5. Oktober: Zweiter Todestag von Steve Jobs

15 Kommentare zu 5. Oktober: Zweiter Todestag von Steve Jobs

Heute vor zwei Jahren ist Steve Jobs gestorben. Wir wollen an den Apple-Gründer erinnern.

Steve-Jobs

Man hat es geahnt, erwartet, dann doch nicht geglaubt und wahrhaben wollen: Am 5. Oktober 2011 ist Steven Paul Jobs im Alter von 56 Jahren an den Folgen seiner langjährigen Krebserkrankungen in Palo Alto gestorben. „Oh wow. Oh wow. Oh wow“, sollen seine letzten Worte gewesen sein. In Anbetracht der Dinge, die Steve Jobs für die Eletronik- und Medien-Welt geleistet hat, können wir uns diesen Worten eigentlich nur anschließen.


Steve Jobs hat eine Marke geschaffen, die auch lange nach seinem Tod noch erfolgreich sein wird – auch wenn es viele Kritiker oft anders sehen wollen. Erst vor wenigen Wochen hat das US-Beraterunternehmen Interbrand Apple als wertvollste Marke der Welt ernennt – nachdem Coca Cola diese Position in den vergangenen zwölf Jahren ununterbrochen einnahm. Der Wert von Apple: 98,32 Milliarden US-Dollar. Der Anteil von Steve Jobs: Sehr groß.

Auch wenn bei Apple mittlerweile andere Personen die Kontrolle übernommen haben und das mobile Betriebssystem im September mit einem Redesign komplett auf den Kopf gestellt wurde, gehen auf das Konto des Apple-Gründers einige zukunftsträchtige Technologien, Designs und Patente, die letztendlich von ihm mit erarbeitet und abgesegnet wurden – man denke nur an das Designobjekt iMac G4, der auch heute noch zu hohen Gebrauchtpreisen verkauft wird, oder die Einführung des iPhones im Jahr 2007, die selbst dem renommierten „TIME“-Magazin ein Titelblatt und die Bezeichnung „Invention of the Year“ abrung. Und wir alle erinnern uns wohl noch an den Tag, an dem Steve Jobs ganz lässig auf einem roten Sofa saß und das iPad vorgestellt hat.

Steve Jobs begleitet uns weiterhin

Hätte, wäre, wenn – all das zählt nun nicht mehr. Keiner von uns weiß, wie es Apple heute mit einem kerngesunden Steve Jobs gehen würde. Man kann sich aber absolut sicher sein, dass Jobs vor rund zweieinhalb Jahren alles dafür getan hat, die letzten Weichen zu stellen. Sein Lebenswerk, seinen Traum, er hätte wohl all das nicht ohne eine solide Führung für weitere Erfolge verlassen.

Und letztlich weiß wohl niemand von uns, was Apple nicht noch alles in der Pipeline hat. Meiner Meinung nach kann man schwer davon ausgehen, dass die Leute aus Cupertino noch die eine oder andere Idee in der Schublade haben, die aus der Feder von Steve Jobs stammt. Die von vielen Boulevard-Medien als „iGod“ bezeichnete Persönlichkeit wird uns also noch einige Zeit begleiten – und das ist auch gut so.

Wer mehr über das Leben, die Karriere und die Entwicklung von Steve Jobs erfahren möchte, sollte unbedingt einen Blick auf die autorisierte Biografie des Apple-Gründers von Walter Isaacson werfen. Erhältlich ist das Werk bereits für 12,99 Euro als Taschenbuch.

Bereits gestern hat Jobs‘ Nachfolger, Tim Coook, eine Mail an die Belegschaft geschickt. Den Wortlaut wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Team- Tomorrow marks the second anniversary of Steve’s death. I hope everyone will reflect on what he meant to all of us and to the world. Steve was an amazing human being and left the world a better place.
I think of him often and find enormous strength in memories of his friendship, vision and leadership. He left behind a company that only he could have built and his spirit will forever be the foundation of Apple. We will continue to honor his memory by dedicating ourselves to the work he loved so much. There is no higher tribute to his memory. I know that he would be proud of all of you.
Best, Tim

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Kommentare 15 Antworten

      1. Du wirst bei nahezu jedem Thema jemand finden, der provozieren will, oder wo es der IQ nicht zulässt, das sinnvolle Beiträge entstehen.
        Ich bin der Meinung, das ist gar nicht wörtlich zu nehmen, es ist einfach unpassend, unangebracht und vor allem absolut unnötig …

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