Wenn man auf seinem eigenen Mac den Überblick verliert, kann DaisyDisk ein sehr nützlicher Helfer sein.

Der erste Scan von DaisyDisk dauert je nach Festplattengröße mehrere Minuten, danach wird aber ein ansprechendes Kuchendiagramm angezeigt. Hier erkennt man auf einen Blick, wo und auf welcher Ebenen der meiste Platz verbraucht wird. Mit einem Klick auf den entsprechenden Bereich lassen sich alle Dateien des Ordners anzeigen und eventuell veraltete Daten löschen. Einfacher geht es wirklich nicht.
Seit heute ist DaisyDisk in Version 3.0 verfügbar und liefert gleich einen ganzen Haufen an neuen Funktionen. An erster Stelle ist auf jeden Fall das neue Design zu nennen, das jetzt noch „flacher“ und näher am Apple-Design angelehnt ist. Aber auch aus technischer Sicht hat sich einiges getan: So gibt es nicht nur eine Retina-Unterstützung für die hochauflösenden Displays der MacBooks, sondern auch eine schnelle 64-bit Engine.
Was ich ebenfalls sehr praktisch finde: Wenn man aufräumt und einen Ordner mit seinen Unterordnern erneut auf seine Größe überprüfen möchte, ist kein kompletter Scan der ganzen Festplatte mehr nötig. So kann man mit DaisyDisk noch etwas schneller und komfortabler arbeiten.
DaisyDisk sollte eigentlich schon als Standardprogramm bei jedem Mac mitgeliefert werden, es ist einfach zu handhaben und wirklich sehr nützlich, wenn man viele Ordner und Unterordner angelegt hat, aber den Überblick über deren Inhalte verloren hat. Mit DaisyDisk lassen sich Speicherfresser ausfindig machen und bei Bedarf löschen. Das Mac-Tool bekommt bei über 400 abgegebenen Bewertungen auf eine durchschnittliche Wertung von viereinhalb von fünf Sternen.
da hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen, die neue Version ist die 3.0 nicht die 4. Ansonsten kann ich nur zustimmen, top Programm – äusserst praktisch!
Ups, danke!