Sonos Roam: Das sagen Leser zum tragbaren Smart Speaker

Bluetooth und Multiroom miteinander vereint

Es ist schon eine ganze Weile her, seit der Sonos Roam gestartet ist. Mittlerweile hatte ich schon ziemlich viel Freude mit dem smarten Lautsprecher, der aus meiner Sicht eine tolle Ergänzung für das Sonos-System ist. Immerhin gab es als tragbares Modell bisher nur den Sonos Move, der mit einem Preis von fast 400 Euro aber in einer anderen Liga spielt und nicht mal eben so in Rucksack oder Handtasche gepackt werden kann.

Der Sonos Roam ist mit einem Preis von 179 Euro mit der günstigste Lautsprecher von Sonos. Erhältlich ist er in zwei verschiedenen Farben: Weiß und Schwarz. Beide Modelle sind wasserfest, bieten neben Bluetooth eine vollständige Integration in das heimische Sonos-Multiroom-Setup und können auch per AirPlay mit Inhalten versorgt werden.


Doch dass ich persönlich zufrieden mit dem Sonos Roam bin, das bedeutet ja noch nicht viel. Daher haben wir drei Leserinnen und Leser nach ihren Eindrücken gefragt – und die Antworten für euch gesammelt.

Wie waren eure ersten Eindrücke beim Auspacken und ersten Anfassen des Sonos Roam?

Rafael: Der Sonos Roam macht für mich auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck ohne Schnick-Schnack wie Schlaufen, vielen Knöpfen oder knalligen LEDs. Ich mag das schlichte Design und seine robuste Haptik.

Sarah: Die Verpackung des Sonos Roam ist aus Pappe und lässt sich eben so toll öffnen wie ich es zum Beispiel von Apple kenne. Drinnen war alles gut sortiert und es macht sich tatsächlich Vorfreude beim Auspacken breit.

Falls ihr bereits Sonos genutzt habt: Wie gefällt euch die Integration des Sonos Roam in das System?

Silke: Die Integration in das Sonos System gelang auf Anhieb ohne große Schwierigkeiten. Man kann ihn ganz einfach mit anderen gruppieren, oder ihn einzeln verwenden. Per sogenannten Sound Swap kann man die aktuelle Wiedergabe einfach per Knopfdruck an die nächst gelegenen Sonos Lautsprecher übergeben, falls man in einen Raum mit fest installierten Sonos kommt und dort weiter hören möchte. Hat bei mir super funktioniert. Eine ziemlich coole Sache für manche Anwendungsfälle ist, dass man durch den Roam nun auch per Bluetooth ins komplette Sonos-System kommt. Dies kann hilfreich sein, wenn die Quelle kein WLAN unterstützt.

Falls ihr neu bei Sonos seid: Wie habt ihr die Einrichtung über die Sonos-App empfunden?

Rafael: Die Einrichtung war ein wenig holprig. Doch irgendwie kam ich dann doch in den Koppelmodus, also iPhone verbunden und seitdem funktioniert die Wiedergabe einwandfrei- Ich habe ein paar Tage später versucht auch mein iPad via Bluetooth mit dem Lautsprecher zu verbinden, leider ohne Erfolg. Der Kopplungsmodus ist meines Erachtens nicht Intuitiv genug, wie man es zum Beispiel von Apple Peripherie kennt.

Wie gefällt euch der Sonos Roam in Sachen Klang? Wie schneidet er im Vergleich zu anderen tragbaren Lautsprechern ab, die ihr zuvor genutzt habt?

Sarah: Der Roam klingt grundsätzlich super. Sowohl leise auf der Terrasse, als auch mal laut zum duschen. Volle Lautstärke habe ich nicht getestet, mir wäre es zu laut gewesen, aber das ist für mich ein gutes Zeichen. Die Standardeinstellung finde ich sehr Basslastig, aber das ist reduzierbar. Einen direkten Vergleich habe ich hier nicht, außer den Echo Plus, der natürlich nicht mobil ist. Im Vergleich der beiden würde ich aber sagen, dass der Roam klarer klingt als der Echo. Für eine Feier würde ich deshalb wohl eher den Roam, als den Echo nutzen. 

Rafael: Er schneidet im Vergleich zu meinen ständig genutzten Lautsprechern HomePod Mini und Libratone Zipp Mini 2 aufgrund seiner kleineren Abmessung sehr gut ab. Ich finde der Sonos Roam klingt nahezu wie der HomePod mini, nur ohne Kabel eben. In den Höhen und Mitten klingt der Roam sogar einen bisschen besser!

Ganz allgemein gefragt: Was gefällt euch besonders gut? Was gefällt euch dagegen weniger?

Silke: Einfach das komplette Paket an Möglichkeiten – der Roam unterstützt wirklich sämtliche, aktuellen Standards – das kriegt man nicht so schnell wieder irgendwo anders. So gern ich die gummierte Oberfläche mag, so sehr ist sie leider auch Staubmagnet. Es bleiben wirklich viele Fussel hängen. Das ist schade – allerdings fällt mir auch keine Alternative ein. Wie sonst soll er stoß- und rutschfest sein.

Sarah: Ich liebe einfache und smarte Systeme und genau das erfüllt Sonos. Klasse ist auch das induktive Laden. Mein Roam hatte noch nie eine andere Verbindung zum Strom. Ich finde der Akku könnte noch ein wenig länger halten, 10 Stunden schafft er leider nicht.

Wem würdet ihr den Sonos Roam empfehlen und warum?

Rafael: Ich würde den Sonos Roam jedem empfehlen, der einen kleinen, mobilen Lautsprecher ohne Schnick-Schnack sucht. Für den, der sich schon in der Sonos-Umgebung bewegt, ist er die erste Wahl für einen kleinen mobilen Lautsprecher. Der Vorteil gegenüber dem Sonos Move ist definitiv der Preis und die Größe.

Silke: Er ist toll für Leute, die schon ein Sonos-System besitzen, ihr Heimsystem per Airplay steuern oder nicht für sämtliche Anwendungen einen eigenen Lautsprecher kaufen wollen – er kann einfach alles, und das auf ziemlich gutem Niveau.

Sonos Roam

Einzigartiger Sound: Streamen Sie Ihre Lieblingssongs zuhause per Sprachsteuerung und Multiroom-Sound über WLAN oder unterwegs via Bluetooth. Dank der extrem langen Akkulaufzeit und dem unverwüstlichen, wasserdichten Gehäuse eignet sich der Sonos Roam perfekt für Outdoor-Aktivitäten.

179 EUR

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Kommentare 3 Antworten

  1. Danke für die Erfahrungsberichte 👍. Mich würde allerdings vor allem interessieren, wie zuverlässig AirPlay 2 mit den Sonos Roam funktioniert. Es gibt ja leider nur wenig transportable Lautsprecher mit AirPlay. Die Libratone Zipp 2 hatte ich mal ausprobiert. Aber hier hörte bei Verwendung von AirPlay die Musik immer wieder nach ein paar Sekunden auf zu spielen, weshalb ich den Libratone wieder zurückgeschickt habe.

  2. Hallo ihr zwei…also ich habe meinen Roam ohne Probleme auch mit meinem Homepod Mini per AirPlay gleichzeitig betrieben. Ging zuverlässig und prima. Klingen zusammen tatsächlich ganz gut. LG, Silke

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