Nomad Base One Max ausprobiert: Ein richtig dicker Brocken

MagSafe-Ladestation für den Nachttisch

Seit mittlerweile gut zwei Wochen kann man die Nomad Base One Max in Deutschland kaufen. Ebenso lange steht sie bei mir Zuhause auf dem Nachttisch – und nun ist es an der Zeit, meine Eindrücke zu schildern. Immerhin habe ich die Ladestation für das iPhone und die Apple Watch seitdem jeden Tag – oder besser gesagt jede Nacht – in Betrieb.

Zunächst müssen wir über den Preis sprechen: 139,95 Euro werden vom Hersteller für die in zwei Farben erhältliche Ladestation gefordert. Ganz egal ob Schwarz oder Weiß, die Nomad Base One Max ist eine ziemlich teure Angelegenheit. Ohnehin ist Nomad eine teure Premium-Marke, ein weiteres Detail dürfte hier aber ebenso mitgewirkt haben: MagSafe.


Die Nomad Base One Max hat eine von Apple zertifizierte MagSafe-Ladefläche für das iPhone und nicht einfach nur um eine Qi-Spule gebaute Magnete. Das bedeutet für euch: Das iPhone wird mit maximal 15 statt nur 7,5 Watt geladen. Wobei ich hier ja auch sagen muss: Nachts ist es mir relativ egal, ob das iPhone in eineinhalb oder drei Stunden komplett aufgeladen ist. Aber das könnte ja bei euch schon wieder ganz anders aussehen.

Nomad Base One Max bringt nicht ohne Grund 900 Gramm auf die Waage

Kein Zweifel gibt es dagegen am hohen Gewicht der Ladestation. Über 900 Gramm bringt die Nomad Base One Max auf die Waage. Das macht die 189 x 90 x 47 Millimeter große Ladestation für iPhone und Apple Watch zu einem richtig schweren Brocken. Aber auch das hat einen Grund: Man kann das iPhone tatsächlich mit einer Hand vom MagSafe-Magneten trennen, ohne dass sich die Nomad Base One Max auch nur einen Millimeter bewegt. Hilfreich ist dabei, vor allem im Hinblick auf die immer größer werdenden Kamera-Buckel, die leicht erhöhte Position des MagSafe-Pucks. Beim Hochheben des iPhones kann man so einfach mit den Fingern unter diesen greifen.

Das große Highlight für mich ist das Design der Nomad Base One Max. Die Ladestation ist aus Metall und Glas gefertigt und sieht aus meiner Sicht einfach fantastisch aus. Im Prinzip könnte man noch ein Apple-Logo in den Ramen prägen, das würde definitiv passen. Mir gefällt die weiße Variante der Ladestation sogar noch etwas besser, denn hier verschmelzen die Ladepucks mit dem restlichen Design.

Nur eine Sache stört mich massiv: Die Nomad Base One Max wird zwar mit einem hochwertigen und langen USB-C-Kabel ausgeliefert, aber ohne Netzteil. Das ist bei einem Preis von 139,95 Euro schon echt eine harte Nummer, zumal man nicht mal eben jedes x-beliebiges Ladegerät nehmen kann. 30 Watt sind zum Betrieb zwingend erforderlich. Und das, obwohl ja mit maximal 15 + 5 Watt geladen wird. Mit einem 20 Watt Netzteil, das die meisten von uns ja doch irgendwo zuhause rumfliegen haben dürften, hat man keine Chance – die Nomad Base One Max bleibt dann einfach aus. Vermutlich schreibt Apple für die MagSafe-Zertifizierung der Ladestation den Betrieb ab einem 30 Watt Netzteil vor, damit nach Abzug der diversen Verluste auch definitiv 15 Watt am iPhone ankommen.

Falls ihr die Anschaffung der Nomad Base One Max plant, denkt also unbedingt an das passende Netzteil. Ich habe mich für das 30 Watt Ladegerät von Syncwire entschieden, das derzeit für 19,99 Euro erhältlich ist.

Nomad Base One Max

Base One Max ist eine hochwertige Qi-Ladestation für iPhone und Apple Watch. Durch die verwendete offizielle MagSafe-Ladetechnologie ermöglicht sie kabelloses Laden von qi-fähigen Smartphones mit bis zu 15 Watt, vergleichbar mit der Ladegeschwindigkeit eines Kabels.

139,95 EUR

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