Meine kleine Raupe Nimmersatt: Eine der niedlichsten Kinder-Apps dieses Jahres

Ja, auch ich muss gestehen, dass die kleine Raupe Nimmersatt eines meiner ersten Bücher war, die mir unterkamen. Nun gibt es mit Meine kleine Raupe Nimmersatt eine interaktive App zur bekannten Kinder-Geschichte.

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Die am gestrigen Donnerstag, den 16. Oktober 2014 im deutschen App Store veröffentlichte Anwendung findet sich bereits jetzt in der von Apple zusammengetragenen Kategorie „Die besten neuen Apps“ wieder. Als Universal-App lässt sich Meine kleine Raupe Nimmersatt (App Store-Link) auf alle iPhones, iPod Touch und iPads laden, die mindestens iOS 6.0 installiert und etwa 56 MB an freiem Speicherplatz zur Verfügung haben.


Zwar gibt es in der App-Beschreibung der Entwickler von StoryToys Entertainment den Hinweis auf eine deutsche Sprachversion, allerdings ist diese Information überflüssig – gesprochene Inhalte oder Anweisungen in Textform gibt es nämlich in der App nicht. Als empfohlenes Alter für Meine kleine Raupe Nimmersatt geben die Developer „bis 5 Jahre“ im App Store an.

Viele verschiedene kleine Interaktionen zwischen Kind und Raupe

Bevor es zu Missverständnissen kommt: Die App ist kein Lesebuch der berühmten Raupe Nimmersatt-Geschichte von Eric Carle, sondern eine interaktive Anwendung, in der die kleine grüne Raupe quasi wie ein Tamagotchi mit verschiedenen Elementen beschäftigt werden will. Wer jetzt schon zu einem Schrei des Entsetzens ausholen will, sei beruhigt: Die Anwendung meldet sich nicht nervenderweise mit Pieptönen und zwingt das Kind, in regelmäßigen Abständen seine Raupe zu füttern.

Nichts desto trotz ist Meine kleine Raupe Nimmersatt eine Kinder-App, in der sich selbige bewusst mit der Raupe beschäftigen sollen, und zwar mittels verschiedener Interaktionen. Grundsätzlich deuten zwei Balken am oberen Bildrand an, ob die grüne Raupe hungrig ist und ob sie ein kleines Spielchen vertragen könnte. Von einem Baum oder aus einer Obstkiste lassen sich dann kleine Leckereien pflücken, die die niedliche Raupe alsbald vertilgt. Zudem gibt es einen kleinen Garten, der regelmäßig bewässert werden möchte, um unter anderem Erdbeerpflanzen zu züchten – deren Früchte wiederum als Zwischenmahlzeit für die Raupe dienen.

Tolle Grafik und störungsfreies App-Erlebnis

In einer Spielzeugkiste finden sich nach und nach immer mehr verschiedene Gegenstände, mit denen man die Raupe beschäftigen kann, darunter ein aufziehbarer Metallkäfer, ein Ball oder eine Seifenblasen-Maschine. Die süße Raupe reagiert auf die Seifenblasen und lässt sie über Sprünge zerplatzen, oder jagt hinter einem weggeworfenen Ball wie ein junger Hund hinterher. Später kann man die Raupe auch auf einem Floß auf einem kleinen Teich zwischen lustigen Gummienten umherschippern lassen.

Am Ende eines langen Tages, wenn die grüne Raupe nicht nur vom Spielen, sondern auch vom Fressen genug hat, bringt der kleine Nutzer sie ins Bett und deckt sie mit einem großen Blatt eines Baumes zu. Nach kurzer Schlafphase ist die niedliche Protagonistin wieder bereit für neue Abenteuer, und wächst und gedeiht mit jedem neuen Tag – bis sie sich schlussendlich in einen wunderschönen Schmetterling verwandelt.

Allein für die ansehnlichen, niedlichen Grafiken in 3D-Optik samt passender Hintergrundgeräusche und beruhigender Musik haben die Entwickler schon ein großes Lob verdient. Hinzu kommt eine tolle Geschichte, die dank wechselnder Elemente und Aktivitäten nie langweilig wird und dem Kind ein Bewusstsein für Tiere und die Natur vermittelt. Für mich als großen Raupe Nimmersatt-Fan ist diese App daher eine definitive Empfehlung, auch, weil seitens der Entwickler auf lästige Pop-Ups, Links oder Menüs verzichtet wurde. Nichts desto trotz ist auch die Original-Geschichte von Eric Carle, die auch heute noch in Buchform (Amazon-Link) erhältlich ist, neben meiner Lieblings-Geschichte von Frederick der Maus von Leo Lionni (Amazon-Link), ein absolutes Muss für alle Kinder.

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