Dyson Pure Cool Me: Sorgt im Sommer für eine angenehme Brise am Schreibtisch

Macht auch im Schlafzimmer und Co. eine gute Figur

Während in den südlichen Gefilden der Sommer schon zu heiß wird, ist der August in Deutschland sehr durchwachsen. Doch in den nächsten Tagen wird das Wetter wieder besser und die Sonne lässt sich auch hierzulande mal wieder etwas länger sehen. Genau aus diesem Grund haben wir im Büro wieder unseren Dyson Pure Cool Me ausgepackt, den wir schon seit über zwei Jahren im Einsatz haben. Heute möchten wir ein Langzeitfazit ziehen.

Wir machen keinen Hehl daraus, dass wir Dyson-Fans sind. Der britische Hersteller ist unter anderem für seine Ventilatoren bekannt und auch der Dyson Pure Cool Me fällt in diese Kategorie, verfolgt aber ein etwas anderes Prinzip. Und das Gerät ist nach dem Eintreffen sehr schnell einsatzbereit. Die Filter sind schon eingebaut und verleiben über 4.000 Stunden im Gerät. Bei einer Nutzung von 10 Stunden pro Tab braucht man nach rund einem Jahr einen neuen Filter, der mit 60 Euro zu Buche schlägt.


Dafür filtert der Dyson Pure Cool Me auch die Luft, was ein herkömmlicher Ventilator nicht tut. Es kommen ein Aktivkohlefilter und ein HEPA-Filter zum Einsatz, der Gase und kleine Partikel aus der Luft filtert. Spannend ist auch das gesamte Konzept: Hier werden starke Luftströme über schmale Öffnungen und über die konvexe Oberfläche geleitet, so dass ein Druckkern erzeugt wird, der wiederum einen Luftfluss in Richtung des Raums ermöglicht. Die zuvor durch die Filter gereinigte Luft wird so ziemlich konzentriert in eine Richtung geblasen. Wohin genau, das kann könnt ihr natürlich selbst bestimmen.

Über die schwenkbare Kuppel kann man die Luft gut verteilen, natürlich kann man auch eine feste Position wählen. Der Schwenkbereich liegt bei 70 Grad, zudem kann man den Kopf nach oben und unten verschieben, um diesen noch besser ausrichten zu können. Hier muss man noch selbst Hand anlegen, über die Fernbedienung lässt sich hingegen die Leistung des Geräts einstellen, die Drehbewegung starten oder einen Sleep-Timer aktivieren.

Der Luftdurchlass ist mit 170 Litern pro Sekunde im Vergleich zu den großen Standventilatoren deutlich geringer. Aber hier will man nicht unbedingt möglichst viel Luft bewegen, immerhin leitet man diese meistens direkt auf den eigenen Körper. Und wenn es doch mal etwas mehr sein soll: Auf voller Leistung ist der Luftstrom schon ziemlich stark, aber im Vergleich zu den anderen Dyson-Modellen relativ kompakt.

Die Lautstärke ist vor allem auf den niedrigen Stufen kaum wahrnehmbar. Wer zu Anfang viel Luft filtern möchte, kann die höheren Stufen wählen, muss dann aber auch mit einem etwas lauteren Gerät leben. Die Einstellung kann dabei nur über die Fernbedienung vorgenommen werden, eine App-Steuerung gibt es hier nicht. Aber insgesamt finde ich das Gerät selbst smart, Dyson hat sich hier viele Gedanken gemacht, wie man solch ein Gerät optimieren kann.

Die kleine Brise auf dem Schreibtisch sorgt für eine gefühlte Abkühlung. Durch den Schwenkmechanismus wird man nicht stetig angepustet, zudem wird die Luft so gut verteilt. Wie der Dyson Pure Cool Me die Luft verteilt, gefällt mir besonders gut. Solltet ihr also einen kleinen, aber feinen Ventilator mit Filter für den Schreibtisch suchen, ist der Dyson Pure Cool Me eine gute Wahl. Natürlich muss dieser nicht zwingend auf dem Schreibtisch zum Einsatz kommen. Es gibt viele weitere Einsatzzwecke. Solange eine Steckdose in der Nähe ist, steht beim Einsatz nichts im Wege.

Die unverbindliche Preisempfehlung seitens Dyson liegt bei 345 Euro, bei Saturn gibt es den Dyson Pure Cool Me zum Beispiel für 335,99 Euro. Wir sind mit dem Gerät sehr zufrieden und können uns die Sommerhitze so etwas angenehmer machen.

Dyson Pure Cool Me

Unser Luftreiniger und Ventilator mit fokussiertem Luftstrom wurde entwickelt, um Ihnen bei der Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen zu helfen. Er verteilt kühlende und gefilterte Luft - genau dort, wo Sie es benötigen.

335,99 EUR

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Kommentare 8 Antworten

  1. Ui, wenn die Rechtschreibkorrektur „Lustdurchlass“ nicht bemängelt, dann kann ich mir schon vorstellen um welche Themen es bei euch des Öfteren geht 🙂 Oder aber es ist eben dieser gemeint, dann passt aber später der Luftstrom nicht und es müsste Luststrom heißen 🙂
    Weiter finde ich zehn Stunden pro Tab durchaus respektabel – gehen hier alle gängigen Marken oder müssen es die teuren Somat Tabs sein?

    Insgesamt ein interessantes Gerät.

  2. Sorry, aber ich habe komplett andere Erfahrungen gemacht:

    Lediglich auf den Stufen 1-2 ist ein Geräusch kaum wahrnehmbar. Dafür aber auch kein Luftstrom. Ich musste den Puro Cool Me direkt neben dem Monitor auf dem Schreibtisch platzieren, um hier überhaupt einen Hauch von Wind wahrzunehmen (Abstand zu mir ca. 60 cm).

    Im Wohnzimmer und auch im Schlafzimmer musste ich das Gerät auf die maximale Stufe stellen, um einen (sehr geringen Wind) zu spüren. Dafür war die Lautstärke unerträglich. Für das Schlafzimmer dementsprechend gar nicht einsetzbar.

    Meines Erachtens ist es leider eine ausgesprochen teure Fehlkonstruktion. Die Rücksendung an Dyson war mit UPS schnell erledigt. Die Gutschrift des Kaufpreises hat etwas mehr als 2 Monate gedauert. Der Kundendienst war sehr, sehr unfreundlich und nicht willens, eine vernünftige Hilfestellung bei der Gutschrift anzubieten.

    Bei mir läuft nun ein Xiaomi Smart Mi 2S Standventilator (Strom- und Akkubetrieb) für 120 Euro. Mittels App ist der Fan sogar programmierbar – flüsterleise – und mega-effektiv!

    1. Hilfreicher Tipp mit dem Xiaomi, danke! Ich hatte zwischen den Zeilen schon vermutet, dass Lautstärke und Luftvolumen nicht ganz so effektiv sind wie beschrieben. Du hast das dann auf den Punkt bestätigt.
      Zudem ist mir ein Gerät suspekt, das das Wort „Cool“ im Namen hat, aber technisch keine Kühlleistung aufweist. Das Gegenteil liegt nahe. Dort wo Motor und / oder Gebläse laufen, wird ein Teil der elektrische Leistung in Wärme umgewandelt. Da ändert auch die „gefühlte“ Kühlung durch Zugluft nichts.

    2. Du kannst einen Standventilator nicht mit dem Pure Cool Me vergleichen. Der hat einfach andere Einsatzbereiche. Aber ich gebe dir recht, dass man den in seiner Nähe aufstellen muss – zum Beispiel auf dem Schreibtisch. Wenn du ein großes Wohnzimmer damit belüften willst, wird das nichts. Da spielt ein großer Standventilator seine Stärken aus.

  3. Ich warte immer noch auf die Apple HomeKit Integration der Dyson Geräte.
    Andere Firmen die billiger und unbekannter sind haben HomeKit integriert.
    Und die Welt bekannte Firma Dyson will oder kann Apple HomeKit nicht integrieren.
    Sehr trauriges Bild!
    Mit freundlichen Grüßen

  4. Probiert das Gerät auf jeden Fall mal im Store aus. Der Pure Cool Me muss wirklich neben einem auf dem Tisch stehen, damit man den Luftstrom spürt. Habe ihn als super schwach empfunden und mir deswegen den günstigeren und smarten Xiaomi Ventilator (inzwischen gibt es drei Versionen) geholt. Erfüllt seinen Zweck voll und ganz und läuft sogar mit Akku.

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