OnlyOffice 6.2 erschienen: Digitale Signaturen, Datenvalidierung und Seafile-Integration

Mehr Sicherheit und überarbeiteter Tabelleneditor

Die quelloffene Cloud-Office-Lösung OnlyOffice hat ein größeres Update herausgegeben und ihre Anwendung auf Version 6.2 angehoben. OnlyOffice kann als Privatnutzer in einer Online- und Desktop-Anwendung kostenlos verwendet werden. Eine erweiterte lebenslange Lizenz samt einem Jahr Update-Sicherheit für 10 Benutzer ist für 139 Euro zu haben. Die Office-Suite sieht sich als Alternative zu Microsofts Lösung und bietet für Mac-, Windows- und Linux-Systeme Editoren für Textverarbeitung, Tabellen und Präsentationen. Laut den Entwicklern von Ascensio System AIA gehört OnlyOffice „mit über 7 Millionen Benutzern weltweit zu den führenden Open Source-Plattformen für die kollaborative Bearbeitung von Dokumenten.“

Das Entwicklerteam hat nun Version 6.2 von OnlyOffice veröffentlicht, das einige spannende Neuerungen und Verbesserungen mit sich bringt. Nutzern stehen unter anderem zusätzliche Sicherheitsfunktionen zur Verfügung. So erlaubt die Funktion „Digitale Signaturen“ beispielsweise, Textdokumente, Tabellen und Präsentationen zu signieren um zu verifizieren, dass der Inhalt des Dokuments vom berechtigten Nutzer stammt und keine Änderungen vorgenommen wurden. Weiterhin können Dokumente mit Passwortschutz versehen werden, um unbefugten Zugriff darauf zu verhindern.


Auch der Tabelleneditor erhält sowohl in der Online- als auch der Desktop-Applikation neue Funktionen für die effektive Verarbeitung von Datensätzen. So können Nutzer mit dem Feature “Datenvalidierung” sicherstellen, dass eingegebene Daten dem geforderten Datentypus entsprechen. Außerdem verfügt die Anwendung ab sofort über neue Funktionen, mit denen beispielsweise Trends und Prognosen aus vorhandenen Datensätzen abgebildet werden können. Darüber hinaus können Nutzer in der neuen Version Datenschnitte in Pivot-Tabellen anwenden, um so schneller den Filterstatus erkennen zu können. Zudem ist es ab sofort möglich, eigene Zahlenformate zu verwenden.

Erweiterung von Sprachversionen für die Online-Variante

Das Update 6.2 integriert im Dokument-Editor ab sofort die Möglichkeit, Abbildungsverzeichnisse zu erstellen. Dies erhöht die Übersichtlichkeit in Dokumenten mit einer großen Zahl von Abbildungen und grafischen Darstellungen und ist beispielsweise im akademischen Kontext nützlich.

Die Aktualisierung von OnlyOffice erweitert zudem die Integrationsmöglichkeiten der Desktop- Editoren für Dokument-Managementsysteme. So verfügt die Software ab sofort neben Integrationen zu ownCloud und Nextcloud auch über die Möglichkeit, die Editoren mit dem DMS Seafile zu verbinden. Weiterhin wurden auch die Integrationsmöglichkeiten zu anderen Drittanbieter-DMS ausgebaut: Die in OnlyOffice Docs bereits bestehende Option, die Online-Editoren per OnlyOffice-API an ein DMS anzubinden, steht Nutzern nun auch für die Desktop- Applikation zur Verfügung.

Last but not least erweitert OnlyOffice Docs die verfügbaren Sprachen für die Online-Editoren um Weißrussisch, Katalanisch, Griechisch, Laotisch und Rumänisch und vergrößert das Sprachangebot so auf insgesamt 31 Sprachen. Für die OnlyOffice Desktop-Editoren stehen derzeit 11 Sprachen zur Verfügung, darunter Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, brasilianisches Portugiesisch sowie vereinfachtes Chinesisch.

OnlyOffice 6.2 ist ab sofort als kostenloser Download auf der Website der Entwickler erhältlich. Für den Mac wird mindestens macOS 10.11 x86 vorausgesetzt, der Download ist etwa 360 MB groß.

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 appgefahren.de