Ehemaliger Mitarbeiter schreibt tollen Beitrag über seine Erfahrungen bei Sonos

Es kommt auf jedes Detail an

Natürlich kann jeder von uns spannende Geschichten über seine alte Arbeitsstelle erzählen, da bin ich mir ziemlich sicher. Den Blog-Eintrag, den der ehemalige Sonos-Mitarbeiter Morgan Linton vor etwas mehr als einer Woche auf Medium veröffentlicht hat, finde ich allerdings mehr als interessant. Er hat bereits in den Anfangszeiten für Sonos gearbeitet und nun einige Zeilen unter dem Titel „Drei Dinge, die ich in den Anfangstagen von Sonos über das Thema Produkt gelernt habe“ veröffentlicht.

„Es gibt nicht viele Produkte auf der Welt, die die Art von Magie bieten, wie bei Sonos. Die anderen beiden Unternehmen, die mir einfallen, die ein ähnliches Erlebnis bieten, sind Tesla und Apple. Diese drei Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass man, wenn man eines ihrer Produkte hat, es nicht nur benutzt, sondern liebt“, schreibt der ehemalige Mitarbeiter.


Unter anderem erzählt Morgan Linton auch, wie lange es vor Jahren gedauert hat, eine eigentlich simple und rudimentäre Funktion wie einen Wecker in das Sonos-System zu integrieren. Nachdem das UX-Team damit beauftragt wurde, einen solchen Wecker in die App einzubauen, gab es neun Monate später immer noch keinen Wecker – obwohl Kunden und Händler ständig danach fragten.

Selbst ein Wecker wurde nicht mal eben so integriert

Aber Sonos hat eben nicht nur einen einfachen Wecker integrieren wollen. Was passiert mit einem Alarm, wenn man mehrere Lautsprecher gruppiert hat? Soll er dann in allen Räumen abgespielt werden? Was ist mit der Lautstärke? Soll sie so sein, wie sie zuletzt eingestellt war? Was ist, wenn man die Musik vorher voll aufgedreht hat? Und was ist, wenn die Internet-Verbindung abbricht und der Wecker nicht die Musik spielen kann, die ausgewählt wurde? Was wird dann gespielt? Und wie setzt man all das einfach und verständlich für den Nutzer um?

„In diesem Moment wurde mir klar, wie viel Gedanken wir uns über jedes kleine Feature gemacht haben und wie wichtig es war, dass wir so viel Zeit und Energie in diese Entscheidungen gesteckt haben.“

Wenn ihr ein Sonos-System nutzt, solltet ihr euch auf jeden Fall ein paar Minuten Zeit nehmen, und den kompletten Artikel durchlesen. Die einzige kleine Herausforderung: Er ist nur auf Englisch verfügbar.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Vielen Dank für diesen Artikel!
    Der gefällt mir echt sehr gut.

    Vor allem hundertmal besser als diese dauernden „Artikel“ über irgendwelche dämlichen Leaks, die einem den Spaß an Apple-Veranstaltungen vermiesen!

    DANKE!

  2. Zitat: „Es gibt nicht viele Produkte auf der Welt, die die Art von Magie bieten, wie bei Sonos.“ Zitat Ende

    Was für eine Magie bitte? Sie mit Apple und Tesla auf eine Stufe zu stellen, ist ja gar nicht überheblich. Und soetwas wird von euch gefeiert. Glückwunsch.

  3. Ich kann hier kein „feiern“ seitens Appgefahren erkennen.

    Fakt ist, dass Sonos Vorreiter für die jetzige Technologie der Multiroom-Systeme war.

    Natürlich gibt es auch genug Dinge bei Sonos zu kritisieren, Recycling alter Hardware lässt grüßen.

  4. Sehr guter Artikel. Und auch ich kann die Magie bestätigen. Mein erstes Gerät von Sonos, die Playbar, habe ich vor 8 Jahren gekauft und hatte noch nicht einmal Probleme. Heutzutage keine Selbstverständlichkeiten.

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