Ganz neu im App Store erhältlich ist „Bewährte Hausmittel!“. Die Idee ist nicht neu, aber der Umfang groß.
Man sollte ja nicht gleich wegen jedem kleinen Wehwehchen Medikamente zu sich nehmen. Oft tun es auch Hausmittel, die man meist über die Google-Suche oder einen Anruf bei Mutti herausfindet. Mehr als 300 bewährte Hausmittel für über 80 Alltagsbeschwerden finden sich in der Universal-App „Bewährte Hausmittel!“ (App Store-Link) wieder.
Unter den Hausmitteln sind natürlich Klassiker wie Wadenwickel bei Fieber oder eine kalte Nackenkompresse bei Nasenbluten. Als Alttagsbeschwerden werden in der App aber auch Jetlag, Haarausfall oder Blähungen genannt – hier sollen zum Beispiel Melatonin, Kopfmassagen oder Apfelessig mit Honig helfen.
Eines haben alle Hausmittel gemeinsam. Die erforderlichen Zutaten und Zusätze sind allesamt rezeptfrei erhältlich und in vielen Fällen ohnehin schon im Haushalt vorhanden. Einen Gang zum Arzt kann man im Ernstfall zwar nicht ersetzen, aber geschadet hat eines der Hausmittel wohl auch noch nie.
Letztlich stellt sich die Frage, ob man für eine solche App 1,59 Euro ausgeben muss. Inhaltlich ist „Bewährte Hausmittel!“ jedenfalls sehr gelungen, neben ausführlichen Beschreibungen gibt es einige allgemeine Gesundheitstipps und sogar einen 30 Minuten langen Podcast. Letztlich würde man all das aber auch über Google finden – nur nicht so komfortabel.
Technisch ist die 30 MB große App dagegen noch etwas ausbaufähig, auf den ersten Blick fallen zum Beispiel die fehlenden Retina-Icons auf, Merkliste und Suche sind dagegen integriert. Insgesamt ist die App sehr schlicht umgesetzt, der Fokus liegt ganz klar auf den Inhalten.
Ein neuer Entwickler ist im App Store vertreten: Freyr Games. Mit dem ersten Titel Star Warfare: Alien Invasion (App Store-Link) ist den Entwicklern ein guter Start gelungen.
Die Universal-App kann zu einem Preis von 79 Cent auf iPhone und iPad installiert werden und bringt zwei Spielmodi mit. Zum einen kann man alleine gegen die Monster antreten und sein eigenes Zuhause beschützen, oder man begibt sich direkt in den Coop-Mulitplayer.
In beiden Spiemodi gibt es immer nur ein Ziel: Beschütze deine Basisstation und bringe alle Monster zur Strecke. Gesteuert wird über zwei virtuelle Joysticks – mit dem einen bewegt man sich, der andere löst die Waffe aus. Zusätzlich kann man im Spielverlauf Items und Geld sammeln, sollte dabei aber auch auf die Munition achten, denn pro Level steht nur eine bestimmte Anzahl an Schüssen bereit.
Insgesamt macht das neue Star Warfare einen guten Eindruck, allerdings ist es etwas eintönig, da man wirklich immer nur die Monster töten muss. Dem Spieler stehen 30 Level, 26 Waffen und viele weitere Extras zur Verfügung. Wer das Spiel voran treiben möchte, kann auch via In-App-Kauf Geld und Diamanten erwerben.
Nachfolgend gib es ein kleines Gameplay-Video (YouTube-Link), was euch die Kaufentscheidung hoffentlich erleichtert.
Der Release von Gesundheit! für den Mac ist völlig an mir vorbeigezogen. Ganz ohne News geht es dann aber doch nicht.
Für mich zählte Gesundheit! im letzten Jahr zu einem der besten Spiel-Ideen überhaupt, nur wurde es auf dem kleinen iPhone-Display gerade in den späteren Leveln echt knackig, da man mit seiner „Rotze“ teilweise ziemlich genau zielen muss.
„Rotze“ trifft es auch bei der Computer-Version von Gesundheit! (Mac Store-Link) auf den Punkt. Mit 3,99 Euro zahlt man zwar etwas mehr als für die mobilen Versionen (iPhone/iPad), im Vergleich zu anderen Mac-Spielen ist der Preis aber sehr moderat.
In über 40 Leveln versucht man seine Freunde aus den Fängen der bösen Monster zu retten, als Hilfsmittel dient dabei nur logisches Denken, das richtige Timing und eben die Schnodder-Nase. Es gilt, seinen Schleim gezielt durch das Level zu schießen und die Monster in die Falle zu locken.
Insbesondere Sound und Grafik sind dabei so gut gelungen, dass Gesundheit! zu einer richtigen Empfehlung wird. Der unten eingebettete Trailer (YouTube-Link) schafft einen kleinen Einblick ins Spiel.
Am Wochenende findet zwischen den ganzen Sportveranstaltungen und dem Bundesliga-Rückrundenstart der ein oder andere vielleicht noch Zeit für ein kleines Game auf dem iDevice.
Um gleich schon mal vorzuwarnen: Triple Town (App Store-Link) kann wirklich süchtig machen. Die Universal-App für iPhone, iPad Touch und iPad ist momentan gratis im App Store zu haben und bietet bei nur 18,6 MB an Speicherplatzbedarf eine Menge Spielspaß für zwischendurch.
Zwar ist das niedliche Casual Game nur in englischer Sprache verfügbar, aber auch das sollte niemandem die Lust nehmen, Triple Town einmal auszuprobieren. Bislang wurde das Spiel von den App Store-Nutzern im Durchschnitt mit 4,5 von 5 Sternen bewertet – Grund genug also auch für uns, das Game einmal anzuspielen.
Wie schon in der Überschrift des Artikels erwähnt, ist Triple Town eine Art Match-3-Game, in dem immer drei oder mehr Objekte in eine Reihe gebracht werden müssen. Ziel des Spiels ist es, auf diesem Weg eine kleine Stadt auf einer „grünen Wiese“ zu erbauen. Erschwert wird dem Gamer dieses Vorhaben durch die Tatsache, dass drei passende Objekte immer zusammen ein einziges besseres Objekt ergeben.
So beginnt man das Spiel, indem kleine Grasbüsche in Dreier-Kombinationen abgelegt werden. Diese versammeln sich dann zu einem größeren Busch, und drei dieser Büsche werden zu einem Baum zusammengefasst. So arbeitet man sich stetig vorwärts und muss schauen, dass man schlau kombiniert, um am Ende der Kette später ganze Häuser auf dem 6 x 6 Felder großen Spielbrett zu errichten.
Leider Gottes gibt es auch einige Hindernisse: Nach und nach kommen kleine Bären, die den noch freien Platz besetzen, ins Spiel. Allerdings kann man auch ihnen zu Leibe rücken, indem man sie umzingelt, oder über die Hilfe eines Bots verfügt, der diese unangenehmen Zeitgenossen sogleich eliminiert.
Eines wollen wir nicht unerwähnt lassen: Das Spiel beinhaltet In-App-Käufe. Aber getreu unserer Devise haben wir selbst das Spiel angespielt und sind der Meinung, dass man Triple Town auch sehr gut ohne diese optionalen Coins spielen kann. Wer Fan vom Game Center ist, kann auch für Triple Town Highscores oder Achievements eintragen lassen. Wir finden: Für eine kleine Beschäftigung am Wochenende lohnt sich der Gratis-Download auf jeden Fall – seid ihr auch schon süchtig geworden?
Vor wenigen Tagen ist Steamscope für iOS erschienen. Das Spiel war bereits im Mac App Store ein Hit.
Steamscope (iPhone/iPad) steht seit Donnerstag in zwei verschiedenen Versionen zum Download bereit. Für die iPhone-Version, die laut Entwickler mit dem iPhone 4, iPod Touch 4G und iPhone 4S kompatibel ist, zahlt man 79 Cent. Für das iPad 2 zahlt man mit 2,39 Euro etwas mehr, mit dem Apple-Tablet der ersten Generation ist das Spiel nicht kompatibel.
In Steamscope steuert man sich mit dem Bewegungssensor durch verschiedene Level, zehn Stück sind es neben dem Tutorial an der Zahl. Das klingt zwar wenig, man kann alle Level aber in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen absolvieren und trifft dabei sogar auf Boss-Gegner.
Die Steuerung, gerade hoch und runter, ist im ersten Moment etwas wackelig. Man gewöhnt sich daran aber schnell und das ist auch wirklich nötig, denn wenn man zu oft an die Wände kommt oder vor ein Hindernis knallt, verliert man ein Leben. Sollte es einmal kritisch werden, kann man per Button bremsen – verliert so aber auch wertvolle Zeit auf dem Weg zu neuen Highscores, die leider nicht per Game Center geteilt werden können.
Richtig spektakulär wird Steamscope durch bewegliche Objekte und den Endgegner, zu dem ich mich bisher noch nicht durchgekämpft habe. Gegen ihn kommt auf jeden Fall auch die Tesla-Kanone zum Einsatz.
Gerade die iPhone-Version für nur 79 Cent ist sicher einen Blick wert, wenn man schon Titel wie Dark Nebula mochte. Grafik, Sound und Steuerung können überzeugen, nur vom Umfang hätte es mehr sein dürfen.
Auch wenn derzeit noch nicht unbedingt Gartenzeit ist, schickt die Neudorff GmbH ihren Pflanzendoktor ins Rennen.
Die 22,2 MB große Universal-App kann kostenlos auf iPhone und iPad geladen werden. Mit dem Pflanzendoktor (App Store-Link) soll man schnell und einfach erkennen können, welche „Schädlinge“ sich auf einer Pflanze eingenistet haben und wie man sie wieder los wird.
Die Gratis-App ist sicher kein Wunderwerk der Programmierkunst, ist aber nett umgesetzt. Aus vier unterschiedlichen Kategorien kann man die betreffende Pflanze auswählen und schnell nachschlagen, welche Schädlinge sich dort im Normalfall einnisten. Zu jedem Tierchen gibt es eine ausführliche Beschreibung und Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung – teilweise natürlich mit ein wenig Werbung für die eigenen Produkte.
Was wir wirklich klasse finden: Man kann selbst Fotos aufnehmen oder aus der Bibliothek auswählen und diese direkt aus der App an Pflanzenexperten schicken. Das haben wir natürlich gleich ausprobiert.
Mit aus der Google-Bildersuche haben wir uns an die Firma gewandt und innerhalb von knapp zwei Stunden (Freitagvormittag) folgende Antwort erhalten: „Leider ist das Foto etwas unscharf, so dass ich nicht genau erkennen kann, ob es sich bei den Schädlingen an Ihrer Tulpe um Spinnmilben oder um Blattläuse handelt. Wir empfehlen Ihnen eine Spritzung mit unserem Spruzit AF Schädlingsfrei. Das Sprühmittel enthält als Wirkstoffe Natur-Pyrethrum und Rapsöl und wirkt gegen beide Schädlingsarten. Sprühen Sie die Pflanze von allen Seiten tropfnass ein und wiederholen die Spritzung nach einer Woche, vor allem deshalb, um zu verhindern, dass sich die Schädlinge auf nebenstehende Pflanzen ausbreiten.“
Unser Fazit: Schädlinge richtig erkannt, außerdem eine sehr schnelle Antwort. Hoffentlich kommen die Pflanzendoktoren noch nach, wenn im Sommer die Hochzeit der Schädlinge anbricht.
ePaper wollen sich noch nicht so wirklich durchsetzen. Nun mischt auch die Bunte mit.
Die Bunte schreibt selbst über sich, „ein Garant für hochpressionelle aktuelle Berichterstattung über die wesentlichen Ereignisse und Entwicklungen der deutschen Gesellschaft“ zu sein. Wir würden das ganze eher als Klatsch und Tratsch abstempeln, aber letztlich ist das ja alles sehr dehnbar.
Fakt ist, dass die Bunte ihre Zeitschrift jetzt auch über eine iPad-Applikation zur Verfügung stellt. „Bunte ePaper“ (App Store-Link) kann kostenlos aus dem Store geladen werden und beinhaltet bereits die zweite Ausgabe diesen Jahres. Hier spart man immerhin drei Euro, kein schlechter Deal.
In der nicht ganz so übersichtlichen App werden die einzelnen Ausgaben jeden Donnerstag für 3 Euro verkauft, damit spart man im Vergleich zum Kiosk-Preis immerhin 20 Cent. Auch die Abo-Preise sind etwas geringer, dafür muss man in der App allerdings auf seine Prämie verzichten.
Für Gelegenheitsnutzer oder den nächsten Frisör-Besuch lohnt sich also durchaus ein Blick in die App, wenn man denn sowieso ab und an in der Bunten blättert (oder wenn der Mann gerade wieder vor dem Fernseher hängt und Fußball schaut…).
Den Filmklassiker Metropolis kennt sicher jeder, und mit ihm auch das typische Artwork einer düsteren Technologiewelt.
Nun gibt es seit kurzem, genauer gesagt seit dem 11. Januar dieses Jahres, eine neue, interaktive Geschichte, die für 4,99 Euro aus dem App Store geladen werden kann. Mit 285 MB ist Numberlys (App Store-Link) kein Leichtgewicht, und sollte daher aus dem eigenen WLAN geladen werden. Dafür bekommt der Käufer allerdings auch eine Universal-App, die auf iPhone, iPod Touch und iPad installiert werden kann.
Wir haben uns die Geschichte einmal näher angesehen, und wollen insbesondere herausfinden, ob sich der Kauf der App – mit 4,99 Euro sicher nicht ganz billig – lohnt. Schon zu Beginn fällt auf: Außer der englischen Sprache sind in den Einstellungen keine weiteren Lokalisierungen zu finden. Will man diese interaktive Geschichte also seinen Kindern zeigen, sollten diese schon über einigermaßen Fremdsprachen-Kenntnisse verfügen.
Startet man nun die Geschichte, fallen einem sofort die unglaublich schönen, aber zugleich auch düsteren Grafiken auf. Teils fühlte ich mich wirklich wie in die Metropolis-Kulissen zurückversetzt: Riesige Hochhäuser mit vergleichsweise winzigen Personen, die im surrealen Licht lange Schatten werfen, dazu eine passende Musik, die die unheimliche Atmosphäre noch unterstreicht.
In Numberlys dreht sich zunächst alles um Zahlen. In dieser Fantasiestadt, so erzählt es der englischsprachige Sprecher (mit seltsam italienisch anmutendem Akzent), gibt es keine Buchstaben. Die Bewohner, kleine kahlköpfige Männchen mit großen Kulleraugen und dicken Bäuchen, haben keine Namen, sondern tragen Nummern. Ebenso existieren keine Straßennamen, auch sie werden mit Ziffern betitelt.
In einem kreativen Moment kommen die fünf Freunde 1, 2, 3, 4 und 5 auf die ziemlich revolutionäre Idee, doch statt Zahlen etwas… anderes… einzuführen. Schließlich einigt man sich auf Buchstaben, die dann in in der Reihe des Alphabets nach in der eigenen Fabrik erschaffen werden sollen.
So ist es an dem Spieler, die von kleinen Einblendungen unterbrochene Trickfilm-Geschichte mit eigenen kleinen Interaktionen zum Erfolg zu verhelfen. Mal müssen die bäuchigen Männchen auf einem Trampolin durch die Luft gewirbelt werden, dann sind die Buchstaben mit großen Hämmern zu bearbeiten. Die einzelnen Animationen und Unterbrechungen durch den Sprecher können dabei unterbrochen werden.
Leider ist es nach Erstellung aller Buchstaben (einige werden sogar gleichzeitig von den Männchen generiert) mit der Geschichte auch schon viel zu schnell vorbei. Insgesamt kam ich auf eine Durchlaufzeit von etwa 20 Minuten, dann endete die Story sehr abrupt mit dem letzten Buchstaben Z, gefolgt vom Abspann mit den Credits der Entwickler.
Zwar lässt sich Numberlys immer und immer wieder durchspielen, aber die insgesamt sehr kurze Story und die fehlende deutsche Sprachversion machen aus der App keine wirkliche Empfehlung für Kinder, die am Alphabet arbeiten wollen. Einzig erwachsene Nutzer mit Sinn für Ästhetik und Interesse an einer Metropolis-Grafik könnten hier zur Zielgruppe zählen.
Kein Donnerstag ohne ein neues Spiel von Chillingo, dem Power-Publisher unter den App-Store-Größen. Diese Woche neu: Greedy Penguins (App Store-Link).
Die gefräßigen Wasservögel werden wohl vor allem bei den Frauen der Schöpfung sehr gut ankommen. Der Grund: Knallbunte Grafiken und lustig-süße Animationen machen Greedy Penguins zu einem echten Hingucker. Für die harten Kerle unter uns könnte das aber schon fast wieder zu viel sein…
In der 79 Cent teuren und 35 MB großen Universal-App muss man Pinguine mit Fischen füttern, Ähnlichkeiten zu Titel wie Cut the Rope oder Angry Birds sind dabei unverkennbar. Mit derzeit 72 Leveln in 6 verschiedenen Welten geht der Umfang für eine Neuerscheinung mit diesem Preis durchaus in Ordnung.
Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Bunte Fische müssen so mit dem Finger aus ihrem Netz „geklickt“ werden, dass sie durch die Spielwelt bis zum farbig passenden Pinguin rollen, der sie mit großem Genuss verzehrt. Belohnt wird der Spieler mit Eiscreme, die man tunlichst antippen sollte, um auch die vollen drei Sterne zu kassieren.
Neben logischen Denken kommt es in Greedy Penguins vor allem auf das richtige Timing, ein wenig Glück und Schnelligkeit an. Oft müssen mehrere Fische direkt hintereinander, in der richtigen Reihenfolge und im richtigem Moment angetippt werden, damit sie auch am Ziel ankommen. Besonders ärgerlich ist es, wenn der Fisch kurz vor dem Maul des Pinguins verhungert.
Um die jeweils nächste Welt freizuschalten, sind 30 Sterne aus 12 Leveln erforderlich – einige muss man also mit der perfekten Punktzahl beenden. Für 3 Sterne muss man eine bestimmte Zeit unterbieten, die leider nicht angezeigt wird. So fällt es schwer, sich ein Ziel zu setzen und zu erfahren, wie weit man noch von der Zielzeit entfernt ist.
Ansonsten macht Greedy Penguins eine gute Figur und bietet andauernden Spielspaß, da in jeder Welt neue Spielelemente hinzugefügt werden. Nur mit den knallbunten Farben sollte man sich anfreunden können, vielleicht hilft hier ja eine Sonnenbrille…
In New York hat Apple heute etwas für die Bildung getan. Im Mittelpunkt steht eine neue Version von iBooks.
Die Möglichkeiten von iBooks waren ja bisher sehr beschränkt – man konnte Text lesen, zwischen den Seiten blättern, Lesezeichen setzen und die Schriftgröße verändern, viel mehr war eigentlich nicht drin. Mit iBooks 2.0 und dem iBooks Author will Apple neue Maßstäbe setzen.
Fangen wir mit iBooks Author (Mac Store-Link) an, den darauf basiert auch das neue iBooks für iPhone und iPad. Mit Apples neuester Applikation soll es spielend einfach möglich sein, eigene iBooks mit interaktiven Elementen zu erstellen, bisher aber wohl nur für das iPad. Die App wird gratis angeboten.
Das Erstellen der einzelnen Seiten wird durch einfaches Drag-and-Drop erleichtert, man muss sich nicht groß einarbeiten und kann seine Resultate direkt am Bildschirm begutachten. Zu den interaktiven Elementen zählen unter anderem Fotogalerien, Keynote-Prösentationen oder eigenständiger HTML-Code. Mit wenigen Klicks soll man sein iBook kostenlos oder gegen Bezahlung im iBookstore anbieten können.
Die neuen interaktiven Bücher setzen auf dem iPhone oder iPad iBooks 2.0 (App Store-Link) voraus, das seit wenigen Momenten als kostenloses Update zur Verfügung steht. Unter anderem ist es jetzt auch möglich, einzelne Textpassagen zu markieren oder Lernkarten zu verwenden, um wichtige Textstellen, Nozien und Glossarbegriffe zu lernen.
Insgesamt scheint Apple sinnvolle Neuerungen eingebaut zu haben. Wie sie sich schlagen, wird sich aber wohl erst in den kommenden Wochen und Monaten herausstellen. Die Basis klingt jedenfalls vielversprechend, gerade durch das neue iBooks Author könnte mächtig Bewegung in den Markt kommen.
appgefahren meint: Gerade für Schulbücher kann das neue iBooks wirklich interessant werden. In den USA gibt es bereits die ersten kompletten Lehrbücher, gerade durch die Möglichkeit Textstellen zu markieren und auf Wunsch direkt in Karteikarten zum Lernen zu verwandeln, ist das ganze wohl ziemlich nett gemacht.
Für den deutschen Markt bleibt abzuwarten, mit welchen Verlagen sich Apple einigen kann und ob die Schulen bei den doch hohen Anschaffungspreisen der iPads mitmachen. Praktischer als 6 dicke Bücher für 6 verschiedene Fächer am Tag wäre es auf jeden Fall, welcher Schüler würde sich da beschweren?
Die Entwickler Hutch haben ihren Titel Smash Cops veröffentlicht und mischen damit am heutigen Spiele-Donnerstag vorne mit.
Die rund 110 MB große Applikation wurde vor wenigen Stunden im App Store veröffentlicht und kann zu einem Preis von 2,39 Euro auf iPhone und iPad installiert werden.
In Smash Cops (App Store-Link) ist man mit einem Streifenwagen unterwegs und verfolgt Verbrecher. Hier hat man natürlich nur ein Ziel: Die Bösewichte wollen mit aller Macht gestoppt werden, rammen stellt sich dabei als sehr gutes Mittel heraus.
Im Spiel gibt es ein Missionen-System, welches die jeweils aktuelle Aufgabe zeigt: Verfolgungsjagd, Flucht oder Herausforderung. Die ersten beiden Modi sind selbsterklärend, im Herausforderungs-Modus gibt es insgesamt vier Mini-Spiele, in denen man zum Beispiel durch einen Parcours fahren muss, ohne Pylonen zu überfahren – natürlich hat man hier etwas Zeitdruck.
Direkt am Anfang gibt es ein kleines Tutorial, welches die grundlegende Elemente von Smash Cops zeigt. Die Steuerung des Autos ist nicht einfach, hier braucht man ein wenig Übung um vernünftig fahren zu können. Entweder man entscheidet sich für die Steuerung über einen virtuellen Joystick oder wählt die voreingestellte Ein-Finger-Steuerung.
Insgesamt ist Smash Cops ein nettes Spiel, welches fürs iPhone 4(S), iPad 1 und 2 optimiert wurde. Zudem sei noch angemerkt, dass das Spiel nur in englischer Sprache verfügbar ist – große Kenntnisse muss man hier aber nicht mitbringen – das Hauptaugenmerk wurde richtigerweise auf die Action gelegt. Wie sehr es auf den amerikanischen Straßen zur Sache geht und welche Autos in die Schlacht geschickt werden, könnt ihr im eingebetteten Trailer sehen (YouTube-Link).
Schon vor nicht allzu langer Zeit haben wir euch vom Erstling der Entwickler von Smuttlewerk, Companions, berichtet.
Nun haben die Developer ein neues Spiel für alle iDevice-Geräte herausgebracht, Time of Heroes (App Store-Link). Zur Einführung dieses rundenbasierten 3D-Strategiegames wird der Titel der deutschen Entwickler für die sogenannten „Early Adopters“ für kleine 79 Cent angeboten – ab dem 23. Januar werden dann 2,39 Euro fällig. Das Spiel ist mit 213 MB sicher kein Leichtgewicht, aber dafür auch komplett in deutscher Sprache spielbar.
Schon der Vorgänger Companions wurde von der App Store-Gemeinde positiv aufgenommen und bot stundenlanges Gameplay in einer Retro-2D-Grafik. Mit Time of Heroes spielt man nun quasi ein Prequel, welches zeitlich etwa 400 Jahre vor der Companions-Geschichte angesetzt ist.
Zur Story: In einer fernen Fantasiewelt, ist der Lebensmut der Einwohner stark gesunken. So trifft König Asterios eine Entscheidung: Sein Sohn Minos soll auf eine Entdeckungreise gehen, um ein neues Land für die Bewohner zu finden. Mit Kriegern, Vieh, Frauen und Kindern macht er sich auf den beschwerlichen Weg – sein Vater bleibt zurück. Nach Wochen entdecken die Reisenden die fremde Küste von Altland, und versuchen nun, dieses von Trollen belagerte Land zu erobern.
Zu Beginn stehen dem Spieler in diesem auch für Anfänger und Neueinsteiger geeigneten Strategie-Game der Mensch Minos sowie sein treuer Gefährte Ungbar zur Verfügung, die mit einigen Kämpfern, wie etwa Berserker, Stierreiter oder Axtwerfer, ausgestattet werden können. In einer hübsch aufgemachten und grafisch ansehnlichen 3D-Grafik gilt es nun, direkt nach der Schiffslandung die ersten Kämpfe gegen die Trolle zu gewinnen.
Da Time of Heroes ein rundenbasiertes Game ist, müssen die Krieger, jede mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Schwächen ausgerüstet, optimal auf der Landkarte fortbewegt und platziert werden, um dann in Kämpfen gegen die Trolle zu bestehen. Für jede Schlacht gibt es bestimmte Ziele, die eingesehen und danach auch eingehalten werden müssen. Zusätzlich bietet diese Kartenziel-Ansicht auch hilfreiche Tipps, wie strategisch am besten vorzugehen ist.
Nach und nach gewinnen die Krieger und ihre Anführer immer bessere Fähigkeiten. Zwar lassen sich in einem In-App-Shop auch zusätzliche Upgrades kaufen, aber die Entwickler versicherten uns persönlich, dass sie selbst in Tests das Spiel auch ohne jegliche Käufe durchspielen konnten.
Time of Heroes bietet auch eine iCloud-basierte Speicherung der Spieldaten, und die Möglichkeit, mehrere Spielerprofile mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden anzulegen: Die Menge der Gegner (Truppe, Schar oder Horde) sowie die Intelligenz des Computers kann nach eigenen Vorlieben angepasst werden. In einem In-Game-Tutorial wird man bestens auf das Spielgeschehen vorbereitet.
Die Smuttlewerk-Entwickler arbeiten nach eigenen Informationen derzeit schon an einer nächsten Kampagne, „Die Rache des Propheten“, die Ende Februar für 1,59 Euro per In-App-Kauf erhältlich sein wird, und noch mal weitere Karten für weitere Schlachten beinhalten wird.
Insgesamt bietet Time of Heroes, gerade zum Einführungspreis von 79 Cent, eine unschlagbar günstige, wirklich grafisch anspruchsvolle und aufwändige Möglichkeit, die eigenen Strategie-Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch wenn ich selbst mich nicht als Riesen-Fan dieses Genres bezeichnen würde, war ich so fasziniert, dass ich Time of Heroes sicher noch des öfteren anspielen werde. Wer noch nicht überzeugt ist, für den gibt es noch einen Trailer der Entwickler (YouTube-Link).
Namco hat einen weiteren Klassiker im App Store veröffentlicht: Soul Calibur.
Konsolen-Zocker werden Soul Calibur, einen asiatisch angehauchten Klassiker von den Tekken-Machern, noch von der Sega Dreamcast kennen. Die Universal-App für iPhone und iPad ist allerdings ein richtig schwerer Brocken: Soul Calibur (App Store-Link) ist 215 MB groß und kostet 9,99 Euro – dabei handelt es sich übrigens um einen Einführungspreis mit 20 Prozent Rabatt.
Für den Preis kann man natürlich richtig viel erwarten. Die ersten Einschränkungen müssen wir euch jedoch gleich mit auf den Weg geben: Soul Calibur läuft lediglich auf den neuesten beiden iPhones, dem iPod Touch der vierten Generation und dem iPad 2 – das erste iPad wird komischerweise nicht unterstützt. Auch auf einen Multiplayer-Modus muss man verzichten.
Auf den neuen Geräten läuft das Spiel dafür richtig flüssig und macht jede Menge Spaß. In den Duellen mit 19 verschiedenen Charaktern kann man wie immer zahlreiche Combo-Moves ausführen, um seinen Gegner zur Strecke zu bringen. Neben dem virtuellen Joysticks muss man gleich vier weitere Buttons unter Kontrolle behalten, hier ist auf jeden Fall ein wenig Übung notwendig.
Insgesamt sind sechs Spielmodi integriert, darunter Arcade, Time Attack, Survival und ein einfacher Übungsmodus. Zu Beginn kann man die Kämpfe noch mit simplem Knöpfe-Drücken gewinnen, nach ein paar Duellen steigt der Schwierigkeitsgrad aber an und man hat es nicht mehr so leicht. Weitere Spielmodi haben die Entwickler übrigens schon angekündigt, hoffentlich ist darunter auch ein Multiplayer-Modus.
Der Preis von Soul Calibur zwar ziemlich hoch angesetzt, Fans des Spiels dürfen aber trotzdem zuschlagen – gerade die grafische Umsetzung ist gut gelungen. Wir sind ja gespannt, ob es bald auch Tekken auf die mobilen Apple-Geräte schaffen wird…
Im Mac App Store gibt es einen neuen Helfer für Web- und Grafik-Designer: Pick.
Wer sich schon einmal mit Bildbearbeitungsprogrammen oder Web-Design auseinander gesetzt hat, wird die verschiedenen Farbcodes wie „ffffff“, „255,255,255“ oder „360,100%,100%“ sicher kennen. Soll eine spezielle Farbe vom Bildschirminhalt kopiert werden, eignet sich die Gratis-App Pick (Mac Store-Link) dafür hervorragend.
Ist Pick aktiv, öffnet man mit „Shift + Command + L“ eine Bildschirmlupe, über die man spielend einfach einen einzelnen Pixel auswählen kann. Ein Klick auf die linke Maustaste genügt, und schon wird der Farbcode im zuvor festgelegten Format kopiert. Benötigt man ein anderes Format, genügt ein Klick mit der rechten Maustaste.
Insgesamt können 16 verschiedene Farbcode-Spezifikationen ausgewählt werden. Für uns ist Pick ein praktischer Helfer, der gerade durch die systemweite Zwischenablage und die einfache Bedienung überzeugt.
Retro-Games haben sich im App Store mittlerweile zur festen Größe entwickelt. Mit Caverns of Minos ist ein weiteres Spiel dieser Art erschienen.
Caverns of Minos (App Store-Link) kann für 1,59 Euro als Universal-App für iPhone und iPad geladen werden. Besonders gut gefällt uns das Versprechen der Entwickler: Im Spiel soll kein einziger In-App-Kauf versteckt sein, es kommen keine weiteren Kosten auf den Nutzer zu. Eigentlich ist es ja schon schade, dass es so weit gekommen ist und Entwickler mit so einem Fakt Werbung machen.
Wer damals einen Atari hatte, wird sich vielleicht an Caverns of Mars erinnert fühlen. Wir wollen den Entwicklern natürlich keine Absicht unterstellen, aber die Ähnlichkeiten sind unverkennbar. Schlimm ist das aber gar nicht, denn wer nimmt schon seinen Atari mit in die Bahn oder aufs Sofa?
In Caverns of Minos muss man 21 verschiedene Höhlen erkunden, natürlich stets mit Dauerfeuer in alle möglichen Richtungen. Mit einem von vier verschiedenen Schiffen steuert man vorsichtig durch die teilweise sehr engen Gänge, schießt Gegner ab und versucht sich selbst vor deren Schüssen freizuhalten.
Retro-Fans können mit diesem Spiel jedenfalls nicht viel verkehrt machen, da sind wir uns sicher. Wer noch unschlüssig ist, kann einen Blick auf das unten eingebundene Video (YouTube-Link) werfen, das einige Ausschnitte aus Caverns of Minos zeigt. Dabei unbedingt die Lautstärke aufdrehen, denn der Soundtrack ist echt klasse…