ProCamera: Neues Update und ein paar Worte zum Abo-Modell

Beliebte Kamera-App für das iPhone

Das aus deutscher Entwicklung stammende ProCamera (App Store-Link) begleitet uns nun schon seit einiger Zeit. Bereits im September 2013 haben wir über die Anwendung berichtet. Seitdem hat sich natürlich einiges getan, es sind Alternativen im App Store gelandet und trotzdem zählt ProCamera auch im Jahr 2021 noch zu den absoluten Empfehlungen für Kamera-Fans.

Für einen Preis von aktuell 9,99 Euro sorgen die Entwickler zudem immer wieder mit neuen Updates für Verbesserungen und einen erweiterten Funktionsumfang. In diesem Monat ist Version 14.3 veröffentlicht worden – und damit die folgenden Neuerungen:


  • ProRAW & RAW Optimierungen mit verbesserter Speicherung
  • Perspektivenkorrektur für RAW: Nutzer des Abos können die Funktion auch in diesem Dateiformat nutzen
  • Verbesserte RAW-Bildbearbeitung, um Veränderungen besser anzuzeigen
  • Focus Peaking Farbe sorgt für verbesserten Farbkontrast
  • Breitbild Aufnahmeformate für Aufnahmen wie im Kino
  • Farbtemperatur-Wertebereich bis 1.000 Kelvin
  • Schnellerer Export von Fotos aus der Lightbox

Mit seinen vielen Funktionen ist ProCamera sicherlich nicht unbedingt eine Schnappschuss-Kamera. Wenn man sich aber erst einmal mit den vielen Funktionen und deren Möglichkeiten vertraut gemacht hat, kann man aber ganz sicher innerhalb weniger Sekunden tolle Fotos aufnehmen.

Seit einiger Zeit bieten die Entwickler von ProCamera zusätzliche Premium-Funktionen per Abo an. Und an dieser Stelle muss ich einfach mal sagen: ProCamera Up, das für 6,49 Euro pro Jahr zu haben ist, geht absolut in Ordnung. Die dafür gebotenen Funktionen lassen sich aktuell zwar noch an einer Hand abzählen, gerade für Nutzer, die ProCamera vor mehreren Jahren gekauft haben, und die die App weiterhin aktiv nutzen, ist das aber eine tolle Gelegenheit, die Entwickler weiter zu unterstützen. Und am Ende muss man auch sagen: Andere Apps verlangen pro Monat mehr als 5 Euro, was natürlich völlig abgehoben ist. Daher finde ich den Weg, den die Entwickler von ProCamera eingeschlagen haben, wirklich schwer in Ordnung.

‎ProCamera.
‎ProCamera.
Entwickler: Cocologics
Preis: 9,99 €+

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Kommentare 10 Antworten

  1. Bei der Überschrift dachte ich, dass die Entwickler selber sich zum Abo geäußert haben… (und gehofft, dass die eine einmal-Kauf Alternative anbieten).

    Habe die App leider kurz vor der Abo Einführung gekauft…
    (sollen die halt wieder wie vor dem Abo verschieden Upgrade Optionen mit Einmalkauf anbieten. Finde ich deutlich Kundenfreundlicher. Wenn die etwas neues Entwickelt haben, kann man sich dann überlegen ob man es sich kaufen will.

    Das Abo haben die nun schon länger und meiner Meinung nach hat sich seitdem auch nichts geändert, was das rechtfertigen sollte. Meiner Meinung nach müsste beim Abo jährlich ein Update mit —wesentlichen— Veränderungen kommen. Also UI auf den neusten Stand gebracht und neue Funktionen.)

  2. Ich glaube, dass es nur wenige Nutzer gibt, die sich mit den Funktion tiefer befassen und somit auch bereit sind ein Abo dafür zu zahlen. Die meisten Anwender knipsen doch nur und Pro’s nutzen ganz andere Technik. Wozu also mit einem Abo den letzten Kunden der wenigen vergraulen?

  3. Alter, es geht bei der Abo-Pest doch gar nicht um den Preis einzelner Abos, sondern um die Unmöglichkeit bei dieser Atz von Finanzierung den Überblick zu behalten. Die Entwickler werden sich wieder zu Einmalkäufen bewegen müssen, weil das wesentlich einfacher für den Kunden ist. Und vor allem müssen sie sich auf den Arsch setzen. Wenn sie nicht in der Lage sind etwas auf die Beine zu stellen, das 500.000.000 aktive iOS-Nutzer nicht kaufen wollen, dann machen sie etwas falsch. Bei Abo bin ich aus Prinzip raus.

  4. Da bin ich ganz nah bei #plebejer.

    Abo geht in dieser branche nur ganz ausnahmsweise. Hier wird aber mit jedem „dreck“ ein abo draus. Wenn man eine software besser oder anders macht, dann sehe ich das zubrot ein und überlege, ob es mir das wert ist.

    Dann sagt der user/kunde mit dem kauf auch aus, dass es das neue in der software wert war und gut ist. Beim abo ist er auf gedeih und verderb darauf angewiesen, was die entwickler meinen, dass es in die software kommt. Sie erhalten keinerlei rückmeldung in form von käufen.

    So auf jeden fall nicht ‼️

    Entweder ist die software den einmaligen betrag wert oder nicht. Aber immer wieder zahlen, meist für etwas, was man gar nicht braucht oder haben will…nä. ?!

  5. Es geht ja auch anders. Bei meiner Wetter-App werfe ich jedes Jahr einen Euro in den Hut für Werbefreiheit. Ganz einfach. Ohne Abo.
    Wenn es ein Abo wäre, würde ich es nicht bezahlen.

  6. Absolut empfehlenswerte App. Ich nutze ProCamera seit der ersten Stunde und unterstütze die Entwickler gerne auch mit einen gerechtfertigten Jahresbeitag. Die leisten wirklich sehr gute Arbeit. Zudem stammt die App aus Deutschland. Alleine deshalb gebührt ProCamera zahlungskräftige Unterstützung.

  7. Nein, kein Abo, aus hier schon genannten Gründen. Dann verzichte ich lieber auf ein paar Funktionen, bekomme auch mit Bordmitteln oder mit Alternativen schon ganz gute Bilder hin.
    Für regelmäßige Werbefreiheit wäre es etwas anderes, aber kein Abo.

  8. Das Entwickler dauerhaft Einkommen genieren müssen, wird jedem klar sein.
    Früher (ja ja 🙂 Programm (APP) kaufen und sich auch über Update und Bugfixes freuen. Bei größeren Versionssprung (Funktionsumfang etc.) muss die APP halt neu gekauft werden oder die alte Version reicht einem noch.

    Da bin gerne bereit meine hart verdienten Dollar einzuwerfen.

    Wobei der hier aufgerufene kleine Jahresbeitrag auch ein faires Modell sein kann.

  9. Abo Modelle lehne ich ab, wo es nur geht.

    Man stelle sich mal vor Apple würde für sein iOS die Verbraucher einmal im Jahr zur Kasse bitten, nur damit man die ein oder andere Funktion mehr hat, die die wenigsten im Alltag benötigen/brauchen/haben wollen.

    Ein Abo-Model bei einer App ist letztlich nur Geldmacherei und bietet keinen nennenswerten Mehrwert. Wer die ‚Entwickler unterstützen‘ will (als ob einer von denen am Hungertuch nagt), der kann ja gerne nach gut dünken den Jungs und Mädels so viel Euros überweisen wie man es für richtig hält. Hat ja keiner was dagegen. Um Wen auch immer zu unterstützen, bedarf es kein Abo.

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