Osram Smart+ Flex: Neuer LED-Streifen mit HomeKit-Unterstützung ausprobiert

Vor einigen Tagen ist der Osram Smart+ Flex mit HomeKit-Unterstützung bei uns eingetroffen. Wir haben bereits einen ersten Blick gewagt.

Osram-Smart-Flex-HomeKit-Packung

Wir berichten ja oft und auch ziemlich gerne über Philips Hue, mittlerweile ja sogar auf einem zusätzlichen Blog. Wir können es aber auch verstehen, dass nicht jeder direkt auf ein komplettes System aus dem Hause Philips setzen möchte, immerhin ist dort ja zusätzlich eine Bridge erforderlich, die an den hauseigenen Router geklemmt werden möchte. Glücklicherweise gibt es auf dem Markt auch Alternativen.

Eine günstige Lösung habe wir euch Ende November vorgestellt, den LED-Streifen des chinesischen Herstellers Koogeek, der auf eine direkte Anbindung an HomeKit der 2,4 GHz Wifi punkten und vor allem einem geringen Preis punkten möchte. Der nicht erweiterbare LED-Streifen mit maximal 500 Lumen kostet gerade einmal 34,99 Euro.

Bei einem deutschen Hersteller muss man leider etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Osram Smart+ Flex LED-Streifen kostet mit 69,99 Euro das Doppelte, bietet aber auch einige interessante Extras und setzt auf eine etwas andere Technik, dazu aber später mehr. Von der reinen Lichtleistung hat das Produkt jedenfalls die Nase vorn: Der 180 Zentimeter lange Streifen kommt auf eine Lichtleistung von 600 Lumen.

Praktische Verlängerung liegt im Basis-Set bei

Besonders interessant: Der Osram Smart+ Flex ist in drei jeweils 60 Zentimeter lange Abschnitte aufgeteilt, zudem lässt sich der Streifen auf bis zu sechs Meter verlängern. Eine Erweiterung über zwei Mal 60 Zentimeter kostet aktuell knapp 40 Euro. Damit kommt man auf eine Lichtleistung von rund 1000 Lumen verteilt auf drei Meter, erst bei weiteren Verlängerungen soll die Leuchtkraft pro Leuchtdiode etwas abnehmen.

Zudem hat sich der Hersteller etwas ganz besonderes einfallen lassen: Im Basis-Set ist eine 90 Zentimeter lange Verlängerung enthalten, die sich nicht nur zwischen Controller und Anfang des LED-Streifen, sondern auch zwischen den einzelnen Abschnitten platzieren lässt. So kann man ohne großen Aufwand und ohne zusätzliches Zubehör beispielsweise verdeckte Flächen hinter Schränken überbrücken.

SMART+ Apple HomeKit13

Ebenfalls klasse: Trennt man den Osram Smart+ Flex vom Strom, wenn er beispielsweise an der Mehrfach-Steckdose in eurer Multimedia-Ecke hängt, schaltet er sich danach in der zuvor eingestellten Konfiguration wieder ein. Hier müssen die Philips Hue LightStrips passen, nach einer kompletten Trennung vom Strom schalten sie sich mit weißem Licht an.

Die komplette Konfiguration und Steuerung erfolgt beim Osram Smart+ Flex über HomeKit und Siri. Ganz egal ob man den LED-Streifen per Siri steuert, ihn ein- und ausschaltet oder die Farbe wechselt, ein einfacher Sprachbefehl reicht aus. Wenn ihr einen Apple TV oder ein iPad als Steuerzentrale eingerichtet habt, sind zudem Automationen möglich. Hier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt, mittlerweile bietet HomeKit in Sachen Zubehör, Anwesenheit und Tageszeiten ja zahlreiche Optionen.

Osram Smart+ Flex mit HomeKit, aber ohne Alexa und Google

Allerdings kann man mit dem Osram Smart+ Flex auch schnell an die Grenzen des Machbaren kommen. So funkt der Controller beispielsweise nur mit Bluetooth und nicht per WLAN. Je nach Wohnsituation kann es vorkommen, dass es in Sachen Reichweite durchaus zu Problemen kommen kann. Zudem ist uns aufgefallen, dass die Schaltzeiten des Osram Smart+ Flex zum Teil einen Hauch länger dauern als bei vergleichbaren Produkten mit WLAN-Anbindung.

Osram-Smart-Flex-HomeKit-Lifestyke

Was ich für den Preis allerdings schade finde: Der Osram Smart+ Flex funktioniert aktuell ausschließlich mit HomeKit und Siri. Er lässt sich bislang noch nicht mit Amazon Alexa oder dem Google Assistant ansprechen. Diese Funktionen sollen nachträglich folgen, wann genau das sein wird, konnte uns der Hersteller bislang aber noch nicht mitteilen.

Und so sind es am Ende gemischte Gefühle. Der Osram Smart+ Flex punktet mit einigen interessanten Extras, wie etwa der mitgelieferten Verlängerung, es gibt aber auch einige Minuspunkte. Wer ohnehin schon Philips Hue im Einsatz hat, wird für den LED-Streifen keine Verwendung haben, alle anderen können gerne einen Blick riskieren.

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Kommentare 4 Antworten

  1. Meine Meinung dazu:
    Homekit Produkte sollten über W-Lan funken, da Bluetooth nur eine geringe Reichweite hat.
    WLan hat man im ganzen haus, Bluetooth aber nur in der nähe vom Apple TV oder iPad.

    Von daher meine Empfehlung: Philips Hue INCL: Bridge, die ans LAN angeschlossen wird.

  2. Hast du vielleicht noch ein paar Fotos von den Strips? Habe ich das richtig verstanden, dass das Set aus drei 60 cm langen Leucht- und einem 90 cm langen Verlängerungs-Element besteht, die man frei zusammenstecken kann, wie es einem passt? Damit wäre es eine interessante Alternative zu anderen Homekit-fähigen Strips auf dem Markt.

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