CashCounter: Finanzverwaltung stürmt die App Store-Charts

Gratis-Download mit Einmalkauf

Der App Store ist mittlerweile gut gefüllt mit Anwendungen aus dem Finanzbereich, die dabei helfen wollen, das eigene Budget sinnvoll zu verwalten und auszuwerten. Seit kurzem tummelt sich mit CashCounter (App Store-Link) ein weiteres Exemplar dieser Sorte sogar in den App Store-Charts und belegt dort aktuell Platz 11 der Gratis-Apps.

CashCounter benötigt zur Installation auf dem iPhone oder iPad mindestens iOS bzw. iPadOS 15.0 oder neuer sowie freien Speicherplatz von 20 MB. Der Download der Anwendung ist grundsätzlich kostenlos, weitere Premium-Features lassen sich über einen einmaligen In-App-Kauf in Höhe von 4,99 Euro freischalten – ein fairer Deal, wie ich finde. Zudem kann die App komplett in deutscher und englischer Sprache genutzt werden.


Die App wird im App Store mit dem Zusatz „Der Geldmanager“ sowie dem Untertitel „Der einfache Finanzverwalter“ beschrieben. Mit CashCounter soll man einfach Geld verwalten können, beispielsweise zum Erreichen von Sparzielen, zum Führen eines Haushaltsbuches oder zum Schuldenmanagement. Als Währungen stehen neben dem Euro auch US-Dollar, japanische Yen, Britisches Pfund und chinesische Renminbi zur Verfügung.

Die Finanzverwaltung in CashCounter geschieht über ein Listenprinzip. Dazu hält die Anwendung laut ihres Entwicklers Corvin Hartmann drei verschiedene Arten von Listen bereit:

  • Die normale Liste: Mit der normalen Liste können Sie Bargeld zählen, indem Sie auf die Münzen oder Geldscheine klicken. Dies ist nützlich, wenn Sie viel Bargeld haben oder Ersparnisse aufbauen wollen.
  • Die Zielliste: Mit der Zielliste können Sie sich ein Ziel setzen und die finanziellen Fortschritte verfolgen. Wenn Sie für etwas sparen oder eine Wohltätigkeitsveranstaltung planen, ist dies ein sehr nützliches und übersichtliches Werkzeug.
  • Die Kontoliste: Mit der Kontenliste können Sie alle Ihre Ausgaben und Einnahmen übersichtlich dokumentieren. Sie können Transaktionen einer Kategorie zuordnen, sie automatisch wiederholen und dann das Konto analysieren und Ihre Finanzen optimieren.

Designtechnisch lässt sich CashCounter am ehesten als nüchtern bezeichnen. Die Anwendung bietet keine grafischen Raffinessen oder ein besonders hübsches Layout, aber erfüllt ihren Zweck. In der deutschen Sprachversion gibt es allerdings immer noch einige Begriffe, die nicht ins Deutsche übersetzt worden sind, auch bei der Darstellung von Listen gibt es einige Grafikfehler, bei der sich Einträge überlappen oder nicht komplett sichtbar sind.

Wer nur ein kleines Haushaltsbuch führen möchte, um das monatliche Budget für Lebenshaltungskosten zu verwalten, kann durchaus einen genaueren Blick auf CashCounter werfen. Für größere Aufgaben würde ich die App allerdings nicht verwenden, da sie mir noch nicht zu ausgereift erscheint. Der Entwickler betont zudem, dass alle erfassten Daten lediglich anonym auf dem Gerät gespeichert werden und keine Dritten Zugriff darauf haben. Möchte man unbegrenzt Listen, Ziele und Einträge erstellen, eine QuickAdd-Funktion nutzen und die App weiter individualisieren, ist der einmalige In-App-Kauf von 4,99 Euro notwendig.

‎CashCounter: Der Geldmanager
‎CashCounter: Der Geldmanager
Entwickler: Corvin Hartmann
Preis: Kostenlos+

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Kommentare 8 Antworten

  1. Verstehe ich es richtig, dass es aber keine Onlinebanking App ist? Wäre ja schön, wenn es eine gute Alternative zu Outbank zum EINMALKAUF gäbe, die auch nicht meine Daten auswertet (Stichwort: Datenschutz). Habe mich von Outbank nach deren Zwangsupdate zum Abomodell verabschiedet. Ekelhafte Masche.

    1. Bzgl. Outbank, preislich passt es natürlich bei Familienfreigabe schon wieder. Aber ich bin auch kein Abo-Freund. Insofern, 30 Euro für den Einmalkauf wäre okay. Aber den „CashCounter: Der Geldmanager“ brauch nun wirklich niemand 😉

  2. Eine App die auf mein Konto zugreifen kann und alles aufwertet? Auf der einen Seite klingt es toll. Ist jedoch sehr bedenklich….

  3. Eine einfach Excelübersicht reicht auch aus um seine monatlichen Ausgaben im Überblick zu behalten. Die Fixkosten sind bekannt und für die variablen Kosten wie Lebensmittel, Freizeit oder auch Sprit setzt man einfach Pauschalen. Fertig. Wer es dann im Detail wissen will, guckt in seiner App im Monat XY rein und weiß dann den genauen Betrag seiner Spritkosten etc.
    Mit solchen unnötigen Apps kann man auch sein Handy zumüllen… aber für die Bereinigung gibts ja auch wieder Apps 😂

  4. Also bleibe ich bei den Bankenapps bezahlt durch die Kontoführungsgebühr.
    Dann habe ich auch kein weiteres Sicherheitsproblem.
    Schaun wir mal wie oft outbank noch den Besitzer welchselt.

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