Technik-Blog: Dyson Cyclone V10 begeistert nicht nur den Hausmann

Ab und zu werfen wir einen Blick über den Tellerrand. Heute steht der neue Dyson Cyclone V10 im Fokus.

Dyson Cyclone V10

Natürlich testen wir besonders gerne Zubehör mit App-Anbindung, denn das ist natürlich unser Schwerpunkt in Sachen Berichterstattung. Ab und zu werfen wir aber auch gerne einen Blick über den Tellerrand, vor einigen Monaten habe ich euch beispielsweise Paul Potato vorgestellt, ein cleveres Hochbeet-System für Kartoffeln. Und heute ist Dyson mit einem besonders interessantem Spielzeug an der Reihe, dem kabellosen Staubsauger Cyclone V10.

Ganz neu ist das Thema auf appgefahren dann doch nicht. Vor rund eineinhalb Jahren habe ich für euch bereits einen Blick auf den Dyson 360 Eye geworfen, den Saugroboter des Herstellers. Komplett überzeugen konnte mich dieses Modell leider nicht, hier hat man leider zu wenig aus dem Möglichkeiten herausgeholt. Insbesondere die Software hätte im Laufe der Zeit verbessert werden müssen, hier hat die Konkurrenz von iRobot und Neato die Nase vorn.

Den Dyson V6 gab es 2016 zum Black Friday

Als Apple-Fan hat mich aber trotzdem etwas begeistert: Das Design der Dyson-Modelle. Und dann hat es doch zu sehr im Finger gejuckt: Zum Black Friday 2016 habe ich mir einen Dyson V6 bestellt. Der kabellose Staubsauger hat meinen Alltag im Katzen-Haushalt definitiv erleichtert, immer einsatzbereit und handlich leicht hat mich der Sauger überzeugt. Einzig allein die etwas geringe Akkulaufzeit sowie die maximal mögliche Saugleistung haben mich noch nicht ganz überzeugt.

So habe ich es mir nicht entgehen lassen, das Test-Angebot für den neuen Dyson Cyclone V10 anzunehmen. Je nach Modell liegt der Preis locker über 500 oder gar 600 Euro, für einen Staubsauger wohlgemerkt. Persönlich würde ich mir eine solche Anschaffung doppelt und dreifach überlegen, aber ausprobieren kann man die Geschichte ja mal.

Dyson V6 und V10

Selbst wenn man noch keinen Dyson-Sauger im Einsatz hatte, ist die Inbetriebnahme ein Kinderspiel. Das Handteil samt Motor, Akku und Staubbehälter wird einfach mit dem Saugrohr verbunden, durch das Klick-System kann man hier nichts falsch machen. Verschiedene Aufsätze sind im Lieferumfang enthalten, sie können auch ohne Aufsatz direkt an das Handteil gesteckt werden.

Was Dyson und Apple gemeinsam haben: Sie können ihre Produkte vorzüglich anpreisen. Eine kleine Kostprobe gefällig? „Die patentierte Zyklon-Technologie entfernt Partikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikron“, oder auch: „Mit dem 7-zelligen Akku, bestehend aus Nickel, Kobalt und Aluminium, können Sie in einem Reinigungsvorgang jede Stelle in Ihrem Zuhause reinigen.“ Da ist wirklich jemand von sich überzeugt.

Dyson Cyclone V10 bietet mehr Akkulaufzeit & Saugkraft

Nach einer Woche muss ich allerdings sagen: Zwischen meinem V6 und dem neuen V10 liegen Welten. Die maximale Saugkraft, die für normalen Fußboden eigentlich gar nicht benötigt wird, ist enorm. Und selbst wenn die Treppenstufen mit einbezogen werden, ist eine gründliche Reinigung von zwei Etagen mit rund 100 Quadratmetern und jeder Menge Katzenhaaren kein Problem. Erst auf dem Dachboden geht dem Dyson Cyclone V10 dann der Saft aus.

Bei der Reinigung waren auch zwei Dinge, die sich ganz und gar nicht vertragen, keine Herausforderung für den V10 von Dyson. Unser Samt-Sessel von Ikea kann mit der kleinen Elektrobürste problemlos von Katzenhaaren befreit werden.

Dyson Cyclone V10 Lieferumfang

Man darf allerdings nicht vergessen, dass der Dyson Cyclone V10 im Vergleich zu herkömmlichen Beutel-Staubsaugern auch Nachteile hat. Mal eben ein Taschentuch unter dem Sofa wegsaugen ist nicht möglich. Und auch das Design sorgt für kleinere Probleme: Das schicke Rohr meines V6 ist durch diverse Zusammenstöße, etwa mit der Bettkante, längst nicht mehr so schick wie am ersten Tag.

Generell überzeugen mich dann aber die Vorteile: Kabellose Staubsauger sind schnell aus der Wandhalterung genommen und immer und sofort einsatzbereit. Insbesondere die Reinigung von Treppenstufen ist deutlich einfacher als mit klassischen Staubsaugern, zudem kann man Modelle wie den Dyson V10 auch mal zur Reinigung des Autos mit nach draußen nehmen.

  • Übersicht der kabellosen Staubsauger von Dyson (zur Webseite)

Für ein abschießendes Fazit fehlen mir leider die Vergleiche mit Modellen anderer Hersteller. Was ich euch nach knapp zwei Jahren mit dem V6 und nach einer Woche mit dem V10 aber sagen kann: Probiert einfach mal einen Dyson aus, der in euer Budget passt. Dank dem Rechnungskauf und dem 30-tägigen Rückgaberecht könnt ihr euch am besten ein eigenes Bild machen. Ich überlege mir derweil, wie ich bis zum nächsten Black Friday etwas Geld zurücklege – denn der V10 hat am Ende nicht nur den Hausmann begeistern können.

Solltet ihr spezielle Fragen rund um den Dyson Cyclone V10 haben, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Artikel. Bevor ich das Testgerät zurück zum Hersteller schicke, kann ich dann noch die passenden Antworten liefern.

Kommentare 13 Antworten

  1. Ich habe mir vor ca. 8 Jahren eines der Vorgängermodelle gekauft und bin immernoch zufrieden. Die billig handsauger geben meist nach einem Jahr den Geist auf oder verlieren ständig das aufgesaugte wieder. Um einen großen komme ich aber nicht herum, ebenfalls ein 7 Jahre alter Dyson der immernoch saugt wie am ersten Tag.

  2. Habe den V8 seit 1,5 Jahren und die Investition von 500,- nie bereut. Der V10 hat zwar etwas mehr Leistung und mehr Akku, ist aber durch die geänderte Bauform jetzt nicht mehr so klein/handlich (z.B. für Auto aussaugen). Es gibt also keinen zwingenden Grund für ein Upgrade.
    Erst wenn Dyson irgendwann einen schnellen Akkuwechsel ermöglicht, dann schaue ich mir das wieder genauer an.

      1. Akkuwechsel geht leider nur mit Werkzeug 🔧
        Perfekt wäre es, wenn man auch mit eingestecktem Netzteil saugen könnte,
        aber die müssen ja für den V11 noch ein paar Features zurückhalten 🙈

  3. Ich habe mir den v10 gekauft. Und ich mus sagen gerade bei Katzen Haaren ist der Sauger perfekt. Wir haben einen sehr flauschigen Teppich dieser Sauger zieht dort alles raus. Für mich einer der besten leider auch nicht ganz günstig. Aber jeder der Tiere und Teppich hat eine kaufempfehlung.

    1. Habe den V8 eine Woche besessen. Zu wenig Saugkraft, zu schwache Akkuleistung, Leeren des Behälters war mir zu staubig im Vergleich zum Beutelsauger. Für die Leistung einfach zu teuer.

      1. Die Mobilität und Flexibilität sind das entscheidende Argument im Vergleich zum kabelgebundenen Beutelsauger, nicht die stundenlange, maximale Saugleistung, mit viel Dreck.
        Mal eben mit der Elektrobürste im Auto die Fussmatten gereinigt oder mit der kleinen, weichen Bürste in der kompletten! Wohnung staub“gewischt“, alles perfekte Einsatzbereiche für dieses Gerät. Ja, es geht auch günstiger, aber lange nicht so komfortabel und so flott 😉

  4. Alles gute Argumente aber dennoch war ich von der Saugleistung alles andere als begeistert. Vielleicht habe ich aber auch zu viel erwartet. Obwohl…bei dem Preis…nein, da habe ich eigentlich schon erwartet das alle Sägespäne aufgesaugt werden und nicht am Ende der Große Sauger zum Einsatz kommen muss. Preis und Leistung mag aber jeder am Ende anders beurteilen. 😉

  5. War auch immer sehr zufrieden mit meinem Dyson, aber jetzt wo ich seit einem Jahr den Xiaomi Saugroboter habe nutze ich ihn nur noch sehr selten.

  6. Seit 3 Jahren hat der V6 unseren Vorwerk ersetzt. Klasse Teil. Mit der Fluffy Walze macht der das Parkett so sauber das auch der feine Film am Boden weg ist und man danach leicht am Boden „haftet“ – keine Chance für den Vorwerk, der deutlicher teurer ist.

    Letztes Jahr meiner Frau den Fön geschenkt. Super Teil, sie spart jeden Tag locker 10 Minuten beim fönen. Allein das ist sein Geld wert.

    1. Mit dem Fön hab ich ja auch schon für meine Frau geliebäugelt. Einfach ein mega cooles Teil und anscheinend ordentlich Power. Aber leider auch nicht gerade günstig 🙁

      1. Ordentliche Frisörföne gibt es auch erst so ab 250€, und sind sämtlich der Turbinenklasse zuzuordnen. Habe meinen für 330€ geschossen.

        Der letzte meiner Frau war 15 Jahre in Betrieb.

        Wie gesagt, sie spart locker satte 10 Minuten durch den Fön, statt 20-30 Minuten fönen nur knappe 10. Das ist deutlich entspannter am Morgen – für alle 😉

        Meine Schwägerin meinte ich wär nicht ganz dicht, als Sie dann da war und ihn probiert hat (dichtes Haar bis zur Brustwarze mit D) hat sie ihn die Woche drauf direkt gekauft.

  7. Hallo!
    Ich möchte den V10 auch gerne testen! Ist die Rückgabe innerhalb der 30 Tage Problemlos möglich? Auch wenn leichte Gebrauchsspuren vorhanden wären oder Schmutzreste im Behälter oder an den Bürsten sind?

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