Für Leseratten: Kindle im Angebot – gute iOS-Ergänzung

Bereits im Februar gab es den Amazon Kindle günstiger. Nun gibt es eine erneute Chance, auch für die neuen Modelle.

Eigentlich hat der Kindle ja nicht unbedingt etwas mit Apple-Produkten zu tun – aber immerhin gibt es eine Kindle-App, mit der man seine Inhalte auch auf dem iPhone oder iPad abrufen kann. Ich finde aber, dass der eBook-Reader von Amazon eine tolle Ergänzung zum iOS-Device ist, denn eine Disziplin beherrschen die Kindle definitiv besser: Das Lesen von eBooks.


Momentan gibt es bei Amazon 15 Euro Rabatt auf alle Modelle. Für Einsteiger gibt es den Kindle classic für 64 Euro (Amazon-Link) – hier hat man im Februar bei der letzten Aktion zwar 5 Euro weniger gezahlt, nun ist der Preis aber auch gut. Wohl zum ersten Mal ist auch der Kindle Paperwhite mit Touchscreen im Angebot – durch eine integrierte Beleuchtung kann man damit nicht nur im Sonnenleicht, sondern auch im Dunkeln lesen. Den normalen Paperwhite gibt es für 114 Euro (Amazon-Link), die Version mit 3G zum weltweiten Downloaden von eBooks kostet 174 Euro (Amazon-Link) – auch hier spart man jeweils 15 Euro im Vergleich zum Normalpreis.

Ich selbst habe den Kindle Touch aus der Vorgänger-Generation, der abgesehen von einer anderen Steuerung bzw. der Beleuchtung technisch sehr gut vergleichbar ist. Ich bin von dem Teil sehr angetan, auch wenn ich leider zu wenig Zeit habe, um mal richtig zu lesen. Gerade im Urlaub am Pool oder Strand ist das Gerät aber perfekt, um ein wenig zu schmökern. Hierhin würde ich mein iPad mini nicht mitnehmen und aufgrund der Sonneneinstrahlung würde man am Display wohl ohnehin nichts erkennen.

Neben dem E-Ink-Display hat der Kindle noch einige andere Vorteile. Unter anderem eine Akkulaufzeit von mehreren Wochen und ein geringes Gewicht von rund 170 Gramm.

Eine gute Einschätzung hat appgefahren-Leser „Verstand und Unsinn“ unter unserem letzten Artikel geschrieben: „Zum Lesen ist der Kindle unschlagbar, Gewicht und Größe optimal, und auch bei heller Sommersonne perfekt. Die Frage nach einer Beleuchtung stellt sich natürlich, wenn man z.B. abends im Bett lesen will, ohne den Partner zu stören – ich habe dazu die Originalhülle mit integrierter LED-Leuchte. Eine ebenfalls sehr gute Lösung, aber fast so teuer wie der Kindle selbst und nochmal mit ordentlich extra Gewicht.“

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Kommentare 19 Antworten

    1. Ja. Es ist ein Kabel (USB to Micro-USB) dabei. Wer es direkt in die Steckdose stecken möchte, muss ein Stromkabel für Micro-USB haben oder kaufen. Auch gehen solche USB-Stecker…

  1. Beim paperwhite ist ein USB-Kabel zum laden am PC dabei. Für die Steckdose gibt es einen extra Adapter zu kaufen. Das Kabel funktioniert aber auch ohne Probleme mit den Steckeradaptern die den iOs-Geräten beiliegen

  2. Der Kindle ist zum Lesen einfach unschlagbar, aber er kann eben auch genau nur das. Ich nehme mein iPad daher viel lieber zu Hand, da ich nicht nur an einem Stück lesen will (zudem ich ein Buch aus Papier doch bevorzuge). Für jemanden, der nur eBooks lesen will ist der Kindle definitiv besser, zudem man bei Amazon auch Gratisbücher bekommt, die man über die App nicht erhält, sondern nur mit der Kindlehardware.

    1. Doch, man kann auch mit der Kindleapp kostenlose Bücher auf’s iPad laden!
      Trotzdem ist zum Lesen der Kindle unschlagbar.

      1. Ja, man kann kostenlose Bücher laden, aber für den Hardware-Kindle gibt es ein zusätzliches Gratis-Angebot, das es ausschliesslich für den Kindle gibt. Das selbe Buch ist für die App dann wieder kostenpflichtig.

  3. Zum reinen Lesen bevorzuge ich definitiv ein Buch. Das stört sich auch nicht daran wenn es im Urlaub ein bisschen Sand abbekommt und es einfach so in der Strand-/Pool-/Unterwegstasche rumfährt.

    1. Der Sand ist nicht das Problem bei mir, aber das Übergepäck – ein Koffer für Bücher alleine 🙂
      Da ist so ein Kindle echt die Alternative.

  4. Mal ein Erfahrungsbericht zum Thema „Ipad und Sonne“;
    Ich war gerade erst mit meiner Frau im Urlaub in der Karibik, und wir hatten täglich unsere Ipads mit an den Strand oder den Pool. Die Sonne war dabei überhaupt kein Problem, auf meinem Ipad3 hatte ich den Regler nicht mal auf maximaler Helligkeit ( aber fast, ca. 90%).
    Einzig das Gewicht nervt nach einer Weile schon. Das war aber beim Mini meiner Frau ebenfalls kein Thema.
    So, das nur mal als Erfahrungsbericht.

    1. Ich habe das zweier und vierer ipad. Jedoch im garten damit in der sonne, also ohne schattenplatz unter sonnenschirm und co. zu lesen ist sehr mühsam. Auch games spielen empfand ich immer als anstrengend. Da ich auch sehr gerne lese habe ich nun bei der aktion zugeschlagen und den paperwhite geordert. Vor allem die akku laufzeit und das angenehme display hat mich überzeugt, auch das es hintergrundbeleuchtet ist finde ich toll, da ich gerne im bett lese und so die frau ruhig daneben schlafen kann ohne das ich das licht einschalten muss.

      1. Kurze Anmerkung. Der Paperwhite hat keine Hintergrundbeleuchtung, sondern eine „Vordergrundbeleuchtung“. Das hat den Vorteil, dass du nicht so angestrahlt wirst. Aber das kannst du ja die Tage selbst testen 🙂

        1. Danke für die anmerkung & stimmt natürlich. Hatte und habe ich beim GameBoy SP auch diese beleuchtung von vorne & ab dann nie mehr unbeleuchtet gespielt, das sah dann einfach nichts mehr gleich. Ich dachte bis jetzt, da es ab den neuen GB modelle, so ich weiß nur mehr hintergrundbeleuchtet ist, immer das hintergrund- besser als vordergundbeleuchtung ist. Aber deine erklärung macht sinn das dies bei e-readern anders ist.

    2. Ich kann GuT da auch nur beipflichten.
      Im Sommer (wenn es noch mal wieder einen geben wird… hmpf) sitze ich anstatt am Schreibtisch auch gerne mal draußen im Garten, um meine Arbeit zu erledigen und Artikel zu schreiben. Selbst im Schatten oder unter einem größeren Baum muss ich sowohl beim MacBook als auch beim iPad die Helligkeit bis zum Anschlag aufdrehen, wenn ich damit vernünftig arbeiten will.

      Es ist sicherlich für einige Zeit okay, aber langfristig macht das spiegelnde Display in der Sonne nicht so viel Spaß – mal ganz abgesehen von der Aufheizung der Geräte, wenn es bei 30 Grad in der Sonne vor sich hin brutzelt… Lediglich mit einem abdunkelnden, lichtundurchlässigen Sonnenschirm lässt es sich einigermaßen bequem arbeiten.

      1. Und daran sieht man, das empfindet jeder anders.
        Unbestritten ist aber sicherlich, das die eInk-Displays natürlich um Längen besser geeignet sind zum Lesen.

  5. Beim letzten Strandurlaub und im Garten hat mein IPad öfter wegen Überhitzung abgeschaltet (bestimmt nicht gut für den Akku…). Außerdem hatte ich am Strand dauernd Angst, dass das Ding geklaut wird und damit die Daten.

    Insofern ist das Angebot evtl. eine Überlegung wert. Bis zum Sommer ist es ja hoffentlich nicht mehr so lange.

  6. Bin gerade mit ipad Mini als Büchersammlung im AsienUrlaub und es ist genial, Lichtverhältnisse außer in prallster Sonne machen kein Problem, printbücher fand ich am Strand auch schon immer anstrengend, da mich das weiß als Brillenträger mit selbst tönenden Gläsern auch angestrengt hat. Diebstahl macht mir an unserer Location keine Sorge, ist aber individuell zu betrachten. Lese mittlerweile zu 95% im Premium Abo bei skoobe –> ein Traum

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