Allryder: iPhone-App vernetzt öffentliche Verkehrsmittel in vielen deutschen Großstädten

Auch auf meinem iPhone gibt es gleich mehrere Apps, die sich um den öffentlichen Nahverkehr kümmern. Allryder verbindet alle Öffis in einer einzigen App.

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Das Konzept des Berliner Unternehmens lautet „ Making Cities Smarter“, laut Website strebt man an, die „#1 public transport App“ zu werden. Mit ihrer kostenlos im deutschen App Store erhältlichen Anwendung unterstützt man bisher schon die Nutzung in einigen großen Städten im In- und Ausland, darunter Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Dortmund, Wien und Dublin.
Wird die eigene Stadt noch nicht von Allryder unterstützt, lässt sich ein Vorschlag per Mail an die Developer aus der App heraus schicken.

Die 17,5 MB große Allryder-App (App Store-Link), die auf allen iPhones ab iOS 7.0 verwendet werden kann, kommt mit einem Live-Fahrplan für die nähere Umgebung für die Hosentasche daher, der neben den gewöhnlichen öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus, S- und U-Bahn sowie Straßenbahnen auch Alternativen wie CarSharing mit car2go, DriveNow, sowie Call-A-Bike, Nextbike und Taxis auflistet. Besonders praktisch: Es werden nicht nur die voraussichtliche Reisedauer, sondern auch die zu erwartenden Kosten bereitgestellt. So weiß man gleich, für welches Verkehrsmittel man sich entscheiden sollte. Zudem hat man die Übersicht, wo die nächste Haltestelle ist, welche Linien Verspätung haben, oder auch ob noch Leihfahrräder am nächstgelegenen Standort frei sind.

Regelmäßige Routen lassen sich bequem in Allryder einpflegen

Eine Übersicht über die letzten Strecken und Lieblingsorte sorgt für zusätzliche Klarheit und schnelle Berechnung bei wiederholten Fahrten. So lassen sich beispielsweise direkt im Hauptscreen von Allryder Verbindungen zum Arbeitsplatz oder zur Wohnung einrichten, oder auch ohne aktivierte Ortungsdienste bestimmte Routen von A nach B samt Anzeige aller Verkehrsmöglichkeiten anzeigen. Jede Verbindung erhält dabei zusätzliche Infos wie Zwischenhalte oder Umsteigeoptionen samt Fußweg und Zeit bis zur nächsten Abfahrt.

Mit diesen Features haben die Macher von Allryder sogar den MobileTech Award 2014 in der Kategorie „Reise & Mobilität“ gewonnen. Nichts desto trotz fragt sich der Nutzer bei einer völlig kostenfreien App, womit die Developer ihr Geld verdienen wollen – schließlich finden sich keinerlei Werbebanner oder In-App-Käufe in Allryder.

In den Datenschutzbestimmungen in der App betont man, dass „beim Durchführen der Suche keine personenbezogenen Daten erhoben“ werden, und dass „alle Daten gemäß der geltenden gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz behandelt werden“. Weitere Infos findet der Nutzer leider nicht, bis auf den Hinweis, dass das Unternehmen Google Analytics verwendet – dessen Nutzung kann aber in selbiger Ansicht deaktiviert werden. Es bleibt also wieder einmal im Verborgenen, wie es hinsichtlich des Datenschutzes für die kostenfreie Anwendung aussieht. Bewährte Alternativen sind daher auch weiterhin Apps wie Haltestelle (App Store-Link), nextr (App Store-Link) oder Departure (App Store-Link).

Kommentare 10 Antworten

        1. Stimmt, kenne ich nicht. Deinen Kommentar interpretiere ich so, dass Du über Geräte beider Systeme verfügst – ich nur über iOS-Devices. Daher meine FRAGE! (→ „?“)
          Apropos: Mittlerweile scheinbar völlig out, trotzdem erleichtern Satzzeichen das Lesen ungemein.

  1. Was ist mit Fahrvorit passiert???
    Seit heute kann man keine Verbindungen mehr finden und im AppStore ist es auch nicht mehr…?!?!
    Wurde die App rausgenommen?

  2. Ja!!! Ich bin auch total verzweifelt. „Fahrvoriten“ war für mich die nützlichste App. Hab auch recherchiert und nichts gefunden. Wurde sie umbenannt? Wurde sie gelöscht?

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