht mag, findet das System übrigens auch noch in schwarz oder blau, wobei die blaue Ausführung derzeit zum Schnäppchenpreis von nur 56 Euro erhältlich ist.

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Fight Night Champion: EA schlägt wieder zu

Wer hätte das gedacht: unsere Freunde von Electronic Arts werfen mit dem Sport-Titel Fight Night Champion  ein gelungenes Box-Vergnügen auf den Markt.

Seit dem 1. März im App Store erhältlich, hat das 384 MB große und 3,99 Euro teure Fight Night Champion für iPhone und iPod Touch jedoch bislang nur durchwachsene Bewertungen erhalten. In unserem Test wollen wir schauen, wie sich die App im wahrsten Sinne des Wortes auf unserem iPhone 4 „schlägt“.

Durch die Größe des Spiels empfiehlt es sich auf jeden Fall, die App über iTunes zu laden, um nicht ewig warten zu müssen. Beim ersten Starten gab es bei uns keine Probleme, entgegen einiger Meinungen im App Store, wonach Fight Night Champion ständig abstürzt oder sich nicht starten lässt.

Große Auswahl an Box-Legenden
Nach einem kurzen Trailer ist man auch schon im Hauptmenü, wo es neben einem Schnellspiel-Kampf auch einen Karriere- sowie Multiplayer-Modus gibt. Letzterer lässt sich sowohl über WiFi als auch über Bluetooth spielen, leider aber nicht online. Im Karrieremodus kann man sich entweder entscheiden, eine Legende neu aufzubauen oder eine Karriere zu beginnen.

Soll es dagegen gleich mit einem kleinen Kampf losgehen, kommt Fight Night Champion mit 20 verfügbaren Boxern, unter anderem Schwergewichts-Ikonen wie Muhammad Ali oder Mike Tyson, daher. In vier verschiedenen Gewichtsklassen lassen sich die Lieblingsboxer auswählen. In Deutschland bekannte Sportler wie die Klitschko-Brüder, Max Schmeling oder auch Henry Maske fehlen in dieser Auswahl leider. Hat man sich dann noch für eine Location entschieden, ertönt auch schon der Gong zur ersten Runde.

Schlagende Argumente: Steuerung und Grafik
Vorweg gesagt – ich bin kein Boxprofi und kenne mich mit der Vielzahl an Schlägen eines Boxers nicht aus. Aber dank der guten Einweisung vor meinem ersten Kampf funktionierten bei mir auf Anhieb ein paar schöne Treffer direkt in Mike Tyson’s Gesicht. Das Spektakel gestaltet sich durch die Touchscreen-Bedienung sehr einfach: für linke und rechte Geraden tippt man entweder in die linke oder rechte obere Hälfte des Screens, für Körpertreffer in die linke oder rechte untere Hälfte.

Dazu gibt es noch die Möglichkeit, über Wischbewegungen Aufwärtshaken sausen zu lassen. Und dank der retina-optimierten Grafik sieht das Ganze auch noch extrem realistisch aus. Läutet der Gong zum Ende einer Runde, sieht man seinen Boxer in Nahaufnahme in der Ringecke sitzen. Man sieht die Erschöpfung im Gesicht und den sich durch die Anstrengung schnell hebenden und senkenden Brustkorb.

Perfektes Futter für Boxfans
Ein weiteres besonderes Feature ist die Möglichkeit, den Boxer in den Ringpausen wieder aufzubauen. Nach einem Punkteprinzip kann man entscheiden, welche bereits in Mitleidenschaft gezogenen Stärken des Boxers wieder aufgefrischt werden sollen. Natürlich kann dies auch automatisch geschehen. Und für ein originalgetreues Boxerlebnis betreten leicht bekleidete Nummerngirls den Ring, um die nächste Runde anzukündigen.

Für Boxfans ist der Kauf der App ganz klar zu empfehlen. Die Grafiken, der Sound und die Steuerung überzeugen auf der ganzen Linie. Letztere sorgt allerdings gerade in der ungeübten Anfangsphase auch noch für Frustmomente, da die vielen Schläge und ihre charakteristischen Bewegungen auf dem Screen für einige Hektik sorgen. Vielleicht liefert EA mit einem Update ja noch eine Steuerung via Buttons nach.

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Creative T12 Wireless: Bluetooth-Boxen mit gutem Sound

Vor ein paar Tagen haben wir euch schon eine Sound-Anlage von Creative vorgestellt. Heute sehen wir uns eine kleinere und kostengünstigere Variante an.

Nun stellen wir euch ein weiteres Produkt vom Hersteller Creative vor. Diesmal haben wir uns die Bluetooth Lautsprecher Creative T12 Wireless angesehen. Was die kleinen Boxen alles können, erläutern wir im folgenden Bericht.

Hat man das Paket ausgepackt, hält man die zwei Boxen in der Hand und zwei Kabel. Die Stereo Lautsprecher sind in einem Hochglanz-Design hergestellt worden. An der rechten Box findet man ein Lautstärkeregler, einen Kopfhörereingang, eine Kontrolleuchte und einen Knopf um die Bluetooth Verbindung herzustellen. Auf der Rückseite gibt es zudem einen Steckplatz, um die zweite Box anzuschließen, ein Stromkabel und einen Klinken-Eingang. Die Boxen nehmen wenig Platz ein und es gibt keinen Kabelsalat, da es nicht viele Kabel gibt.

Möchte man nun die Lautsprecher über Bluetooth, mit einem Bluetooth-fähigen Gerät verbinden, muss man zuerst den Knopf am rechten Lautsprecher für einige Sekunden lang drücken, bis die Kontrolleuchte blau blinkt. Wenn man nun sein iPhone koppeln möchte, aktiviert man die Bluetooth-Funktion und wählt dann „Creative T12“ aus. So hat man kinderleicht das iPhone mit den Boxen verbunden. Falls bei euch kein Sound ausgegeben wird, müsst ihr am iPhone noch die richtige Ausgabequelle angeben (im iPod Menü).

Wenn man noch einen iPod aus der alten Generation hat, kann man diesen leider nicht mit den Boxen koppeln. Allerdings gibt es dafür eine unkomplizierte Lösung. Mit dem Bluetooth Audio BT-D5 kann man einen alten iPod Bluetooth-fähig machen. Dieser Adapter wird einfach an den Dock-Connector angeschlossen und schon kann auch ein alter iPod gekoppelt werden.

Natürlich können auch weitere Geräte mit den Lautsprechern gekoppelt werden. Diese müssen nur über ein A2DP-Profil verfügen. So kann man beispielsweise die Boxen mit einem MacBook ansteuern, oder anderen Smartphones.

Der wohl wichtigste Teil bei Lautsprechern ist die Audio Wiedergabe. Bis jetzt haben wir nichts von einem Subwoofer erzählt. Allerdings wurde in den hinteren Teil der Boxen mit der BassFlex-Technologie gearbeitet. Diese verstärkt den Niedrigfrequenzbereich und sorgt für einen vollen Klang mit guten Bässen. Der Klang über die Bluetooth Verbindung ist nur minimal schlechter, als mit einem Gerät was via Kabel angeschlossen ist. Die Boxen können hervorragend mit einem Desktop PC genutzt werden oder einem Bluetooth-fähigen Gerät.

Mit knapp 80 Euro sind die Boxen nicht die billigsten, aber für Qualität muss man auch etwas mehr Geld ausgeben. Das Design, sowie der Klang der kleinen Boxen, konnte uns überzeugen.

Leider konnte uns Amazon kein günstigeres Angebot liefern, jedoch bitet eBay die Boxen ebenfalls für 80 Euro inkl. Versand an.

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