MacBook Pro mit Touch Bar: Erste Reviews sind jetzt online

Ausgewählte Medien durften das neue MacBook Pro mit Touch Bar schon genauer unter die Lupe nehmen. Wir fassen die ersten Reviews zusammen.

MacBook Pro line up1Walt Mossberg schreibt unter anderem bei The Verge, dass das neue MacBook Pro ziemlich teuer ist und die Touch Bar großes Potenzial besitzt, dieses aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausgeschöpft wird. Die Akkulaufzeit konnte Mossberg nicht genau beurteilen, die von Apple angegebenen Werte wurde nicht erreicht. Ansonsten ist das neue MacBook Pro dünn und vielseitig, ohne zusätzliche Adapter geht aber nichts.


Die Tester bei TechCrunch freuen sich über das Hardware-Upgrade und loben das hellere Retina-Display. Die neue Touch Bar wird als netter Bonus betitelt, auch hier verweist man auf die aktuell eingeschränkte Nutzung. Dennoch sehen die Tester die Touch Bar als neue Eingabemöglichkeit mit viel Potenzial an, die das Arbeiten mit optimierten Applikationen verändert.

Die Redakteure bei Engadget sind deutlich kritischer, die Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt. Hier werden vor allem die weggefallenen Anschlussmöglichkeiten kritisch beurteilt, das neue Design und die dünne Form wurden gelobt. Das verbesserte Display und der Touch ID Sensor sind zwei Schritte in die richtige Richtung.

Alle Reviews haben aber eins gemeinsam: Das neue MacBook Pro ist nichts für Jedermann. Sollte man nicht ein echter Power-User sein, sollte man sich überlegen, ob man für sehr viel Geld den Mehrwert der Touch Bar bezahlen will. Ansonsten sollte man doch einen Blick auf die anderen MacBooks werfen, die günstiger sind, aber eben auf die Touch Bar verzichten.

(YouTube-Link, appgefahren bei YouTube)

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Kommentare 17 Antworten

  1. Hm, ich denke dass gerade die „Poweruser“ nicht die Zielgruppe sind ? Siehe fehlende Anschlüsse. Das PRO im Namen ist nicht mit dem vereinbar, was man inzwischen bekommt.
    Als Hobby-Fotograf würde ich mindestens den SD-Slot doch sehr vermissen. Die Preisgestaltung ist eine Frechheit (siehe Speicherplatz) – und dabei hatte ich tatsächlich mit einem Upgrade meines MacBooks geliebäugelt.

  2. Sehe ich genauso wie mein Vorredner. Gerade Leute die viel und oft am Macbook arbeiten und Dateien auf/von verschiedensten Quellen kopieren, brauchen doch mehrere Anschlüsse. Fehlendes DVD-Laufwerk kann man mittlerweile echt verschmerzen, aber zumindest 2 USB-Anschlüsse und ein SD-Slot sollten doch drin sein!

    Klar die Touchbar ist vielleicht ein Hingucker und hilfreich, aber dafür ist man nun ständig auf Adapter angewiesen.

  3. Ich grüble auch noch. Mit oder ohne? Ich bin Poweruser, frage mich aber schon, ob ich die Touchbar wirklich vermissen würde. Andererseits hatte auch Smartphones mit Touchscreen erst niemand für den Burner gehalten – und nun ist so gut wie jeder Blackberry lange tot und vergessen. Ein MacBook Pro mit jeder Menge Anschlüssen und Touchscreen, ja, das wär’s!

  4. @f33l1ngs @Dane87er
    Das sehe ich „leider“ gar nicht so.

    Was machen den „Pro´s“?
    Für Entwickler egal! Für Designer egal!
    Ich arbeite in diesem Umfeld und von den Jungs vermisst/braucht keiner die Anschlüsse. Maximal ein paar Fotografen die SD-Karte, wobei das auch schon immer weniger wurde.

    Wer braucht denn wirklich die Adapter?
    Damit möchte ich das nicht schön reden. Mich selbst stört es bei der Arbeit, weil ich nun alles Umswitchen müsste für zu Hause. Aber Unterwegs brauche ich gar keinen Anschluss…
    Bin ich ein Pro? Wer ist ein Pro? Diese Bezeichnung gilt eigentlich für jeden der mit diesem Werkzeug Geld verdient.

    Naja, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich glaube nur, das viele es ein wenig Dramatisieren… Meine Chef hat an seinem MacBook außer einen Monitor noch niemals was angeschlossen… Ist er deswegen kein Pro?!

    Die Touchbar hingehen finde ich ganz cool. Kein MustHave aktuell für mich, aber nett auf jedenfall.

    1. Als „Pro“ würde ich mich nicht bezeichnen, aber ein 15″ sollte es sein. Da bleibt bei Apple nicht viel Auswahl.
      Anschlüsse, ja Backup Platten, iPhone, Kamera,… hat alles USB, also ist ein Adapter notwendig.
      Touchbar ist für mich mehr ein Gimmick, ein Touchscreen hätte es aber sein dürfen. Bei meinem Bürolaptop habe ich mich inzwischen sehr daran gewöhnt.

      1. @SkyWombat

        Das ist für mich einfach immer die große Frage. Wer ist Pro?
        Für mich ist wirklich jeder ein Pro, der mit diesem Werkzeug sein Geld verdient. Da ist es egal ob es ein Sekretär ist, oder ein Entwickler.

        Wenn man das so nutzt, stimmt es. Bräuchte man einen Adapter. Aber wer macht das?
        Das machen dann gar nicht mehr soviele wie man immer sagt. Natürlich gibt es auch da welche (dich, auch Freunde von mir) Aber es gibt eben auch viele denen es total egal ist.

        Damals ohne DVD Laufwerk haben sich auch etliche beschwert… Heute ist es normal.
        Keiner von uns muss ja den Early Adapter spielen. Ich habe das letzte MacBook Pro 15″ und damit werde ich sicherlich auch noch die nächsten 3-4 Jahre kein Problem haben. Bis dahin sollte sich einiges eingespielt haben.

        Das Gleiche wird für die Touchbar gelten. Ich habe Anfang des Jahres aus Frust mich mal in die Windows Welt verirrt. Surface Book. Ich habe den Touchscreen kein einziges mal genutzt. Finde es mega Unbrauchbar. Aber auch hier!!! Das sieht jeder anders und jeder arbeitet anders.

        Das Gute ist nur, jeder kann auch frei entscheiden welches Gerät er kauft. 😉

        1. Stimmt, jeder kann frei entscheiden, wenn auch bei Apple mit eingeschränkter Auswahl. Aber das war ja schon immer so. 😉

          Das fehlende Laufwerk, daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen. Mein aktuelles MBP ist auch immer mal wieder DVD Player.
          Was ich wirklich schwierig finde ist es mich mit weniger Festplatte abzufinden. Mein nächstes MBP wird wohl der erste Rechner sein, der eine kleinere Platte hat als der Alte. Und mein erster Rechner hatte eine 20 MB (lies Megabyte!!) Platte

    2. Dann zähle ich als DJ wohl auch zu den Pros ?
      Hab mir letztens auch noch das 15″ geholt und werde wohl damit ne Zeit auskommen müssen. Wollte gerne auf mehr internen Speicher upgraden aber das ist nicht bezahlbar und bei den aktuellen Modellen leider ein Witz, wenn man sich doch erfrecht, 1TB haben zu wollen. Brauche schon alleine für das Equipment USB Anschlüsse und wegen externer Thunderbolt Platte auch diese. Hier noch Adapter zu nutzen ist doof, wäre aber wohl machbar. Auf SD kann ich verzichten. MagSafe fand ich schon immer praktisch und aufgrund etlicher Netzteile im Haushalt sollen die auch bleiben.
      Mal schauen wie es in ein paar Jahren aussieht.

      1. @Morphy
        Ja das kann ich direkt zu 100% verstehen. Das gleiche Problem hat ein Kumpel von mir auch. Ebenfalls DJ. Er nutz aber generell eher ein älteres MacBook, weil die Gäste doch gerne mal mit Flüssigkeiten rum spielen 😀

        Stimmt, MagSafe wegfall finde ich selbst auch Grausam! Verstehe ich auch nicht.

        1. Wenn ich bedenke dass mein 14er MB Air als Backup gerade noch so die Min-Specs der DJ-SW erfüllt, wird das Pro wohl noch lange halten, wenn auch halt mit externer HDD Unterstützung ?

  5. Ich will ein Gerät mit dem ich alles soweit abdecken kann was anfällt. Das ich aber auch Privat nutzen kann.
    Zum Beispiel ist es im Urlaub wichtig, für meinen Sohn, dass das Notebook ein DVD Laufwerk hat.
    Der ist halt erst acht, und wenn er mal einen Tag ruhe braucht ist es schön wenn man dann mal eine DVD in Deutsch sehen kann.
    Auch mit der Fotoausrüstung usw. Ich habe Zwei Kameras, meine Frau auch (wobei sie von dem einem Modell zwei Bodys hat um das Objektiv nicht wechseln zu müssen also drei ^^). Dann noch eine Unterwasserkamera.

    Klar geht alles irgendwie mit Adapter, und externen Laufwerken. Aber wer will das mitschleppen? Und wenn doch mal was vergessen geht? Schwierig.

    Am ehesten könnte ich auf das DVD Laufwerk verzichten, einen Film kann man auch mal rippen, das geht schon.
    Aber wer Abends schnell mal mindestens 4 SD Karten sichern will der macht das nicht über WLAN. Da reden wir von über 128 GB wenn die Karten voll sind, und mit den RAWs geht das schneller als einem lieb ist. Da das alles auch nicht mehr vernünftig auf interne Laufwerke passt braucht man also schon noch ein paar Anschlüsse.
    Das wären dann mindestens ein Kartenleser, und eine Festplatte. Da man beides nicht zeitgleich anschliessen kann braucht man also einen USB Hub, wegen der Festplatte einen aktiven mit Netzteil.
    Gut, die Festplatte hätte ich so oder so, aber mit Kartenleser inkl. Kabel und USB Hub samt Netzteil und Kabel ist auch der Vorteil des Gewichts dahin.

    Auf der Arbeit könnte ich noch am ehesten auf Anschlüsse verzichten, USB Sticks brauche ich, aber nicht immer. Meine Smartphones, jo habe mehrere ^^, müssen aufgeladen werden und Bilder runter geladen werden. Da würde es schon anfangen mit dem Rumgestecke, oder auch hier USB Hub usw.

    Nee, mit der Apple Philosophie werde ich was PC und Notebook angeht nicht glücklich. Wenn ich mir dann noch überlege was ich dafür rum zu frickeln bezahlen darf? Nein. Dann lieber ein Professionelles Notebook mit möglicher Dockingstation das deckt alles ab und kann einfach mobil mitgenommen werden ohne das mir was fehlt.

    1. So ein Gerät ist auch meine Anforderung. Mein aktuelles, altes MBP erfüllt das. Leider wird es langsam Zeit für ein Neues.

      Die Surface finde ich schick, vor allem auch den Touchscreen. Leider ist mir das zu klein. Außerdem ist natürlich immer noch das Betriebssystem ein entscheidendes Argument für einen Mac.
      Also wird es wohl doch eher ein 2015er Modell.

  6. Was gern übersehen wird, ist die nahtlose Übergabe von Dokumenten bei Mac. Das lässt mich bei Apple bleiben, obwohl ich beim neuen MacBook locker doppelt soviel zahlen muss als bei einem Windows-Laptop. Wobei Windows … nein, das geht gar nicht!

    1. Geht mit OneDrive genauso gut, und das nicht nur mit MS Geräten, sondern genauso reibungslos auch mit dem iPad/iPhone/Mac. Oder Android wenn das gefordert wird.
      Da ist die iCloud eher nicht so prickelnd.

      Auch von den Preisen her ist da Apple jenseits von gut und böse. 1 Terabyte Datenspeicher, plus zusätzlich 1 Jahr Nutzungsdauer des Office Standards schlechthin. Und dann noch unbegrenzt Fotospeicher.
      Bei Apple bin ich bei reinen 1 TB Speicher bei 120€ im Jahr dabei. Bei MS schon mit 40 – 65€ pro Jahr, und das für mehr Leistung und besserer Fremdsystem unterstützung.

      Aber klar, Windows geht gar nicht. Da braucht es auch keine Argumente oder so ^^

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