Withings Go: Neuer Fitness-Tracker im Praxis-Test

Nach einigen Wochen mit dem Withings Go gibt es heute einen ausführlichen Praxis-Test des Fitness-Trackers.

Withings-Go-1

Der Markt der Fitness-Tracker ist groß. Hier den Überblick zu wahren ist schwierig, zumal es immer wieder neue Produkte auf dem Markt gibt. So ist der neue Withings Go seit Anfang Mai erhältlich und wurde von uns bereits ausführlich getestet. Neben meiner Apple Watch habe ich in den letzten Wochen auch den Withings Go getragen und möchte im Testbericht die Vor- und Nachteile erläutern.

  • Withings Go in verschiedenen Farben für je 69,95 Euro (zum Online-Shop)

Der Withings Go ist ein Aktivitäts- und Schlaftracker mit einem E-Ink-Display, das immer eingeschaltet ist und sich auch im Sonnenlicht perfekt ablesen lässt – das ist einer der größten Unterschiede zu anderen Modellen. Die integrierte Knopfzelle bietet eine Batterielaufzeit von circa 8 Monaten. Natürlich werden alle Daten wie bei Withings gewohnt mit der Health Mate-App abgegleichen und aufbereitet.

Withings Go im Test: Die Einrichtung

Withings Go einrichtung

Die Einrichtung ist wirklich kinderleicht und idiotensicher. Den Withings Go könnt ihr in der Health Mate-App registrieren. Nach weniger als zwei Minuten ist der Withings Go einsatzbereit und kann Daten aufzeichnen. Der Fitness-Tracker hat schon zahlreiche Design-Auszeichnungen erhalten, ich persönlich finde den Tracker in der Variante schwarz allerdings nicht wirklich hübsch. Durch die angebotenen Farben kann der Go aber auch zum schicken Accessoire werden.

Der Withings Go kann auf verschiedenen Arten am Körper getragen werden. Wer möchte kann den eigentlichen Tracker, der etwa so groß ist wie eine 2 Euro-Münze, in der Tasche tragen, mit einem Clip am Gürtel befestigen oder eben das Armband verwenden. Das Armband ist aus Silikon gefertigt und kann in der Größe verstellt werden. Das Armband ist wirklich einfach, aber angenehm zu tragen.

Withings Go zeichnet Aktivitäten auf

Nachdem der Go eingerichtet und am Körper getragen wird, zeichnet er automatisch Aktivitäten auf. Er zählt Schritte, erkennt schnelles Laufen, kann zum Schwimmen verwendet werden und zeichnet die Schlafdauer auf. Der Tracker ist bis zu 50 Meter wasserdicht und auch ein Regenschauer kann dem Go nichts anhaben.

health mate withings go

 

Das Display des Withings Go unterscheidet zwischen Aktivität und Uhrzeit. In einem kreisrunden Layout wird der Fortschritt des Schrittziels angezeigt, mit einem festen Klick auf das Display, könnt ihr die Uhrzeit anzeigen lassen. Via App könnt ihr entscheiden, ob die Anzeige dunkel oder hell sein soll. Heißt: Schwarzer Hintergrund und weiße Anzeige oder weißer Hintergrund mit schwarzer Anzeige.

Health Mate-App bietet ausführliche Statistiken

Die passende App für iPhone und iPad speichert alle aufgezeichnete Daten und bereitet diese übersichtlich auf. Mit Graphen und Statistiken könnt ihr genau sehen, wann ihr euer Tagesziel erreicht habt und wann nicht. Die Aufmachung der Applikation ist modern und gelungen und kann die Daten auch mit Apple Health teilen. 

Withings-Go-3

Doch ist der Withings Go jetzt eine Empfehlung oder nicht? Die Fakten lesen sich gut, auch die Funktionalität ist gegeben. Mich konnte der Fitness-Tracker aber nicht vollends überzeugen, das liegt aber auch daran, dass ich täglich die Apple Watch trage und auch dort die Schritte gezählt werden. Wer einen Fitness-Tracker sucht, der wasserfest ist, bekommt mit dem Go ein gutes Produkt, das meiner Meinung nach etwas teuer ist. Die verwendeten Materialen sind Plastik und Silikon und somit nicht ganz so hochwertig.

Withings Go ist mit 70 Euro nicht günstig

Der Withings Go ist mit 69,95 sicherlich kein Schnäppchen. Bestellen kann man den Go bisher nur im Webshop von Withings. Bestellungen bis zum 31. Mai werden versandkostenfrei verschickt. Positiv: Das E-Ink-Display, die lange Batterielaufzeit, die Wasserdichtigkeit und die Health Mate-App. Nicht ganz so schön: Das Design, die verwendeten Materialien und der Preis. Insgesamt ist der Go ein solides Produkt, das die Aufgaben erledigt, die angepriesen werden.

  • Withings Go in verschiedenen Farben für je 69,95 Euro (zum Online-Shop)
Withings Go
  • 9/10
    Handhabung - 9/10
  • 7/10
    Design - 7/10
  • 7/10
    Qualität - 7/10
  • 6/10
    Preis/Leistung - 6/10
7.3/10

Fazit

Der Withings Go ist ein solider Fitness-Tracker, der das Gehen, Laufen, Schwimmen und Schlafen aufzeichnet und auswertet.

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Kommentare 17 Antworten

  1. Etwas zu teuer finde ich auch.
    Eine Umschaltung auf permanente Uhrzeitanzeige statt der Aktivitätsanzeige wäre nett.
    Ansonsten bisher zufrieden und das minimale Design gefällt mir.
    Schwimmbadbahnerkennung wäre super…

    1. Ich frage mich, warum ich bei dem Teil eine dauerhafte Uhrzeit-Anzeige benötige. Durch seine Optik kann ich mir nicht vorstellen, ihn dauerhaft als „Uhr-Ersatz“ zu tragen.

  2. Mich würde eher das Schlaftracking interessieren. Hast du das schon getestet? Was wird aufgezeichnet und erfasst? Das schwächelt die ⌚️etwas.

    1. Wachzeit, Leichtschlafphasen, Tiefschlafphasen, Gesamte Schlafzeit. Kann mich mit dem Tracking vom Schlaf nie wirklich anfreunden. Wie exakt die Daten sind, kann ich nicht prüfen. Das kann wohl nur ein Schlaflabor.

      1. Ich finde die Schlafaufzeichnung nicht so gut. Ich brauche morgens einige Zeit zum wach werden und sitze im Bett und schaue fern. Hier zeichnet das Gerät eine Wachphase auf und gleich wieder eine Schlafphase, da ich ja nicht gleich aktiv bin. So ähnlich auch beim einschlafen. Ich hatte vorher den Pluse O2 da war dies deutlich besser, da man die Messung starten und stoppen konnte.

  3. Erinnert mich an den Jawbone UP Move den ich seit paar Wochen Besitze. Bin sehr zufrieden damit, besonders toll finde ich das ich es einfach an meine Hose Clippen kann und nicht am Handgelenk tragen muss.
    Einen Waschmaschinengang hat es auch noch überlebt.

  4. „Eine Life-App wacht über mein Leben.
    In Sicherheit soll ich mich wiegen.
    Macht mich gläsern fürs Gewinnstreben.
    Versicherungsprämien sind bald gestiegen….“

    Der Song „nur virtuell“ bringt es auf den Punkt:

    http://youtu.be/WzvpF6JR1cE

    Viel Spaß beim Zuhören und: lasst Euch die Realität nicht vermiesen!

  5. Hej
    Laut erstes Bild (die Einrichtung) muss gewählt werden ob man den Tracker am Handgelen trägt oder am Clip.

    Angenommen ich entscheide mich für Clip. Und möchte dann aber schwimmen und trage das GO dann am Handgelenk. Werden die Daten trotzdem getrackt auch ohne dass ich mühsam den Schritt über die App mache und die Einstellung ändere?

    Es wäre ein wenig mühsam, denn nach dem schwimmen müsste man es wieder rückgängig machen. Dasselbe natürlich auch wenn man die Schlafphasen tracken möchte.

    Ich frage deshalb weil ich am Tag das Teil nicht am Handgelenk haben möchte (gefällt mir nicht wirklich), beim Schwimmen und schlafen stört es mich jedoch nicht.

    Für eine Antwort danke ich euch…

    1. Hi Mauro,

      egal was du eingestellt hast, der Tracker wird immer Daten aufnehmen und speichern. Durch die Angabe „Clip“ wirst du evetuell etwas bessere Daten erzielen, wenn du ihn immer per Clip trägst.

      1. Danke für die schnelle Antwort Freddy
        Mich hatt nur dies irritiert “ Am Handgelenk – erforderlich für die Aufzeichnung von Schlaf und Schwimmaktivitäten“

        Wird aber so gemeint sein, dass er natürlich nur dort das beste Ergebnis erzielen wird. Naja ich werde es ja dann sehen. Habe mir soeben ein GO bestellt.

  6. Bei mir funktionierte zunächst die Kopplung mit den iPhone nicht, erst nach einem Neustart des Geräts. Der Ring zum Befestigen am Gürtel brach leider bereits nach wenigen Tagen und einzeln nachkaufen kann man ihn offensichtlich auch nicht. Schade …

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