Schreibtisch-Kooperation: Nanoleaf sollte Lightstrip selbst auf den Markt bringen

MAGRGB Diffused LED Strip vorgestellt

Wir haben zwar keinen Schreibtisch von Secretlabs, waren aber trotzdem sehr gespannt darauf, wie der Secretlabs SMAGRGB Diffused LED Strip im Detail aussieht. Immerhin wurde der Leuchtstreifen in Kooperation mit Nanoleaf entwickelt und kann, genau wie die anderen Nanoleaf-Produkte auch, direkt mit HomeKit gekoppelt und zudem über die Nanoleaf-App gesteuert werden.

Kopplung des Leuchtstreifens erfolgt per HomeKit

Der 150 Zentimeter lange Leuchtstreifen verfügt über 123 LEDs, die alle separat angesteuert werden können. Anders als bei Twinkly kann aber nicht jede einzelne LED ausgewählt werden, stattdessen erfolgt die Zuweisung der Farben bei Animationen und Szenen automatisch. Das halte ich aber ohnehin für die bessere, weil einfacher zu handhabende Lösung.


Was mich sehr beeindruckt hat, das ist die Qualität des Leuchtstreifens. Einerseits ist der flexibel, wobei er das aufgrund des Einsatzorts am Schreibtisch gar nicht müsste, auf der anderen Seite ist die Verarbeitung mit dem schwarzen Kunststoff wirklich sehr gelungen. Definitiv kein billiger Plastik-Schrott. Der Standby-Verbrauch, bei Nanoleaf-Produkten oftmals ein Problem, liegt übrigens bei noch akzeptablen 1,6 Watt.

Nun dürfte die Zahl der Leserinnen und Leser dieses Artikels, die einen Magnus-Schreibtisch von Secretlabs besitzen, vermutlich gegen Null tendieren. Die gute Nachricht: Prinzipiell lässt sich der MAGRGB Diffused LED Strip natürlich auch abseits des Hersteller-Tisches verwenden. In der Praxis gibt es allerdings einige Probleme.

Schreibtisch-Integration wird zum Problem für alternative Nutzung

Zunächst hatte ich mich gefreut, dass der MAGRGB Diffused LED Strip über Magnete verfügt. Man hätte ihn also zum Beispiel an einem Kühlschrank befestigen können. Allerdings sind die Magnete an der seitlichen Flanke des Leuchtstreifens verbaut. Befestigt man ihn „auf der Seite liegend“, kann er tatsächlich nur noch geradeaus geführt werden.

Das zweite Problem: Der Anschluss für den Controller und die Stromversorgung ist ausgerechnet an der Seite verbaut, an denen auch die LEDs strahlen. Das mag bei der Installation im Schreibtisch praktisch sein, ist für die Nutzung an anderen Orten aber gänzlich ungeeignet.

Daher habe ich am Ende nur eine Hoffnung: Nanoleaf, bitte bringt doch selbst einen solchen Leuchtstreifen auf den Markt. Die Qualität der LEDs ist klasse (auch wenn bei mir eine Diode defekt ist, aber das dürfte ein problemloser Austausch sein) und die Verarbeitung des gesamten Leuchtstreifens sehr hochwertig. Die integrierten Magnete würden die Installation in der Wohnung deutlich einfacher machen und für neue Möglichkeiten sorgen. Zumal der Preis für 1,5 Meter mit 79 Euro (zum Shop) für ein Markenprodukt mit dieser Funktionalität absolut in Ordnung geht. Schließlich ist neben Thread auch HomeKit mit dabei.

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