Zens Liberty: Ladematte mit 16 Qi-Spulen erinnert an AirPower

Warum diese Alternative durchfällt

Erinnert ihr euch noch an AirPower? Das Qi-Ladegerät von Apple wurde 2017 auf der iPhone-Keynote vorgestellt und sollte 2018, später in 2019 erscheinen. Mittlerweile wurde das Projekt offiziell eingestellt, wobei es auch schon wieder Gerüchte gab, dass Apple das Konzept weiter verfolgen würde.

Bereits vor einiger Zeit hat mit Zens ein eher kleiner Hersteller aus den Niederlanden angekündigt, mit seinem Liberty-Ladegerät genau das möglich zu machen, was Apple nicht geschafft hat: Eine Ladematte mit so vielen Qi-Spulen, dass es keine Rolle mehr spielt, wo genau man das zu ladende Gerät ablegt.


Nach Lieferschwierigkeiten lässt sich Zens Liberty mittlerweile zumindest in der “normalen” Edition für 149,99 Euro kaufen, die durchsichtig gestaltete und 50 Euro teurere Glass Edition kann immerhin schon vorbestellt werden. Wir haben mittlerweile ein Exemplar in die Finger bekommen und konnten herausfinden, warum Zens etwas kann, was Apple nicht geschafft hat.

Zens Liberty will Wärmeentwicklung mit einem Lüfter bekämpfen

Apples Problem war bekanntlich die Wärmeentwicklung im Ladegerät. Und natürlich hat auch die Zens Liberty genau damit zu kämpfen. Die Lösung ist aus meiner Sicht wenig geschickt: Es wurden aktive, rotierende Lüfter in das Ladegerät eingebaut. Dieser springt immer dann an, wenn ein Gerät abgelegt und aufgeladen wird.

Das ist im Büro-Alltag bei offenen Fenster und einem leise laufenden Radio kein Problem, spätestens in ruhigen Umgebungen aber als wirklich nervig zu betrachten. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, mir dieses Ladegerät auf den Nachttisch zu stellen – vermutlich würde ich kein Auge zu bekommen.

Zudem wäre da noch der Preis: Zusammen mit dem Apple Watch Add-On, der einfach auf einen verdeckten USB-Anschluss gesteckt wird, belaufen sich die Kosten für die günstigere Textil-Edition auf knapp 195 Euro – und das ist eine wirklich harte Nuss.

Da greife ich doch lieber zur Nomad Base Station, die es aktuell aber leider nur noch ohne integrierten Watch-Ladeadapter gibt – stattdessen wird ein eigenes Kabel eingesetzt. Zwar muss man bei dieser Ladestation darauf achten, das iPhone an der korrekten Stelle abzulegen – dafür zahlt man aber deutlich weniger und kommt zudem ohne Lüfter aus.

Jedenfalls kann ich am Ende festhalten: Ein kleiner Hersteller bekommt das, an dem Apple zuvor gescheitert ist, eben doch nicht so einfach hin.

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Kommentare 2 Antworten

  1. Also ich habe meine Nomad Station mit der Liberty Glass Edition ersetzt und bin mehr als zufrieden. Im Gegensatz zur Nomad kann ich meine airpods überall hinlegen und muss nicht blöd „suchen“ außerdem ist der Lüfter so leise… ist bei mir im Schlafzimmer und genauso leise wie ein kleines Summen vom Drucker. Da ist ein offenes Fenster in der Nacht deutlich lauter .
    Könnt es ja bei Amazon bestellen (sofort lieferbar) und wenn’s nicht passt zurückschicken
    Nehmt die Glass Edition …sieht Sau geil und edel aus!

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