Signal: Sicherer Messenger jetzt mit Spendenquittungen und kleinen Optimierungen

Update auf Version 5.36.1 im App Store

Das Entwicklerteam von Signal (App Store-Link) hat seit dem letzten Jahr ordentlich Zulauf bekommen, da viele User von WhatsApp und anderen Messengern abgewandert sind. Nachdem es zunächst das Ziel von Signal war, die Serverkapazitäten für die größere Userbase zu erweitern, kümmert man sich nun regelmäßig um Erweiterungen und Verbesserungen für den eigenen kostenlosen Messenger.

Das Team von Signal hat nun die eigene iOS- bzw. iPadOS-App aktualisiert und damit auf Version 5.36.1 gebracht. Es gibt zwar keine bahnbrechenden Neuerungen, dafür aber kleinere Optimierungen unter der Haube sowie ein praktisches Feature für Personen, die den Messenger-Dienst in der Vergangenheit mit Spenden unterstützt haben. Signal erlaubt es, in der App einen sogenannten „Boost“ zu erwerben, um das Entwicklerteam bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Dies kann einmalig oder regelmäßig geschehen. Für diese Zuwendungen kann man sich nun eine Spendenquittung für die Steuererklärung ausstellen lassen. Hier der gesamte Changelog von v5.36.1:


  • Sendest du ein Video in einem Chat? Du kannst jetzt die Dauer sehen, bevor du auf Senden klickst.
  • Du kannst jetzt Steuerquittungen für deine Signal Sustainer- und Boost-Spenden einsehen. Die Quittungen werden lokal erstellt, um deine Privatsphäre zu schützen, und sind daher nur für zukünftige Spenden verfügbar. Vielen Dank für die Unterstützung von Signal!
  • Wir haben einige Texte in der App überarbeitet, um die Dinge ein wenig klarer zu machen.
  • Wir haben ein paar lästige Abstürze beseitigt.
  • Verschiedene andere Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen sorgen für einen reibungslosen Betrieb der App.

Auch bei mir kommt der Signal Messenger seit über einem Jahr sehr zufriedenstellend zum Einsatz. WhatsApp wurde deinstalliert und fehlt im Alltag kein bißchen. Lediglich eine Backup-Funktion für Chats fehlt mir bei Signal unter iOS noch, für Android-Geräte ist diese bereits vorhanden. Es bleibt zu hoffen, dass das Entwicklerteam sich hier in Zukunft noch eine Lösung überlegt. Meinen Weg von WhatsApp zu Signal könnt ihr gerne nochmals in meinem persönlichen Bericht nachlesen, einen direkten Vergleich der Messenger Signal, WhatsApp, Threema und Telegram findet ihr abschließend hier.

‎Signal – Sicherer Messenger
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Kommentare 5 Antworten

  1. Traufe, Regen.
    Der Sinn erschließt sich mir einfach nicht, warum man von US-Produkt Nr. 1 mit closed source und Rufnummernbindung (Whatsapp) zu US-Produkt Nr. 2 mit closed source und Rufnummernbindung (Signal) wechseln sollte.
    Aber die Schäfchen tun ja nicht immer das was logisch ist 😉

    1. @thilo: Falls das eine Antwort auf meinem Beitrag sein sollte: ich habe keine Fragen. Ich *weiß* welche Daten der Facebook-Konzern sammelt. Rate mal, warum ich kein Facebook, Instagram oder Whatsapp nutze 😉
      Du könntest Dich aber selbst folgendes fragen:
      – wie wahrscheinlich ist es, dass Signal in naher Zukunft (oder vielleicht jetzt schon) die Daten ebenso verwerten wird?
      – warum könnte es besser sein, einen open source Messenger zu nutzen statt closed source?
      – warum könnte es besser sein, einen anonymen Messenger zu nutzen, der *nicht* an eine Rufnummer gebunden ist?
      – warum könnte es besser sein, einen Messenger zu nutzen, der es *nicht* zulässt, dass bereits gesendete Nachrichten nachträglich verändert oder gelöscht werden?

        1. @cofrap: Du bist wohl nicht auf dem neuesten Stand: Bzgl. Threema kannste aktuell gerade mal lockere sieben Nullen hinter Deine 1 schreiben 😉

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