Bloctics: Kleines Blockbreaker-Indie-Game eines deutschen Entwicklers

Nicht immer müssen es große Entwickler- oder Publisher-Studios sein, die hinter einer Veröffentlichung im App Store stehen. Bloctics beispielsweise wurde in Eigenregie von einem jungen deutschen Developer entwickelt.

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Bloctics (App Store-Link) kann zum Preis von kleinen 89 Cent aus dem deutschen App Store geladen werden und benötigt dabei nur 12,4 MB eures Speicherplatzes. Aufgrund der relativ einfach gehaltenen Grafiken ist das Game auch noch mit allen Geräten ab iOS 5.0, und allen iDevices ab dem iPhone 4 und dem iPod Touch 4G kompatibel.


Das in englischer Sprache gehaltene Casual Game orientiert sich grob an den klassischen Blockbreaker-Spielen, die es schon zuhauf im App Store herunterzuladen gibt. Der junge deutsche Entwickler Daniel Krautwurst, der im Allgäu ansässig ist, hat dieses Prinzip allerdings etwas abgewandelt und in insgesamt 50 verschiedenen Leveln ein weitaus herausforderndes Gameplay geschaffen.

Gespielt werden kann entweder in einem klassischen oder in einem „One Shot“-Modus. Grundsätzlich muss in jedem Level eine bestimmte Anzahl an farbigen Blöcken mit einer grünen Kugel getroffen werden, um zur nächsten Welt voranschreiten zu können. Im klassischen Modus, in dem es derzeit 30 Level zu bestehen gibt, stehen dem Spieler dabei je nach Schwierigkeitsgrad und Charakteristik der jeweiligen Welt zwei bis maximal fünf Schüsse zur Verfügung, die mit Fingerwisch-Gesten auf dem Screen ausgeführt werden.

Im One Shot-Modus mit seinen 20 Leveln hat der Gamer typischerweise nur einen einzigen Schuss der grünen Kugel, mit der es nach und nach jede Welt zu absolvieren gilt. Am Ende zählt die Gesamtpunktzahl aller 20 Level – massive Bonuspunkte gibt es einzusammeln, wenn alle Blöcke vom Spielfeld abgeräumt und ein „Total Clear“ erreicht wurde.

Obwohl die Grafiken des kleinen Games sehr minimalistisch gehalten sind, ist Bloctics alles andere als einfach zu bewältigen. Da jeder Schuss nur eine bestimmte Reichweite hat und die Kugel danach langsam ausrollt und zum Stehen kommt, muss man sich genau überlegen, welche Richtung man einschlägt, und vor allem, in welchem Winkel man bestimmte Hindernisse angeht. Hier gilt das bekannte physikalische Gesetz, „Einfallswinkel ist gleich Ausfallswinkel“. Auch an die verschiedenen Werte und Bonus-Features bestimmter Blöcke sollte man denken, um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen.

Eine Anbindung an das Game Center von Apple rundet die knifflige Mischung aus Blockbreaker und Physik-Puzzle ab, über das Highscores mit Freunden geteilt werden können. Wer sich für weitere Games des deutschen Entwicklers Daniel Krautwurst interessiert, kann auch noch einen Blick auf das kostenlose Circul (App Store-Link) werfen, bei dem Schnelligkeit und Reaktion gefordert sind.

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