Apple Music HiFi: iOS 14.6 weist auf verlustfreies Streaming hin

Ohne zusätzliche Kosten?

Mit Amazon Music HD, Deezer HiFi und Tidal HiFi gibt es schon zahlreiche Anbieter, die verlustfreies Streaming in FLAC-Qualität anbieten. Auch Spotify hat ein HiFi-Abo angekündigt und nun gibt es Hinweise, dass auch Apple eine neue Option anbieten möchte.

In der ersten Beta-Version von iOS 14.6 hat MacRumors Hinweise auf ein mögliches Apple Music HiFi-Abo gefunden. In der Apple Music-App gibt es Referenzen auf „lossless audio“, „high-quality stereo streaming“ und „HiFi“. Ebenso weist die Beta darauf hin, dass das verlustfreie Streaming nur in Kombination mit den AirPods Pro, AirPods Max und kommenden Modellen funktionieren soll. Die Option wird dennoch allen Nutzern zur Verfügung gestellt, bleibt abzuwarten, ob Apple spezielle Anforderungen an Kopfhörer, Lautsprecher und Co hat.


Schon in den nächsten Wochen soll Apple Music HiFi verfügbar gemacht werden. Demnach soll es eine neue Abo-Option geben, damit Nutzer selbst entscheiden können, ob sie das herkömmliche oder das verlustfreie Streaming nutzen wollen. Aber: Der Preis für das Einzelabo soll auch für die HiFi-Option weiterhin bei 9,99 Euro liegen. Gleichzeitig könnten die neuen AirPods der dritten Generation vorgestellt werden – die WWDC steht ja vor der Tür.

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Kommentare 10 Antworten

  1. Mal ganz ehrlich. Den Unterschied zwischen 256kB AAC und losless hört eh niemand. Kann jeder für sich im Netz auch in diversen Blindtests ausprobieren. Mehr Geld wäre mir das jedenfalls nicht wert.

    1. Wenn du die original Datei ( Wave leer AIFF in 24 Bit – 44.1khz zb ) als Vergleich hast – dann ja. Die Kompression macht sich deutlich in der verringerten Dynamik – sowie ein kleineres Stereobild sowie schlechtere Auflösung in den Höhen ab ca 12khz und in einem geringeren Bass Anteil.

    2. Wenn du sie kit Standard Kopfhörern oder Lautsprechern hörst, dann ja. Für die Masse ist dies auch nichts, aber wenn man die Möglichkeit hat, mal lossless zu hören, dann sollte man das unbedingt tun. Ein Hörerlebnis kaum zu beschreiben. Ich bin nicht audiophil, aber man hört bei bekannter Musik plötzlich Töne, wie nie zuvor.

  2. Den Unterschied hört man nicht, weil der kabellose Stream per Bluetooth dazu untauglich ist. Aber leg Dir mal einen ordentlichen DAC und einen ordentlichen Kopfhörer zu und probiere das am Kabel nochmal.

    Noch besser – wirf einen guten CD-Spieler an. Mir sind die Tränen gekommen und heute höre ich statt mit Apple Music über Deezer HiFi am Kabel. Wäre schon schön, wenn Apple das hinbekommt, zumal ich für die Family eh das Familienabo zahle und für mich nochmal oben drauf…

    1. Fällt mir schwer zu glauben – aber ich würde es gerne mal testen. Gibt es eigentlich irgendwelche Blindtest-Studien dazu, die das nachweisen können?

      1. Es hängt von der Peripherie ab die jemand hat. Wenn man alles über Konsumer kopfhörer hörst oder Lautsprecher ist erst ein Unterschied ab ca 192kbit/s beim MP3 zum Wave oder AIFF zu hören. Hat man Studio Lautsprecher oder Kopfhörer – fällt das viel schneller auf. Artefakte sind zu hören – die Stereobreite wird kleiner – Frequenzen Fehlern ( primär Bass ( auch die Dynamik – Pegelverlust) und Höhen. Und das kann man messen 📏 – das sind nicht einfach ausgedachte Parameter. Hat jemand schlechte Ohren – fällt das natürlich weniger auf

        1. Dass man das messen kann ist klar – die Frage ist ob der Mensch wirklich in der Lage ist das zu unterscheiden. Und da hilft nur ein Blindtest, denn jemand der davon überzeugt ist hört „natürlich“ auch den Unterschied.

          1. Die Klangbreite nimmt zu, es wirkt „frischer“ und dynamischer. Sogar meine Kinder haben es – ohne dass ich gesagt habe, worum es geht – festgestellt, dass Kabel+(Denon DCD 1500 oder ein DAC)+guter Kopfhörer (Sennheiser HD600) *deutlich* besser klingen.

            Im 1:1 ist die Basis über Bluetooth schmaler, der Klang stumpf/muffig und hörbar weniger klar. Probier es einfach mal aus.

  3. Nochwas – beschäftigt habe ich mich damit ausführlich, weil ich gewillt war, den Airpod max zulegen wollte. Dabei habe ich dann erst festgestellt, dass der mit AAC und Bluetooth so besch*ssenes Signal bekommt, dass der Kopfhörer kabellos wertlos wird. Ob über Kabel/Lightningstecker dann unkomprimiert gehört werden kann, wollt mir die Apple Hotline nicht beantworten. Es war ein erschreckend planloser arroganter Sack in der Leitung, der behauptet hat, sowas fragen nur ewig gestrige und AAC wäre über jeden Zweifel erhaben!

    Jetzt merkt Apple wohl, dass dem doch nicht so ganz ist und sieht – meine Theorie – die Leute zu HiFi-Streamingdiensten abwandern.

  4. Erst verkaufen Sie einem Musik, die schlimm komprimiert wurde und anschließend soll man dafür zahlen, wenn sie so ist, wie sie ursprünglich war. Hat schon Pharma-Charakter: Man nimmt Schmerzmittel gegen den Schmerz und später Antisuchtmittel gegen die Schmerzmittel.

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