Vesper: Elegantes iPhone-Tool zum Erfassen und Organisieren von Notizen

Auch wenn Apple schon eine – zugegebenermaßen simpel aufgebaute – Notiz-App mit den iDevices mitliefert, lohnt sich ein Blick auf Vesper.

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Bislang ist die App leider nur für das iPhone und den iPod Touch erschienen, iPad-Nutzer schauen daher leider in die Röhre, können aber noch hoffen, dass bald auch eine Tablet-Variante der App im Store erscheint. Schließlich ist Vesper (App Store-Link) erst vor wenigen Tagen im deutschen App Store aufgeschlagen, und muss derzeit mit 4,49 Euro bezahlt werden. Für diesen nicht gerade geringen Anschaffungspreis bekommt der Nutzer eine nur 3 MB große Applikation, die in englischer Sprache vorliegt, aber immerhin schon an das Display des iPhone 5 angepasst worden ist.


Nun fragt man sich, wozu dieser hohe Preis? Und ist die App ihr Geld wert? Diesbezüglich bin ich sehr zwiegespalten, nachdem ich Vesper für eine Zeit lang ausprobiert habe. Das Design der App ist minimalistisch bis elegant, und somit kein Vergleich zur verspielt-bunten Notiz-App von Apple, die automatisch auf jedem Gerät vorinstalliert ist.

Auch die Funktionen von Vesper können sich sehen lassen: Die Notizen können nicht nur mit einem passenden Foto aus der Kamera oder der Bibliothek versehen werden, das dann in einer Thumbnail-Ansicht die entsprechende Notiz im Hauptmenü verschönert, sondern auch eigene Attribute, sogenannte Tags, lassen sich zu jedem Eintrag addieren. Diese tauchen dann in einer einblendbaren Seitenleiste auf: So lassen sich die Notizen ganz nach Wunsch kategorisieren und ordnen.

Möchte man seine Gedanken und Aufzeichnungen mit anderen Menschen teilen, kann man diese entweder per E-Mail aus Vesper heraus verschicken. Aber auch ein Versand per Nachricht oder ein Kopieren des Inhalts in die Zwischenablage ist möglich. In der Hauptansicht lassen sich durch Auswählen und Verschieben der Notizen auch Prioritäten festlegen, und ein Linkswisch verschiebt die Einträge in ein Archiv.

Letztendlich muss jeder Nutzer selbst entscheiden, ob ihm Vesper wirklich 4,49 Euro wert ist. Mich hat das stilvoll-schlichte Design der App sowie die Tagging-Funktion besonders überzeugt – aber insgesamt würde auch ich einen Preis von 1,79 Euro für diese Applikation eher gerechtfertigt halten. Ein Tipp zum Schluss: In unserer App gibt es ja auch immer noch den Preisalarm, den man gut für solche Titel nutzen kann.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Das ist der erste Vesper-Review in dem die Namen der Entwickler nicht auftauchen, obwohl diese in der englischsprachigen Tech-Community sehr bekannt sind.

      1. Ich weiß nicht. Q-Branch ist bestimmt nicht so bekannt, aber Gruber kennen bestimmt doch einige. Und diese Infos mit anzugeben, schadet auch nicht.

        Wie seit Ihr denn auf Vesper gestoßen? In den englischen Techblogs wird diese minimalistische App zur Zeit auch überall vorgestellt. Einige Stimmen behaupten, dass diese App nur soviel Aufmerksamkeit wegen Gruber erhält. Ansonsten würde diese App vermutlich zerrissen werden (zu wenige Funktionen, kein Export, kein Sync, …), z.Bsp.: http://www.leancrew.com/all-this/2013/06/form-and-function/

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