Twinkly Line: Neuer Leuchtstreifen mit einzeln steuerbaren LEDs

Die App muss zwingend ausgebaut werden

Der Zubehör-Hersteller Twinkly dürfte mittlerweile vielen von euch ein Begriff sein. Mit seiner Weihnachtsbeleuchtung hat sich die Firma definitiv einen Namen gemacht. Nun möchte man uns auch den Rest des Jahres mit Produkten versorgen, mit dem tollen Twinkly Flex habe ich euch ja bereits eine Neuerscheinung vorgestellt. Heute folgt der Twinkly Line.

Im Prinzip können wir es kurz machen: Es handelt sich um einen 1,5 Meter langen Leuchtstreifen, bei dem die LEDs einzeln angesteuert werden können. Somit sind Farbverläufe möglich. Und natürlich können über die Twinkly-App auch eigene Effekte und Animationen erstellt werden. Fertig.


Okay, ein paar mehr Details gibt es dann doch noch zu erklären. Sehr lobenswert ist beispielsweise die Tatsache, dass auf 150 Zentimeter stolze 90 LEDs verbaut sind. Zwischen den einzelnen LEDs misst die unbeleuchtete Fläche leidlich 1,3 Zentimeter. Somit ist nur ein kleiner Abstand zwischen Leuchtstreifen und Wand erforderlich, damit an der Wand keine einzelnen Leuchtpunkte zu erkennen sind.

Twinkly Line könnte stark von verbesserter App profitieren

Gleichzeitig muss man aber auch mit einem Nachteil leben. Die geringen Abstände sind nur möglich, da ausschließlich RGB-LEDs verbaut sind. Die können zwar 16 Millionen Farben anzeigen, haben aber Schwächen bei Weißtönen. Hier ist die Auswahl sehr beschränkt und die Helligkeit nur mäßig. Zur direkten Beleuchtung ist Twinkly Line daher nicht geeignet, es handelt sich um ein reines Stimmungslicht.

Deutlich mehr Möglichkeiten wünsche ich mir mittlerweile von der Twinkly-App (App Store-Link). Was bei einer Lichterkette noch ziemlich beeindruckend war, ist für einen Leuchtstreifen einfach zu wenig. So würde ich mir beispielsweise einen einfachen Weg wünschen, eine Szene oder einen Farbverlauf ohne Animation und Bewegung erstellen zu können. Man kann lediglich alle LEDs manuell „anmalen“, was aber gerade bei Szenen wie etwa einem Regenbogen sehr aufwändig ist.

‎Twinkly
‎Twinkly
Entwickler: Ledworks srl
Preis: Kostenlos

Ebenso fehlt weiterhin die immerhin für dieses Jahr versprochene Unterstützung von Siri und HomeKit. Gerade Software-seitig gibt es meiner Meinung nach für das Twinkly-Team noch viel zu tun, um Produkte wie den Twinkly Line zu verbessern. Nur eine Unterstützung für Google Assistant oder Amazon Alexa reicht meiner Meinung nach nicht mehr aus. Insbesondere, wenn man sich den Preis vor Augen führt: 79,99 Euro für das Starter-Set und 39,99 Euro für die Erweiterung, jeweils mit einer Länge von 1,5 Metern, das ist schon sportlich.

Twinkly Line

79,99 EUR

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Kommentare 2 Antworten

  1. wie löst ihr es denn oben an der decke mit den herunterhängenden kabeln und netzteile?

    alles stemmen und einmauern ist nicht das gelbe vom ei.

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