Ooono 2: Neuer Radarwarner mit CarPlay-Abo jetzt in Deutschland verfügbar

Für 79,95 Euro bei Amazon bestellbar

Ooono Co-Driver 2 im Cockpit eines Autos

Der kleine Verkehrswarner Ooono Co-Driver No1 erfreut sich im deutschen Onlinehandel großer Beliebtheit. Der Hersteller beschreibt sein Gadget, das nichts weiter als ein kleines Bluetooth-Modul mit einem integrierten Alarm ist und im Cockpit des Autos montiert werden kann, mit den Worten: „Warnung vor tausenden Blitzern und Gefahrenstellen in Europa, Dank der großen Ooono Community und Blitzer.de – einem der größten Netzwerke der Welt. Keine Abo-Gebühren oder App-Kosten.“

Das Problem: Der Ooono Co-Driver No1 darf gar nicht aktiv im Auto verwendet werden. Die Nutzung eines Blitzerwarners, darunter auch Apps wie blitzer.de Pro oder eben ein Gadget wie das von Ooono, verstößt in Deutschland gegen die Straßenverkehrsordnung und begeht eine Ordnungswidrigkeit. Wer damit in einer Kontrolle erwischt wird, hat ein Bußgeld von 75 Euro sowie einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg zu erwarten. Gleiches gilt auch in fast allen anderen europäischen Ländern, dort fallen die Strafen meist deutlich höher aus. In Luxemburg droht eine Geldbuße von bis zu 5.000 Euro oder eine Haftstrafe von acht Tagen bis zu einem Jahr, das Gerät wird zudem eingezogen – ähnliches gilt auch in der Schweiz.


Nichtsdestotrotz scheint das Gadget in Deutschland in vielen Cockpits installiert zu sein: Allein bei Amazon gibt es über 41.000 Bewertungen für den Ooono Co-Driver No1. Nun hat der dänische Hersteller die bereits im September dieses Jahres angekündigte zweite Generation des Blitzerwarners auch in Deutschland verfügbar gemacht. Der Ooono Co-Driver No2 lässt sich ab sofort zum Preis von 79,95 Euro bei Amazon inklusive einer Prime-Versandoption für den nächsten Werktag bestellen.

Ooono Co-Driver 2 nutzt Apples CarPlay in einem Auto

Das sind laut Hersteller die Features des Ooono Co-Driver No2:

  • Warnung vor tausenden Blitzern in ganz Europa: Dank der Ooono-Community und Blitzer.de, einem der größten Netzwerke weltweit, bist du immer auf dem Laufenden, keine Abo-Gebühren oder App-Kosten.
  • Automatische Aktivierung und LED-Warnungen: Schaltet sich ein, sobald du dein Handy bei Dir hast und der Wagen sich bewegt. Mit LED-Lichtring für visuelle Alarme, ohne die App aktivieren zu müssen.
  • Echtzeit-Warnungen mit Apple CarPlay und Android Auto: Dein Co-Driver für akustische und visuelle Signale in Echtzeit. Kompatibel mit Apple CarPlay und Android Auto. Einfache Nutzung für die ganze Familie.
  • Wiederaufladbar und immer einsatzbereit: Nie mehr eine leere Batterie bedeutet nie mehr verpasste Warnungen. Du kannst unseren Co-Driver No2 problemlos über dein Auto aufladen, dank des mitgelieferten USB-C-Ladekabels.

Wer die CarPlay-Integration vom Ooono Co-Driver No2 nutzen möchte, ist auf ein Abo-Modell des Herstellers angewiesen. Nach Ablauf des Gratis-Jahres soll das CarPlay-Abo dann 12 Euro pro Jahr kosten. Für die Nutzung des Ooono 2 samt CarPlay wird mindestens iOS 16 oder neuer vorausgesetzt.

Gleichzeitig liefert der Hersteller auch einen Sicherheitshinweis mit: „Der Ooono Co-Driver soll deine Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Bitte achte auf die geltenden Verkehrsregeln und Bestimmungen der StVO. Die Nutzung von Gefahrenwarnern erfolgt auf eigene Verantwortung.“ Grundsätzlich dürft ihr ein solches Gadget in Deutschland also nicht verwenden…

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Kommentare 20 Antworten

  1. Ich durfte das Gadget knapp 1,5 Monate lang testen und bin mittlerweile froh, dass ich wieder auf den Gefahrenwarner von Blitzer.de zurückgewechselt bin. Die CarPlay Integration war für mich der Hauptgrund zum Kauf, jedoch ist diese aus meiner Sicht eher ein Betatest, statt eines finalen Produktes. Die Kartendarstellung ist fehlerhaft, die gleichzeitige Navigation in CarPlay und die Nutzung des Gefahrenwarners in nicht durchdacht, die reine Navigation in Ooono ist keineswegs auf aktuellem Stand.
    Der Gefahrenwarner meldet mir Gefahren in 200m,300m entfernten Parralelstraßen, welche nicht auf meiner Route liegen. Der Gefahrenwarner sollte zuverlässig funktionieren und sollte kein Betatest am Anwender zum Vollpreis sein. Hier gibt es noch einiges zu tun für Ooono oder Blitzer.de bringt endlich eine CarPlay Integration raus.

    1. CarPlay und Warnung vor Blitzern wird in anderen Ländern ausser Deutschland unterstützt. Apple hat dies für Deutschland deaktiviert, was ich Persönlich eine Bevormundung der Kunden nenne. Jeder sollte wissen was er macht, gilt auch für das nutzen und aktivieren von Blitzerwarnungen.

  2. Wie war das noch einmal mit der rechtlichen Lage in Deutschland was Radar Warner betrifft?

    Man darf Sie kaufen, aber nicht benutzen 😉

    Für ich ist das ein wenig so als würde ich in ein Restaurant gehen und mir ein Essen bestellen, dann das Essen bezahlen, aber ich darf es nicht essen.

    Esse ich es trotzdem und werde dabei erwischt, muss ich dann noch eine Strafe zusätzlich zum Essen bezahlen 😉

    Ironie Off

  3. Flitsmeister… schon mal ausprobiert? Hat auch CarPlay an Bord.
    In Ländern wie den Niederlanden informiert das System aktiv bei Einsatz von Rettungsdiensten und fordert zur Bildung einer Rettungsgasse auf… das ist vernetzt.

  4. Als Außendienstmitarbeiter habe ich es fast wieder geschafft, ein Jahr ist rum und nicht geblitzt worden und das ohne irgendwelche technischen Hilfsmittel.

    Auf der Autobahn ist immer der Tempomat eingeschaltet und sonst unterwegs achte ich auf das Tempolimit.

    So ein Gerät habe ich echt noch nie vermisst und werde ich mir auch nie anschaffen.

  5. Ja das man sich an die Vorschriften halten sollte steht hier außer Frage, aber ich verstehe dieses Produkt nicht, genauso wie Blitzer.de.

    Warum nicht eine vollständige Navi-App wie „Waze“ benutzen wo ein kollektives Netzwerk das melden von Hindernissen u.ä. der Community überlassen wird und im Hintergrund aktive Admins diese überprüfen und aktuelle Baustellenmeldungen mit einbinden.
    Und was kostet das? NICHTS…

    Wie gesagt habe kein Verständnis für Idi**** die solche Apps aktiv ausnutzen um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu ermöglichen, aber wem ist es nicht schonmal in einer 30’er Zone passiert das ruckzuck mal eine 35 auf dem Tacho war und wieder ein 25,- EUR Bußgeldbescheid im Briefkasten lag.

      1. Was hat das mit klugscheißen zu tun? (ja wird mit ß geschrieben) 😉

        War nur ein Hinweis darauf das es wesentlich bessere Alternativen OHNE Abo, OHNE irgendwelche IoT’s für UMSONST gibt.

        Wenn du jedoch weiter mit 70 km/h durch die 30er Zone rasen willst kann ich dir auch nicht weiterhelfen.

  6. Ich warte sehnsüchtig darauf, dass einfache Warnhinweise in Dashcams eingebaut werden. Da muss ich nicht bei jeder Fahrt zuerst an einer Handy-App rumfummeln, da muss ich nicht umständlich Batterien laden und ich brauche auch keine weitere nutzlose Karten-Navigation. Ein einfaches „Pling“ im direkten GPS-„Gefahrenbereich“ würde mir reichen, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen, egal ob Baustelle,Unfall,Blitzer.

      1. @ichy: Die Dashcam sollte nach dem BGH-Urteil nicht mehr umstritten sein.
        Beim Blitzerwarner halte ich mich raus, ich hatte auch meine Phasen mit 60tkm/Jahr und habe auch ohne Blitzerdings keine Punkte.

  7. Ich sehe inzwischen in solchen Warnern ein erhebliches Risiko für die hinterherfahrenden.

    Es gibt hier einen Blitzer kurz nach dem Ortseingang, vor dem hauptsächlich nicht Einheimische ziemlich abrupt von 70 (normale Geschwindigkeit im Ort) auf 30 abbremsen und so die dahinter fahrenden gefährden.

    Noch lustiger finde ich das Bremsen vor einem Blitzkasten, der von der Stadt einfach nur so an die Straße gestellt wurde ohne irgendeinen Inhalt. Er stammt aus einem anderen Ortsteil, wo jetzt eine neuer Blitzer steht. Jeder Einheimische weiß, daß dort nicht geblitzt wird, aber man muß auch hier extrem auf die zu stark Abbremsenden achten.

  8. Ich hatte den Ooono 2 und bin froh, dass ich ihn wieder los bin. Die Karten wurden verschlimmbessert. Teilweise Balken, und viel geruckel bei CarPlay. Man wurde gewarnt, obwohl der Blitzer in einer Nebenstraße ist. Es lief/läuft einfach nicht rund. Die Entwickler geben sich zwar große Mühe, aber das Ding steckt echt noch in den Kinderschuhen.

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