Paul Potato: Was wir nicht alles auf Kickstarter unterstützen

Sind die bei appgefahren völlig bekloppt? Jetzt schreiben die sogar schon über Kartoffeln. Tatsächlich!

Paul Potato

Wir müssen in den Kommentaren hier ja immer mal wieder tolle Sachen über uns ergehen lassen: Warum wir über jene App oder dieses Zubehör so ausführlich berichten und schon wieder auf ein bestimmtes Smart Home Produkt hinweisen. Meistens hat das einen einfachen Grund: Wir interessieren uns für das Thema und uns gefällt die Lösung auch privat sehr gut. Glücklicherweise ist das hier ja unser Blog und wir dürfen selbst entscheiden, welche Themen es in welcher Form auf die Seite schaffen.

Nachdem wir in den vergangenen Jahren relativ gute Erfahrungen mit Kickstarter-Projekten aus Österreich gesammelt haben, geht es nun mit dem nächsten Kandidaten weiter: Paul Potato. Den „weltweit ersten professionellen Kartoffel-Turm“ habe ich vor einigen Wochen zufällig entdeckt, als ich über die neuen Rucksäcke von Arcido berichtet habe.

Damals zählte ich auf der Crowdfunding-Plattform zu den ersten Unterstützern des Projekts überhaupt, mittlerweile sind über 800 Leute mit dabei und das Finanzierungsziel von 10.000 Euro wurde mit über 100.000 Euro mehr als deutlich überboten. 10 Tage verbleiben noch und die Entwickler aus Österreich arbeiten bereits an einem Stretch Goal: Ab einer Unterstützung von 125.000 Euro soll es Paul Potato in einer weiteren Farbe geben.

Paul Potato erinnert mich gleich an Herbert

Während es bei Herbert, einem kurz vor der Auslieferungen befindlichen Kickstarter-Projekt, eine App geben soll, mit der man das Licht des Pflanzensystems steuern kann, geht es bei Paul Potato viel einfacher zur Sache: Im Prinzip handelt es sich um einen Turm aus vier Etagen, in dem man Kartoffeln, Gemüse oder auch Kräuter anbauen kann. Auf einer Fläche von nur 38 x 38 Zentimetern sollen mit Paul Potato zehn Mal so viele Kartoffeln angebaut werden können wie sonst üblich, selbst auf einem Balkon soll man eine eigene Ernte erzielen können.

Paul Potato Grafik

Die Idee ist natürlich denkbar einfach und vergleichbar mit einem herkömmlichen Hochbeet. Obwohl Paul Potato ganz und gar nichts mit Apps zu tun hat, finde ich die Geschichte ziemlich smart. Und letztlich ist es wohl eine innovative und digitale Plattform wie Kickstarter, die solche Projekte erst möglich macht. Wer weiß: Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Kartoffel-Lexikon als App passend zu Paul Potato?

Falls ihr das Ganze ähnlich seht wie ich, könnt ihr das Projekt noch bis kommende Woche unterstützen. Einen Turm mit vier Ebenen gibt es inklusive Versand für 58 Euro, ein ganzes Paul Potato Set mit zwölf Elementen für drei Türme kostet mit Versand nach Deutschland 123 Euro. Davon kann man sich bestimmt viele Kartoffeln kaufen – möglicherweise macht die eigene Ernte aber deutlich mehr Spaß, ich werde es herausfinden.

Kommentare 23 Antworten

  1. Da war doch auch mal so was Gruseliges, über das ihr berichtet habt, mit den ganzen Kräutern die man an der Wohnzimmerwand ziehen können sollte. Was ist denn eigentlich aus dieser Sache geworden? Schimmel? ?

    1. Ach so, das hat jetzt aber nix zu tun mit dem Kartoffelturm. Den finde ich ganz lustig. Auch wenn ich nicht glauben kann, dass sich das Pflanzen rentiert. Für den normalen Konsum im Jahr müsste man doch schon mächtig viele Kartoffeltürme installieren. Einer reicht aber höchstens für einen schönen Kartoffelsalat zum Grillstart, oder liege ich da falsch? Ich bin bisher nicht über Tomaten, Kürbisse, Mais und Zucchini hinaus gegangen.

  2. Ich höre in euren Artikeln und Kommentaren aktuell immer öfter Frustration mit Teilen der User-Base raus. Da müsst ihr euch was einfallen lassen, entweder drüber hinwegsehen (fände ich am angebrachtesten), oder einige Sachen klarstellen/Leute sperren.

    1. @Freak: die von Dir erstgenannte Möglichkeit fände ich auch am angebrachtesten, Souveränität des Betreibers eben. Aber Vorsicht mit „sperren“: bei Beleidigungen/Bedrohungen etc. keine Frage, aber jemanden sperren, nur weil er nervt, unbequem ist, nicht die Meinung der Mehrheit mitträgt etc., das geht gar nicht und ist auch nicht mit unserem Recht auf freie Meinungsäußerung vereinbar. Das „vergessen“ manche Forumbetreiber allzu schnell mal ^^
      Und ja, das gilt auch für appgefahren.

          1. Ich einem Apple Forum wird nur über Apple gesprochen in einem Autoteile Forum nur über Autoteile. Alles andere wird nicht akzeptiert oder gelöscht.

          2. @schlupp: Dieser Gedanke greift deutlich zu kurz. Um am Beispiel appgefahren zu bleiben (falls Du das meintest): das hier ist kein reines Apple-Forum und hier wird auch nicht nur über Apple gesprochen. Hier berichtet der Betreiber über Apple, Zubehör, Kleidung, Rucksäcke, Philips-Artikel, und nicht zu vergessen, wir unterhalten uns gerade im Forum eines Artikels über Kartoffelanbau ?
            Zudem, was ist mit Metadiskussionen bspw. über den Betreiber oder über das Medium selbst? Was ist mit sachlicher(!) Kritik bspw. darüber, dass der Betreiber seine Beiträge nicht Korrektur liest und sie voller Rechtschreibfehler sind? Darf das dann einfach weggelöscht werden? Wie wäre das mit den Grundwerten einer demokratischen Ordnung und mit dem Recht auf freie Meinungsäußerungvereinbar? Daher nochmal die Frage: mit welcher Rechtsgrundlage willst Du das rechtfertigen?

          3. Genau! Wenn ein Schüler in Mathe über den schlechten Hausmeister sprechen möchte oder jemand im Projektmeeting über das Kantinenessen wird das trotz Meinungsfreiheit unterbunden. Wenn also Appgefahren diese Megadiskussion oder jedewede Kritik an ihnen selbst löscht dann gerne und nur zu ?
            Kritik an den Autoren wird sicher gerne per Email angenommen.

          4. @schlupp: „Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzten, dass du es sagen darfst.“ (Voltaire)

            Falls Du Deine Meinung noch etwas realitätsnäher gestalten möchtest:

            https://forum.e-recht24.de/6973-forum-zensur-unerwuenschte-kritik.html

            In der Tat haben Menschen ihr Leben dafür hergegeben, damit das heute in Deutschland ein Grundrecht ist. Wahrscheinlich weiß man das aber mehr zu schätzen, wenn einem das nicht in die Wiege gelegt wurde und als selbstverständlich erachtet, sondern bspw. in einer Diktatur aufgewachsen ist und die Vorzüge erst später kennen gelernt hat.
            Es wäre schön, wenn eine Beschneidung/Einschränkung dieser Grundrechte, egal durch wen, nicht ganz so kritiklos hingenommen würde oder gar als normal angesehen würde, denn das ist es zum Glück (noch) nicht.

          5. Der Forenbetreiber bzw Seitenbetreiber darf sich aussuchen, wen er hier schreiben lässt und wen er eben gegebenenfalls löscht! Ganz egal, ob du auf dein Recht auf freie Meinungsäußerung bestehst oder nicht. Das www ist eben ein anderer Ort.

          6. @Kyra: Sprechen wir von Straftaten, bin ich bei Dir. Ansonsten aber gelten die allgemeinen Grundsätze wie Gleichheit, Nicht-Diskriminierung und eben auch das Recht auf freie Meinungsäußerung. Auch wenn letzteres kein gegenüber einem privaten Betreiber einklagbares Recht ist: hält sich jemand an diese Grundsätze nicht, ist das weder leichtfertig hinzunehmen noch normal.
            Und wie Du sagst: das www ist ein anderer Ort. Genau so ist es: es ist einfach nur ein anderer Ort und es gibt keinen Grund, dass dort nicht die selben Rechte gelten sollen. Tun sie ja auch nicht. Eine Verletzung von Rechten ist eine Verletzung von Rechten, auch wenn sie in einem virtuellen Raum geschieht. Denn Akteure und Geschädigte sind immer Menschen.

    2. Ich finde es gut, dass hier nicht nach Fachidioten Art berichtet wird, sondern auch mal über den Tellerrand hinaus. Dass dabei natürlich auch ein Appgefahren-Verdienst steckt, wenn man z.B. kauft, das stört mich nicht. Man weiß es ja und kann dadurch damit umgehen.
      Artikel, die mich nicht interessieren, z.B. Hue ???, markiere ich direkt als gelesen und stört nicht mehr.
      Solange die Apple Themen nicht vernachlässigt werden, ist eine breite Fächerung hier superinteressant denke ich.
      Was die Leute betrifft die rummaulen. Die gibt es ja überall. Ich bin auch manchmal in USamerikanischen Foren/Blogs unterwegs. Dort werde Mauler und Wichtigtuer einfach ignoriert, und zwar grundsätzlich durch die Bank von allen. Das finde ich super, denn es interessiert doch wirklich keinen, was sie da rumstänkern. Geht man darauf ein gibt man ihnen eine Bühne, was dumm ist. Ignoriert man sie, ist so eine Forum Atmosphäre richtig schön.
      Also denke ich, Appgefahren, macht euer Ding. Solange ihr meint ihr macht es richtig und es macht euch happy, dann ist es das Richtige. Alle für die es das Richtige ist folgen euch, alle anderen eben nicht. Und die die meckern, die machen ab morgens sowieso die Runde und stänkern überall, wo sie angemeldet sind. Das ist nie personen- oder sachbezogen, es geht nur ums grundsätzlich Negative. Eigentlich bedauernswerte Menschen.
      Also….WHO CARES? Have fun und bringt uns euren Fun nah. Und lasst euch durch die Mieslinge nicht davon abhalten mit den Usern die euch mögen in Kontakt zu bleiben

      1. @Mangokäfer: Ja, das mit dem Ignorieren ist die beste Lösung, so wie Freak0104 auch schon schrieb. In der deutschen Kultur ist man eine Spur rechthaberischer unterwegs, daher klappt das hier nicht ganz so gut wie in US-Foren. Aber gerade darum wäre das Ignorieren, und das war meine Aussage, insbesondere im Hinblick auf den Betreiber, die deutlich souveränere Art damit umzugehen (zumindest solange keine Straftaten involviert sind) als die Holzhammermethode „einfach löschen“. Insofern bin ich da ganz bei Dir.

  3. Also ich kenne das mit Autoreifen um Kartoffeln auf dem Balkon zB anzubauen u funktioniert super!
    Je nach Bedarf wird man nicht den eigenen Jahreskonsum decken können, aber wer schon mal eigene Kartoffeln hatte, weiß dies auch zu schätzen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2019 appgefahren.de