Phyn Plus: Intelligenter Wassermanager wird ab Herbst auch in Deutschland verfügbar sein

Hinter der Entwicklung von Phyn Plus stecken fast 10 Jahre an Forschung und Entwicklung.

Uponor ist einer der führenden Anbieter weltweit, was Lösungen für eine hygienische Trinkwasserversorgung sowie energieeffizientes Heizen und Kühlen angeht. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Finnland ist schon seit längeren in verschiedenen Bereichen des Bausektors aktiv und beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter in 30 Ländern, vor allem in Europa und Nordamerika. Zusammen mit den Experten von Belkin International ist daraus die Marke Phyn entstanden.

Mit dem Phyn Plus gibt es nun einen intelligenten Wassermanager auch auf dem europäischen Markt, wie eine uns vorliegende Mitteilung bescheinigt. Nachdem der Phyn Plus zuerst in Nordamerika veröffentlicht worden ist, folgten nun kürzlich Märkte in Frankreich, Schweden, Spanien und Finnland. Die Verfügbarkeit in Deutschland und weiteren europäischen Ländern soll dann später im Laufe dieses Jahres erfolgen, aller Voraussicht nach im Herbst 2019.

Der Phyn Plus soll den Anwender bei der Senkung des Wasserverbrauchs unterstützen und damit gleichzeitig auch einen Schritt gegen den weltweiten Wassermangel unternehmen. Gleichzeitig können Besitzer mit dem Phyn auch ihre Immobilien vor Wasserschäden schützen und dabei Geld sparen. 

Phyn Plus verfügt über Amazon Alexa-Support

„Phyn Plus ist das erste Gerät auf dem europäischen Markt, das es Anwendern auf der Grundlage von Drucksensoren ermöglicht, das gesamte Sanitärsystem von einem zentralen Ort aus zu überwachen“, heißt es in der Pressemitteilung. „Es erkennt undichte Stellen im Leitungssystem einer Immobilie und schaltet im Ernstfall die Hauptwasserversorgung automatisch ab, um kostspielige Schäden zu vermeiden. Was Phyn Plus einzigartig macht, ist seine Fähigkeit, detaillierte Informationen über den Wasserverbrauch an einzelnen Entnahmestellen zu liefern. So lässt sich der genaue Einzelverbrauch je Armatur, z. B. von Badewannen, Waschbecken, Toiletten oder Duschen, in der Phyn-App genau kontrollieren.“

Integriert ist im Phyn Plus auch eine Anbindung an Amazon Alexa: Diese eröffnet Immobilienbesitzern die Möglichkeit, sich ihre Informationen zum Wasserverbrauch direkt über den intelligenten Assistenten liefern zu lassen. Sogar das Absperr-Ventil (Shutoff) lässt sich per Sprachbefehl bedienen, um das Wasser im Haus zentral auf- oder abzudrehen. Der Phyn Plus wird ab ab Herbst zum Preis von 799 Euro inkl. MwSt. (plus Kosten für die Installation) über das Uponor-Fachnetzwerk erhältlich sein. Weitere Informationen gibt es auf der Website von Phyn.

Kommentare 9 Antworten

    1. Danke fuer Dein feedback zu unserer Website! Sie ist tatsaechlich als erste Anlaufstelle fuer Interessenten gedacht. Phyn Plus wird voraussichtlich ab Herbst 2019 in Deutschland verfuegbar sein. Wenn Du Dich registrierst, halten wir Dich ueber Phyn Plus auf dem Laufenden. Viele Gruesse, Frank

      1. Ich möchte mich erst informieren bevor ich mich registriere. Was spricht dagegen die Inhalte nicht zu veröffentlichen? Gibt es denn eine andere Homepage mit detaillierten Informationen? Warum wird dahin nicht verlinkt.
        Neee, blind registrieren ist die falsche Idee, zumindest für mich.
        Danke für die Rückmeldung.

  1. Ein Spion an zentraler Stelle angebracht, es wird immer besser mit dem „Smart-Gedöns“. Da lässt du einen Furz im Bad und das Teil denkt, ein Wasserrohr sei geplatzt, schaltet die zentrale Wasserversorgung ab, meldet es an Alexa Ersatzteile werden bestellt, Handwerker beauftragt, Medikamente gegen Darmstörungen kommen obendrauf…

    1. Hi MischiZ,

      Danke fuer Dein feedback. Phyn Plus erfuellt die derzeit hoechsten Datenschutzstandards. Datensicherheit ist ein enorm wichtiges Thema. Es gilt aber auch: Die Entscheidung fuer oder gegen ein smart home ist eine sehr subjektive. Viele Gruesse, Frank

  2. Bitte kolportiert keine Falschaussagen á la „weltweiter Wassermangel“. Es gibt in Mittel-/Nordeuropa keinen Mangel an Wasser. Übermotiviertes Wassersparen vieler Bürger führt dazu, dass die Kanalisation nicht mehr ordentlich durchgespült wird, was dann dazu führt, dass die Stadtwerke inzwischen vielfach Frischwasser durch die Kanalisation leiten müssen, damit die Infrastruktur nicht verkommt. Wenn das Wasser in der Kanalisation nicht mehr fließt, bietet es eine ideale Umgebung für gesundheitsschädliche Keime und giftige Gase. Informiert euch an sachkundiger Stelle.

    1. „Tatsache ist nämlich auch: Deutschland hat Wasser im Überfluss. Jährlich könnte hierzulande auf knapp 190 Milliarden Kubikmeter Wasser zurückgegriffen werden. (…)
      Der sinkende Wasserverbrauch hat Auswirkungen:
      – In manchen Regionen Deutschlands fließt das Trinkwasser zu langsam durch die Rohre und es könnten sich dadurch Keime bilden. Stehendes Wasser kann zudem zu Korrosion in den Rohren führen.
      – Das Abwasser spült wegen der geringen Menge nicht mehr alle Ablagerungen aus der Kanalisation. Dadurch kann sich Schwefelsäure bilden, die dort Schäden verursachen. Es entsteht zudem Fäulnisgestank, vor allem in regenarmen Perioden, der dann wiederum mit aufgehängten Gelmatten bekämpft wird.
      – In manchen Gegenden Deutschlands ist noch ein anderes Phänomen zu beobachten: Der Grundwasserspiegel steigt, weil zu wenig Grundwasser entnommen wird. Das hat teilweise zur Folge, dass Wasser in die Häuser drückt.“ https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/wasser-sparen-umwelt100.html

      1. Lieber Fettfleck,

        danke fuer Dein interessantes feedback! Bei dem angesprochenen Thema beziehen wir uns auf eine offizielle, wissenschaftliche Studie der Europaeischen Kommission (http://ec.europa.eu/environment/pubs/pdf/factsheets/water_scarcity.pdf).

        Abgesehen von solchen wichtigen Studien, gibt es natuerlich auch die eigene, zugegebenermassen sehr lokale Wahrnehmung – ein Beispiel: Viele Deutsche haben im letzten Sommer einen ganz guten Eindruck davon bekommen, wie sich Wassermangel anfuehlt, der in Italien, Spanien, Portugal und vielen anderen Regionen in der Welt schon lange zum Alltag gehoert.

        Viele Gruesse,
        Frank

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