Millo: Dieser Standmixer hat mich auf der IFA fasziniert

So smart wie kein anderer

Seit gestern bin ich zurück von der Internationalen Funkausstellung und schon mehrfach angesprochen, was es denn nun für spannende neue Produkte geben würde. Nun, natürlich habe ich auf der IFA viele spannende Sachen gesehen. Die meisten davon wurden aber entweder schon vor wenigen Wochen oder Monaten angekündigt, andere wurden nicht öffentlich präsentiert und ich bin noch zum Schweigen verpflichtet. Eine neues Gadget bekomme ich aber irgendwie nicht mehr aus dem Kopf raus: Den Millo Standmixer.

Ein Standmixer? Ja. Und wenn ich euch nun den Preis verrate, für den man den Standmixer vorbestellen kann, werdet ihr mich vermutlich für verrückt erklären. 449 Euro werden für Millo fällig, der ab Anfang 2020 ausgeliefert werden soll. Das ist definitiv eine Ansage und hat auch mich schlucken lassen.

Millo kann dank Akku einfach mitgenommen werden

Im Gegensatz zu einem großen, sperrigen und wenig flexiblem Standmixer der alten Schule hat Millo aber zahlreiche coole Features mit an Board. Da wäre zum Beispiel der integrierte Akku, der über USB-C aufgeladen wird und sogar als Powerbank für euer iPhone dienen kann. Bis zu 10 Smoothies soll man völlig frei von einer Stromquelle mixen können. Und ich finde die Idee einfach praktisch, während einer echten Küchenschlacht nicht erst irgendwo Platz schaffen zu müssen, nur um den Standmixer an einer Steckdose anschließen zu können.

Ebenfalls klasse: Zwischen Standfuß und Behälter besteht keine physische Verbindung. Stattdessen kommt eine Technologie namens AirDrive zum Einsatz, die die Messer von Millo magnetisch antreibt. Das ist nicht nur wartungsarm, sondern auch leiser und sicherer.

Und natürlich ist Millo auch mit einer App ausgestattet. Per Bluetooth-Anbindung wird man auf dem iPhone nicht nur auf die Steuerung zugreifen können, sondern auch Mix-Programme für seine Lieblingssmoothies festlegen können. Diese werden dann entweder direkt per App gestartet oder als Favorit direkt auf dem Standmixer gespeichert, so dass man auch ohne Smartphone auf die Einstellungen zugreifen kann.

Das jedenfalls fasziniert mich mehr, als hunderte neue iPhone-Hüllen, technologisch nicht wirklich wertvolle Powerbanks oder der nächste drahtlose Kopfhörer, von denen es auf der IFA natürlich auch mehr als genügend zu sehen gab.

Kommentare 46 Antworten

  1. Das einzig spannende, und selbst das ist nur ein Gimmick, dass es keine physische Verbindung gibt. Und da wird vermutlich die Leistung drunter leiden. Für den Preis bekommt man ein hochleistungs Mixer mit Top Messern!

      1. Den Inhalt eines Smoothie wird man nie in der gleichen kurzen Zeit als ganze Früchte essen. So viele Vitamine auf einmal kann der Körper gar nicht aufnehmen. Das ist zwar nicht ungesund, allerdings ist auch der gesamte Zucker der Früchte in dem Smoothie. Würde man die Früchte normal essen, würde man durch das Kauen Energie verbrauchen und die Enzyme im Speichel einbringen, die den Zucker beginnen aufzuspalten. Ohne Kauen fehlen die Enzyme, der Zucker landet ohne die notwendige Vorverarbeitung direkt in der Verdauung – zudem in viel größerer Menge als beim normalen essen von Obst und Gemüse.

        1. Genau. Das ist korrekt. Und meine Mahlzeiten nehme ich ja nicht als Smoothie ein. Wie bei allen Ernährungsweisen gilt hier auch „die Menge macht’s“. Etwas per se zu verteufeln ist für mich ignorant. Für die meisten ist ein smoothie auch die einzige Möglichkeit überhaupt Vitamine oder gesundes zu sich zu nehmen.

          1. Was war denn an „sind eh total ungesund“ per se verteufelt? Richtig ist, die Menge macht’s. Das gilt bei fast allem. Das ändert beim Smoothie allerdings nichts daran, dass auch bei geringen Mengen nicht gekaut wird – es ist deutlich gesünder, die Inhalte des Smoothie direkt zu essen (dann wird auch der Zucker besser aufgespalten).

          2. Das „total ungesund“ ist ja wohl ein unmissverständliches verteufeln. Oder liest man da noch eine Abstufung heraus? Und nein, sie sind nicht ungesund, sondern nicht gesünder oder gleich gesund wie ganze Früchte o.ä. Und das ist ein feiner Unterschied.

          3. Da der Zucker ohne Kauen direkt in die Verdauung gelangt, ist „ungesund“ richtig – auch, wenn Vitamine drin sind. Auch wenn das Schulwissen, was Enzyme machen, schon eine Weile her ist, gilt es trotzdem.

          4. @MaJu
            Zucker ist ein Genuss-, und KEIN Nahrungsmittel. Es ist für die Ernährung vollständig unwichtig. Ergo ist die Enzym/Speichel Nummer irrelevant.

            Zucker im frequenten und dauerhaften Konsum, ebenso wie Kohlenhydrate, sorgen für einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, senken die Leistungsfähigkeit sind eine Kernsäule für die Ausbildung von Diabetes Typ II.

          5. Ohje.

            Zucker zählt zu den Kohlehydraten, die übrigens zwingender Bestandteil aller Lebewesen sind.

            In Früchten ist Zucker enthalten, er ist damit fester Bestandteil von Lebensmitteln. (Oder schonmal versucht einen Apfel ohne den enthaltenen Zucker zu essen, um den Irrsinn der genannten Unterscheidung zu untermauern? Auch Schokolade kann Lebensmittel sein, man sollte sie nur nicht alleinig essen.)

            Die Aufspaltung von Kohlehydraten (und damit auch Zucker) beginnt mit der Einspeichelung im Mund beim Kauen. Wenn man nur schluckt, dann fehlt dieser Teil der Verdauung.

            Im Gegensatz zum Kauen von Obst und Gemüse ist das Trinken eines Smoothie deshalb ungesund, weil nicht richtig aufgespaltene Kohlehydrate zu Blähungen und anderen Symptomen führen können.

            1. Es geht nicht darum, OB mit einem Smoothie Zucker aufgenommen wird – sondern WIE. Ganz im Gegenteil: in einen Smoothie macht man meist viel mehr Früchte als man kauen würde – und damit viel mehr Zucker.
            2. Wer gern Smoothies trinkt kann das doch weiter machen. Zu wissen, dass das Kauen der gleichen Menge Obst und Gemüse gesünder und förderlicher für die Verdauung ist, schadet doch niemandem.

          6. Kohlenhydrate sind ein Bestandteil von Nahrungsmitteln. Nicht jedes Kohlenhydrat ist automatisch ein Nahrungsmittel, sonst wären z.B. Kohle oder Exkrement ebenso ein zugelassenes und klassifiziertes Nahrungsmittel – sind sie mit gutem Grund nicht.

            Nochmal:

            Nahrungsmittel enthalten Kohlenhydrate, nicht alle Kohlenhydrate gelten als Nahrungsmittel. Zucker ist kein Nahrungsmittel und gilt auch nicht als Nahrungsmittel, sondern als Genussmittel. Auch Schokolade nicht, egal wie lecker es ist.

          7. Wenn hier nur die Worte umgedreht werden und unterstellt wird, man setze Äpfel mit Stuhlgang gleich, dann kommt man mit echten Argumenten nicht weiter.
            Hat hier irgendjemand behauptet, dass nicht-Lebensmittel keine Kohlenhydrate sein dürfen?

            Bevor ich verhungere, nehme ich auch lieber Schokolade als LEBENSMITTEL zu mir.
            Zigaretten sind Genussmittel.

            Aber was schreibe ich schon wieder, es wird sowieso wieder nur zusammenhangloser Blödsinn geantwortet. Das ändert nichts daran, wie der Körper Zucker aufnimmt und verwertet und was das mit Smoothies zu tun hat. Zucker ist BESTANDTEIL von Nahrungsmitteln, auch von Obst & Gemüse, da er von Natur aus enthalten ist.

          8. Ich kann die als ehemaliger Zuckerholiker verraten, dass der Körper weder Zucker noch Kohlenhydrate benötigt. Die Kohlenhydrate die ein Mensch benötigt kann er sogar selbst herstellen (Gluconeogenese). Ich habe mich 1 1/2 Jahre Kohlenhydratfrei ernährt (wie Hunderttausende auch) und lebe noch. 😉

          9. @mimo: Da ich selbst mal mehr mal weniger low carb unterwegs bin, ernst gemeinte Frage: Wie ist Dir das gelungen, also „kohlenhydratfrei“? Wenn man bedenkt dass selbst rohe Tomaten und rohe Gurken Kohlenhydrate enthalten?

          1. Um hier mal etwas aufzuklären, wo die Leute oben herkommen:

            1. Smoothies sind nicht per se ungesund, sondern (für einen gesunden Menschen) eine Lebensmittelverschwendung. Man hat viel mehr von der Aufnahme der einzelnen Lebensmittel in getrennten Mahlzeiten.

            2. Die Gegner hier reden am Thema vorbei und kommen allem Anschein nach aus dem (Hardcore-)Keto Lager. Nicht nur, dass ihre Ansichten längst widerlegt wurden, sie representieren in der Tat einen gesundheitschädliche Lebensweise. Kohlenhydrate sind ein fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und kann eben nicht komplett durch den Keto Kreislauf ersetzt werden. Dieser erlaubt es Menschen bloß nicht zu sterben, wenn Nahrungsquellen fehlen, und ist für kurze Zeiträume nicht übermäßig schädlich.
            _____
            Warum das hier unbedingt beim Thema Smoothy zusammengemischt wurde keine Ahnung 🤷🏻‍♂️.

            Und ja natürlich würde Punkt 1 auch für Gemüse gelten. 😉

  2. Also wer mal einen grünen Smoothie mit dem „KitchenAid Power Plus Blender“ zubereitet hat kennt den Unterschied… er ist nicht nur viel schneller sondern das Endergebnis ist viel Besser. So fein und cremig… und genau das ist der Unterschied wie der Körper den Smoothie aufnimmt… umso feiner umso mehr kann durch die Darmwand direkt vom Körper aufgenommen werden. Hinzu kommt mit 3,5 PS hat er den Stärksten Motor was es in einem Küchengerät gibt… Metallgehäuse und Mehrfachlackierung das ein Lebenslang hält wird das ganze von einem Gleichstrommotor (10 Jahre Garantie) angetrieben.
    Der Preis ist mit 535€ auch sehr hoch… aber ist halt kein Spielzeug.

    https://youtu.be/moWKO6wHg_E

  3. Oh Mann, als könnte man mit nem Mixer nur Smoothies machen 🙄 und jetzt die kleinkarierte Diskussion über selbige…

    Warum den Mixer nicht dazu benutzen, um seine Freunde mit leckeren Margaritas oder Coladas zu verwöhnen 🤷🏽‍♂️
    Oder einfach nur nen Shake zu mixen?
    Standmixer geb es schon lange, bevor jemand Smoothies erfand, also sollte man sie nicht nur darauf reduzieren, wie ich mit meinen zwei Beispielen gezeigt habe, können die mehr…

    Interessant wäre daher, ob durch die physische Trennung die Kraft der Messer leidet, schafft er denn Eiswürfel?

    Alles in Allem stelle ich mir so eine gelungene Einbindung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen in die digitale Welt vor, wobei der Nutzen jetzt mal hintangestellt wird 👌🏽

  4. Also, ich habe während meines Studiums in einer Bar gearbeitet, da gab es noch keine Smoothies. Zumindest hießen sie nicht so. Den Mixer gab es dennoch.

    €449,- für ein solches Gerät für Zuhause zu zahlen, grenzt allerdings schon an Irrsinn. Ganz gleich welche App dieses Teil unterstützt. Selbst, sollte der Mixer fliegen können, würde ich die Zutaten lieber mit einem konventionellen Mixer bearbeiten.
    Einen USB-Port am Mixer!?!
    Das Beste an der Mixerstromversorgung unseres Gerätes ist, wir haben neben der Steckdose für den Mixer sogar noch eine, mit der wir das iPhone aufladen können. Gut, mobil ist es nur bedingt, aber das will ich auch gar nicht. Selbst für die Hälfte des Preises würde ich mich schämen, das Ding gekauft zu haben.

    1. Selbst ein Hamilton kostet nicht unter 189€ netto….alles darunter ist nun wirklich keine Bar … mit Studenten als Tender oder gar als Mixer – ohne Präqualifizierung, hmm, nicht bös gemeint aber das ist ein hochprofessioneller Beruf…

      Smoothies gab es auch schon „damals“, gibt es seit über 50 Jahren. Grüne Smoothies sind nur grad ne neue Welle. Schade, bei der Arbeit nichts gelernt oder vergessen? Oder warst Du n „Busboy“?

      Ordentliche Bars setzen mindestens einen Hamilton ein, Gute verwenden VitaMix & Co. und da fängt es erst bei 400€ an.

      1. Woher weißt denn Du bitte, was ich vor meinem Studium gelernt habe?

        Setzt Du immer Dein vermeintliches Unvermögen bei anderen voraus!?! Schade, im Leben nichts gelernt oder bist Du nur hier um zu beleidigen!?!

        Zu meiner Qualifikation in der Bar:
        Ich war mit Sicherheit der Busboy dort, klar, was sonst. Wie lange hast Du benötigt, um den Begriff zu googlen?

        Jetzt zu Deiner ordentlichen Bar: Ließ doch bitte den Kommentar richtig, dann würdest Du erkennen, was und worüber ich geschrieben habe.

        1. So wie ich deinen Beitrag lesen – und deine Replik – hast Du von Bar keinen blassen Schimmer und redest von so Stuben wo jeder Eumel der was zusammengiesst ein umgangssprachlicher „Barkeeper“ ist nur weil er ne Caipi kneten kann – oder auch nicht.

          Wer vom Fach ist oder war braucht sowas nicht zu googeln.

          Meine Feststellung, deine Beleidigung. Ouch.

  5. Wer sich für Smoothies einen Mixer holt hat schlichtweg keine Ahnung und geht damit meist minderwertigen Produkten mit unterdurchschnittlichem Ergebnis auf den Leim (z.b. Thermomix).

    449€ für einen ordentlichen Blender der erstklassige Smoothies zaubert ist leicht über Einstiegspreis, dafür hat es Zusatzfeatures. Ob es mit ordentlichen Blendern mithalten kann wird im Artikel nicht klar. Ein Vitamix (die Blendermarke) fängt bei 3xx€ an und zieht bis 899€ hoch. Für 3xx€ ist der Blenderbecher ebenfalls to go.

    Etwas mehr Substanz im Artikel wäre schön gewesen.

    1. Wie soll das auch aus dem Artikel klar werden, wenn es das Gerät noch nicht auf dem Markt gibt? Sofern ich die Möglichkeit bekommen sollte, werde ich mir das Teil genauer in meiner eigenen Küche ansehen und damit ganz viele tolle Smoothies mixen. Und Cocktails. Und Shakes. Und Gemüse hexeln und meinetwegen auch Eiswürfel reinwerfen.

      1. Fragen Fabian? Einfach nach den technischen Spezifikationen? Meist können die Vertreter das beantworten … sonst würde ich über die nicht schreiben, auch wenn es mir das Ding angetan hat. Nextr

  6. Oh man….
    Tötet mich. Ich esse Obst und Fleisch.
    Es muss nicht gemixt sein. Kauen kann ich noch.
    Und ich esse mit Genuss auch öfters Fleisch als einmal die Woche.
    Ich finde es immer noch besser als künstliches Fleisch und Gesundheit was Chemie in kümstlichen Produkten das kommt immer erst später. Esst ihr eure Chemikalien und ich mein Fleisch.
    Man muss mein Krieg daraus machen….😁

  7. Mich würde da auch die Zahl der Umdrehungen pro Minute interessieren (mein aktueller hat 32.000). Ist allerdings auch ein großer Klopper und nimmt in einer Singleküche unnötig viel Platz weg.

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