Neue Drohnen von DJI: Flaggschiff-Modelle Mavic 3 und Mavic 3 Cine veröffentlicht

Preise bis zu 4.799 Euro

Sie wurde schon sehnsüchtig herbeigesehnt, nun ist sie endlich offiziell vorgestellt worden: Die neuen DJI-Drohne aus der Flaggschiff-Serie Mavic. Mit dem Release gibt es sogar nicht nur ein neues Modell, sondern gleich zwei, die DJI Mavic 3 und die DJI Mavic 3 Cine.

Beide Exemplare teilen sich viele Features, aber die Mavic 3 Cine verfügt noch über ein paar Extras. Neben dem auffälligsten, nämlich dem veranschlagten Preis von satten 4.999 USD, kann die Drohne mit Apples ProRes 422 HQ Aufnahmen von bis zu 5.1K bei 50 fps machen. Diesem speicherhungrigen Format wirkt die Drohne mit einer integrierten 1TB SSD entgegen, die sich allerdings nicht vom Besitzer bzw. der Besitzerin austauschen lässt.


Das ab 2.099 Euro startende günstigere Modell der DJI Mavic 3 muss ohne die ProRes-Kompatibilität und die eingebaute SSD auskommen, aber verfügt über ein identisches Dual-Kamera-System mit einem 4/3 CMOS Hasselblad-Sensor wie die Mavic 3 Cine. Beide Exemplare können in 4K Videos mit bis zu 120 fps aufnehmen und auch Fotos mit bis zu 20 Megapixeln schießen. Zusätzlich zur Hauptlinse mit 24 mm gibt es auch eine Hybrid-Zoom-Linse, die bis zu 28-fachen digitalen Zoom schafft – was 162 mm bei Blende f/4.4 entspricht.

Verbesserte Flugzeit von bis zu 46 Minuten

Beide Drohnen sollen eine Akkulauf- bzw. Flugzeit von 46 Minuten schaffen – im Vergleich zum Vorgänger, der Mavic 2, ist das eine Verbesserung um etwa ein Drittel. DJI hat auch die autonomen Flugeigenschaften verbessert und bietet wie schon der Vorgänger eine omnidirektionale Hinderniserkennung, allerdings mit der Verbesserung, dass nun auch Objekte aus einer Entfernung von bis zu 200 Metern erkannt werden. Vorher waren es 20 Meter. Auch die RTH („Return to home“)-Funktion wurde optimiert und nennt sich nun Advanced RTH. Diese soll der Drohne helfen, eine intelligentere Route auf dem Weg zurück zum Startplatz zu planen. Später soll auch Active Track 5.0 dazu kommen, das große Verbesserungen bei der Verfolgung von Personen verspricht.

Hinzu kommt eine aktualisierte Version von DJIs Verbindungstechnologie OcuSync 3+ bei beiden Drohnen, die eine Reichweite von bis zu 15 km bei idealen Bedingungen sowie 1080p bei 60 fps Livestream auf das Smarphone oder den Controller ermöglichen soll. Die beiden neuen Modelle kommen wie üblich mit verschiedenen Zubehör-Bundles daher, dessen Preise sich zwischen 2.099 und 4.799 Euro bewegen. Weitere Infos zu den Neuheiten gibt es auf der Website von DJI, dort können die Modelle auch bestellt werden.

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Kommentare 3 Antworten

  1. Leider keine echten seitlichen Sensoren, daher keine Haftung, siehe das Kleingedruckte:

    *** Die Omnidirektionale Hinderniserkennung umfasst die Richtungen links und rechts, auf- und abwärts sowie vor- und rückwärts. Die Erkennung nach links und rechts ist nur in den Modi ActiveTrack, POI, QuickShots und Stativ verfügbar. Die omnidirektionale Hinderniserkennung umfasst keinen 360° Radius. Die Sensoren der Hinderniserkennung nach links und rechts arbeiten nur in bestimmten Modi und unter bestimmen Voraussetzungen. Die Garantie von DJI deckt keine Schäden ab, die durch den Flug nach links oder rechts herbeigeführt wurden, auch dann nicht, wenn sich die Drohne im ActiveTrack oder im Stativmodus befunden hat. Für den sicheren Flug ist es stets notwendig sich mit der Flugumgebung vertraut zu machen und auf die Hinweise in der App zu achten.

  2. Seit den neuen EU-Regelungen, sind solche Spielzeug nur noch für gut versicherte und vor allem zugelassenen gewerblichen Piloten nutzbar.

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