Fleck: Soziales Netzwerk für tägliche Inspiration von Malern, Designern und Architekten

Eine tägliche Dosis Kunst und Kultur kann nie schaden. Wer so denkt, sollte sich unbedingt die neue App Fleck ansehen.

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Fleck (App Store-Link) ist eine reine iPhone- und iPod Touch-App, die bereits seit 2013 im deutschen App Store kostenlos zum Download bereit steht. Wir sind allerdings durch die aktuelle Erwähnung in Apples Kategorie „Die besten neuen Apps“ auf Fleck aufmerksam geworden. Die Auflistung in dieser Rubrik erfolgte wohl aufgrund eines am 14. Mai erfolgten Updates für die App, die nun in Version 2.1 erhältlich ist und mit einigen kleinen Verbesserungen aufwartet.

Für die Installation von Fleck sollte man neben 20 MB an freiem Speicherplatz auch mindestens über iOS 7.0 oder neuer verfügen. Die Entwickler von Splash Technologies haben ihrer Anwendung auch bereits eine deutsche Lokalisierung sowie eine Anpassung an die Displays von iPhone 6 und 6 Plus spendiert.

Für die Nutzung von Fleck ist eine einmalige Registrierung erforderlich, die entweder über ein bestehendes Facebook-Konto oder über die Eingabe von Name, E-Mail-Adresse und Passwort geschehen kann. Danach hat der neue User Zugriff auf verschiedene thematisch sortierte Kategorien sowie einen sogenannten Top-Feed, der ausgewählte Beiträge der Fleck-Community anzeigt. In der Rubrikenauswahl gibt es Themen wie Grafikdesign, Street Art, Illustration, Produktdesign, Typografie, Natur oder Architektur.

Spezielle Richtlinien von Fleck: Selfies verboten!

Bei Auswahl einer dieser Kategorien bekommt man verschiedenste Bilder angezeigt, die sich vom Nutzer mit einem Wisch nach oben (Gefällt mir) oder nach unten (Gefällt mir nicht) bewerten lassen. Je mehr positive Rückmeldungen ein Beitrag erhält, desto eher erhält er die Chance, im Top Feed aufzutreten. Die dargestellten Bilder und Illustrationen können außerdem weitergeleitet oder auf Instagram geteilt werden – wie es mit den Bildrechten aussieht, ist ungeklärt.

Um das Niveau von Fleck auf einem hohen Level zu erhalten, gibt es einige Richtlinien, die man vor dem Posten von eigenen Inhalten in der Community beachten sollte: So dürfen nur Bilder hochgeladen werden, die man selbst erstellt hat, zudem sollte man auf Selfies verzichten. Nichts desto trotz fielen mir beim Durchstöbern die thematisch falsch sortierten Beiträge an – in der Grafikdesign-Kategorie gab es unter anderem viele belanglose Fotografien, beispielsweise von Tassen auf einem Tisch. Auch im Architektur-Bereich wimmelte es von Bildern, die mit dem Design von Gebäuden und Städten so gar nichts gemein hatten. Oftmals traten diese Beiträge primär in der „Neu“-Sektion der Kategorie, nicht jedoch im „Top“-Bereich der am besten bewerteten Posts auf.

Mit dem Update auf Version 2.1 vom 14. Mai dieses Jahres ist es Nutzern von Fleck nun noch einfacher gemacht worden, Inhalte zu erstellen und zu teilen. So gibt es die Option, manuell einen Ort beim Hochladen eines Bildes hinzuzufügen, und auch den eigenen Instagram-Account direkt mit dem Fleck-Profil zu verbinden. Auch wenn einige Beiträge definitiv nicht als hohe Kunst anzusehen sind, ist Fleck eine tolle Möglichkeit, sich für eigene kreative Werke inspirieren zu lassen, oder sich einfach an den Werken begabter Künstler zu erfreuen.

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