Photon: LateNiteSoft veröffentlicht neue Pro-Kamera-App fürs iPhone

Schon mit Camera+ erfolgreich im App Store

Manueller Modus in Photon Camera auf einem iPhone

Solltet ihr euch für Fotografie mit dem iPhone interessieren, kennt ihr sicherlich auch die Kamera-App Camera+, die schon lange im deutschen App Store erhältlich ist und eine der beliebtesten ihrer Art ist, wenn es um manuelle Einstellungen bei der Fotoaufnahme geht. Das Entwicklerteam hinter Camera+, LateNiteSoft, hat nun mit Photon Camera (App Store-Link) eine neue Kamera-App im App Store veröffentlicht, die sich an Personen richtet, die professioneller mit ihren iPhone-Linsen hantieren wollen.

Photon setzt beim Interface auf ein minimalistisches und einfach gehaltenes Design sowie einen Multiformat-Support, um Nutzer und Nutzerinnen anzuziehen. Laut Beschreibung von LateNiteSoft bietet Photon „all die Kontrolle, die du brauchst, um leistungsstarke professionelle Fotos zu erstellen“.


Genau wie die bereits bestehenden Alternativen wie Halide und auch das immer noch erhältliche Camera+ bietet Photon mehrere Optionen für die manuelle Anpassung und Steuerung der iPhone-Kamera vor der Aufnahme von Fotos. User können beispielsweise den Fokus, die Belichtung inklusive Verschlusszeit und ISO-Einstellungen, sowie den Weißabgleich präzise einstellen. Um die Fotos zu perfektionieren, bietet Photon auch Werkzeuge wie Focus Peaking, das genau die Stelle hervorhebt, auf die das Objektiv fokussiert ist. Darüber hinaus unterstützt die App verschiedene Fotoformate wie HEIF, JPEG, ProRAW und RAW.

Wer ein iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max besitzt, kann mit der App ganz einfach zwischen 12-Megapixel- und 48-Megapixel-Fotos wählen, wenn das Haupt-Weitwinkelobjektiv verwendet wird. Eine weitere interessante Funktion der App ist eine Vorschau der Session. Mit dieser Funktion können User jedes Foto, das sie gerade aufgenommen haben, überprüfen, um die Fotos schnell zu löschen oder die besten zu teilen.

Auch Photon Camera setzt auf ein Abo-ModellSchwebendes iPhone mit geöffneter Photon Camera-App

Noël Rosenthal, Produktmanager bei LateNiteSoft, erklärte gegenüber TechCrunch, dass Photon mehr als zehn Jahre Erfahrung im Fotogeschäft zu einem völlig neuen Erlebnis vereint. „Wir haben uns die Zeit genommen, jeden Aspekt des Aufnahmeerlebnisses zu überdenken und dabei alle Rückmeldungen, die wir erhalten haben, und die Auswirkungen all unserer Entscheidungen in der Vergangenheit berücksichtigt“, so Rosenthal.

Wie viele andere Anwendungen aus diesem Bereich setzt allerdings leider auch Photon Camera auf einen kostenlosen Download sowie ein Abo, um die manuelle Steuerung freizuschalten. Das Abonnement kostet 3,99 Euro/Monat bzw. 22,99 Euro/Jahr. Ein Einmalkauf ist auch vorhanden, dieser ist aber mit 44,99 Euro auch gleich unverschämt teuer. Ich persönlich werde wohl bei meiner alten Version von Camera+ (App Store-Link) sowie ProCamera (App Store-Link) bleiben, die für meine Zwecke ausreichen und auch über ein moderateres Preismodell verfügen.

‎Photon Camera
‎Photon Camera
Entwickler: LateNiteSoft S.L.
Preis: Kostenlos+

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Kommentare 3 Antworten

  1. Da hat wohl eine Firma Blut …ähm, Abo geleckt und versucht die Nutzer abzuzocken.
    Unverschämt ‼️

    Und jede Bewertung sollte das klar zum Ausdruck bringen.
    ‼️

    1. Nun ja, wenn ich mir ein iPhone 14 Pro für rund 1.500,- EUR kaufe und es überwiegend für Fotos nutze, sollten doch 44,99 EUR kein Thema sein. Ein Thema ist doch viel mehr, warum Apple seinem Fotogenie keine kompetente Software mitliefert. … so wie sie das auch bei der AW Ultra tun. Wenn der Fokus auf Fotografie liegt, dann sollte Apple das Paket auch entsprechend ausstatten. Immerhin unterscheiden sich die Modelle – abgesehen von der Displaygröße – bei der Fotoausstattung. Auch der Fortschritt von Modell zu Modell zeigt überwiegend die Weiterentwicklung der Fototechnik. Aber Apple zieht es vor die eigene Software schwach zu halten, um den App-Markt anzuregen und daran zu verdienen als selbst zu investieren. Womöglich würdest du am Ende für den iPhone 50,- EUR oder mehr draufzahlen, wenn Apple ein anständige Software mitliefern würde. Aber das hat nichts mit Gewinnmaximierung zutun. Will und also der App-Entwickler abzocken?

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