Scudo: Neue Firewall-App für macOS kommt mit App-spezifischer Bandbreitendrosselung

Die Anwendung befindet sich momentan noch in der Beta-Phase.

Das Firewall-Programm Little Snitch dürfte wohl den meisten Nutzern unseres Blogs bekannt sein – gilt es doch seit Jahren als DIE App für Netzwerksicherheit und zum Schutz vor externen Angriffen. Nichts desto trotz ist der Markt für Firewall-Apps gut gefüllt, das beweisen auch Alternativen wie Little Flocker, LuLu, Private Eye und Radio Silence. 

So ist es nicht verwunderlich, dass sich nun mit Scudo auch eine weitere Anwendung dieses Genres für macOS dazu gesellt. Die App der Entwickler der Murus-Firewall befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase und sieht sich laut eigener Website als „Hybrid-Firewall für macOS, die einen eingehenden Paketfilter auf Netzwerkebene mit einer ausgehenden Firewall auf Anwendungsebene kombiniert“. 

Weiter heißt es von den Machern, „Scudo hilft, die Netzwerkdienste Ihres Macs vor unerwünschten Verbindungen von Remote-Computern zu schützen, und verbessert Ihre Privatsphäre und Sicherheit bei der Kontrolle aller Netzwerkaktivitäten von Apps. So können Sie auswählen, welche App eine Verbindung zum Netzwerk herstellen darf. Alles wird in einem einzigen Fenster gesteuert, die Verwendung ist wirklich einfach und sicher.“

Noch keine offizielle Preisgestaltung für Scudo

Besonders praktisch ist die integrierte Bandbreitendrosselung, die man sogar spezifisch für jede Anwendung festlegen kann. Damit lässt sich der einkommende oder ausgehende Datenverkehr individuell kontrollieren – beispielsweise kann so Googles Chrome mit limitierter Bandbreite surfen, Safari jedoch mit voller Geschwindigkeit, oder auch der Datenverbrauch bei Verwendung eines LTE-Netzwerks für Skype oder FaceTime reguliert werden. 

Einen offiziellen Preis geben die Entwickler von Scudo für die Firewall-App aufgrund der Beta-Phase bisher noch nicht an, man kann aber davon ausgehen, dass ähnliche Preise wie für die andere App Murus aus gleicher Entwicklerschmiede verlangt werden – Murus gibt es in einer Basisversion als Einzellizenz schon ab 10 USD zu kaufen. Scudo ist ab OS X 10.11 El Capitan nutzbar und lässt sich kostenlos auf der Website der Macher herunterladen.

Kommentare 6 Antworten

    1. Deine dummen Kommentare. Schreibst hier immer von „vernünftiger“ und „ordentlicher“ Hardware, aber nie, was du dir darunter vorstellst. Wahrscheinlich würde dann rauskommen, dass du dich noch per 56k einwählst…

      1. Industrieware. Versuchs mal mit Cisco, Meraki, Ubiquity.

        So, etwas schlauer kannst vernünftig mit Menschen sprechen statt wie ne Dumpfbacke daherzukommen, kurz ganz dumm sterben lassen wollte ich dich nicht.

        Pssst. Wenn Du bei Google „industry class access points“ eingibst findest schon was – wenn Du Englisch kannst. Dein „nick“ zeigt an das Du wohl einiges an Sprachverständnis hast, mit der Umsetzung in hapert es offensichtlich noch was – kann aber ja noch werden, daher Glück Auf, das wird schon 😉

        1. Cisco – das waren die, die mit dem Patchen ihrer Sicherheitslücken nicht mehr hinterherkommen?
          Meraki – das gleiche aber auch noch mit Cloud Management?

          Die kann man übrigens beide auch super einpacken. Ich nehm zu meinem MacBook immer noch ne Hardware-Firewall auf die Reise mit… Am besten gleich zwei als kaskadierte Firewall.

          1. Dafür nimmt man z.B. ein Z3 von Meraki und für unterwegs reicht ein VPN. Tatsächlich ging es in dem Artikel um in-house Lösungen.

            Patchen von Sicherheitslücken … noch nie nen Patch gesehen der Lücken schließt bevor sie entstehen.

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