Die Skoda DuoBell

Skoda DuoBell: Diese Klingel hört man auch trotz ANC

Aktuell noch in der Entwicklung

Die Skoda DuoBell im Innern.

Dass eine Vielzahl an Menschen auch im Straßenverkehr mit Kopfhörern herumläuft oder auch herumfährt, ist inzwischen ein gewohntes Bild. Mittlerweile nutzen viele dieser Leute aber auch die aktive Geräuschunterdrückung (ANC), die in den neueren Kopfhörer-Modellen oft verbaut ist. Die Folge: Die Menschen nehmen Geräusche wie Klingeln schlechter wahr. Hier setzt Autobauer Skoda nun mit einem neuen Produkt an.

Skoda bringt aber nicht etwa ein weiteres Zubehör für das Auto auf den Markt, sondern arbeitet mit der Skoda DuoBell an einer Klingellösung für alle Radfahrer unter euch. Und diese Klingel hat eine besondere Fähigkeit. Sie soll in der Lage sein, die aktive Geräuschunterdrückung der meisten Kopfhörer zu durchbrechen und so für eine verbesserte Wahrnehmbarkeit sorgen.


Auch Studien belegen inzwischen, dass es ANC-Systeme gibt, die Geräusche wie Klingeln oder andere Warnsignale, die relativ gleichmäßig klingen, sehr gut filtern können. Das kann im Straßenverkehr allerdings zum Problem oder gar zur Gefahr werden. Denn wenn Warnsignale überhört werden, ist die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls natürlich ungleich höher.

Die Skoda DuoBell arbeitet mit mehreren Signalen

Mit der Skoda DuoBell entwickelt Skoda derzeit eine Klingel, die einen Ton in einem Frequenzbereich erzeugt, der von den meisten Geräuschunterdrückungssystemen weniger stark herausgefiltert wird. Zumindest aktuell. Die Klingel selbst arbeitet aber auch mit einer weiteren Klangquelle, die Frequenzen überlagert. Zu guter Letzt werden Impulse in unregelmäßiger Abfolge erzeugt, was die Arbeit der verbauten Algorithmen in Sachen ANC erschwert.

Bislang ist die Skoda DuoBell noch nicht offiziell erhältlich. Auch zur anvisierten Preisgestaltung ist bislang nichts bekannt. Sobald die Klingel erhältlich ist, erfahrt ihr es aber wie gewohnt hier.

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Marlene
Ich bin seit 2022 Teil des Teams und beobachte mit weiterhin steigendem Interesse die Entwicklungen innerhalb der Tech-Branche. Besonders interessieren mich die Bereiche KI, Regulation und Social Media. Natürlich probiere ich aber auch mit Freude neue Apps und Zubehör aus und schreibe gerne über technischen Innovationen, die das Leben einfacher machen.

Kommentare 9 Antworten

  1. Grandios! Da ich nur mit dem Rad unterwegs bin, erlebe ich das Problem tagtäglich. Mittlerweile bin ich dazu übergegangen nach dem Klingeln und ausbleibender Reaktion die Träumer mit Headphones und Smartphone in der Hand beim Laufen entlang des Radwegs anzubrüllen, weil man in der Regel nicht ausweichen kann, es sei denn auf die Straße.

    1. Ich München finde ich die Pendeln Kampfradler die auch vor roten Ampel nicht bremsen bedrohlicher wie die Fußgänger mit ANC Kopfhörern.

      1. Gleiches gilt für die E–Scooter Fahrer, für die auch keinerlei Verkehrsregeln zu existieren scheinen. Jeden Tag aufs Neue denke ich, dass ich der einzige Depp bin, der an der roten Ampel anhält…

          1. Dann sollte man die generell nicht nutzen, ein Taxi kostet auch beim warten Geld fährt aber nicht über Rot da es der Kunde will.

            Müsste vor allem einfach mehr geahndet werden, aber Fußgänger Ampeln mit Blitzer gibt es halt nicht und somit wird es da eigentlich nie konsequenten geben, außer es steht ein Polizist oder von Ordnungsamt direkt an der Ampel.

            Parallel auch doof das wenn was passiert, ein Autofahrer bis jetzt immer noch eine Teilschuld bekommt und das nur weil so ein knauseriger Idiot mit eRoller über Rot fährt.

      2. Naja, als Radler sehe ich die Kampffahrer und Kampfparker noch kritischer. Radwege- egal, einbiegen nach rechts – schaffe ich vor dem Radel. Also sollten sich alle immer schön an die eigene Nase greifen.

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