Action-Kameras: Perfekte Begleiter für den nächsten Sommerurlaub

Schon in einigen Wochen stehen die Sommerferien an. Eine Action-Kamera könnte der perfekte Begleiter für den nächsten Urlaub sein.

GoPro Hero4 Black

In der Vergangenheit habe ich schon mehrere Action-Kameras genauer unter die Lupe genommen. Richtig gut gefallen hat mir beispielsweise ein Modell von TomTom, aber auch der Markführer GoPro macht seit jeher richtig tolle Produkte. Allerdings gab es unter meinen letzten Berichten zum Teil sehr einfallslose Kommentare: „Wie haben die Selbstdarsteller ohne diesen Scheiß früher nur überlebt?“ oder „Es gibt nichts langweiligeres als lahme Skivideos anzuschauen“, heißt es dort zum Beispiel.

Die gute Nachricht für alle Kritiker: Mit so einer Action-Kamera kann man weitaus mehr anfangen, als nur eine Skiabfahrt aufzunehmen. Die stabilen und zumeist auch wasserdichten Kameras sind auch für viele andere Einsatzzwecke geschaffen, wie ich zuletzt in meinem vorgezogenen Sommerurlaub feststellen durfte.

Action-Kamera als Alternative zur Unterwasser-Kamera

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Im Einsatz hatte ich dieses Mal das absolute Top-Modell, die GoPro Hero4 Black. Mit einem Preis von über 400 Euro ist die 4K-Kamera sicherlich kein Schnäppchen, aber zum Glück gibt es ja auch günstigere Alternativen, wie beispielsweise die GoPro Hero Session für rund 200 Euro oder die TomTom Bandit für knapp 300 Euro – diese beiden Kameras sind sogar ohne Hülle wasserdicht.

Neben den normalen Digitalkameras waren bei vielen anderen Gästen vor allem klobige Unterwasserkameras im Einsatz, die im Handel rund 100 Euro kosten. Für mich keine echte Alternative, denn in den meisten Fällen sind die Einsatzgebiete sehr eingeschränkt. Action-Kameras können dank des mitgelieferten Zubehörs auch problemlos auf dem Surfbrett, dem Tretboot oder auf den Wasserski befestigt werden und bieten deutlich mehr Möglichkeiten. Selfie-Sticks, schwimmende Griffe und andere spezielle Halterungen sind gerade für die GoPro-Kameras wie Sand am Meer erhältlich.

Ein weiterer großer Vorteil der Action-Kameras ist die direkte Verbindung per WLAN mit dem iPhone oder iPad. Bilder und Videos können so direkt übertragen, bearbeitet und geteilt werden. TomTom liefert bei seiner Bandit eine Schüttel-Funktion für Highlight-Clips, GoPro bietet seit einigen Wochen zwei spezielle Apps zum Schneiden und Bearbeiten von Videos an.

GoPro Hero4 Black punktet mit 4K und toller Qualität

Die 4K-Aufnahmen der GoPro Hero4 Black haben mich jedenfalls schwer beeindruckt. Als kleines Beispiel findet ihr am Ende des Videos einen kurzen Ausschnitt eines Schnorcheltrips im Indischen Ozean. Im Februar war die Kamera zudem schon beim Flutlichtskifahren im Einsatz, ein weiteres Selbstdarstellervideo möchte ich euch aber ersparen. Nur soviel: Auch dort war die Bildqualität trotz der ungewöhnlichen Lichtbedingungen wirklich klasse.

GoPro Unterwasser

Zur GoPro Hero4 Black muss ich an dieser Stelle wohl kaum noch Worte verlieren: Die Handhabung unterscheidet sich quasi nicht von den Vorgängern und ist innerhalb weniger Minuten verinnerlicht. Hat man einmal die gewünschten Einstellungen vorgenommen, benötigt man eigentlich nur noch zwei Köpfe zum Starten und Stoppen der Aufnahme sowie zum Wechsel zwischen Foto/Video und zum Ausschalten der Kamera.

Falls ihr euch tatsächlich für das Top-Modell und nicht für eine der oben genannten günstigeren Alternativen entscheidet, solltet ihr unbedingt 25,99 Euro für dieses Akku-Set samt Ladegerät investieren. Denn gerade bei 4K-Aufnahmen ist der Akku der GoPro unglaublich schnell entladen und bereits nach einer knappen Stunde Schicht im Schacht. Gerade wenn ein Tagestrip ansteht, ist man damit auf der sicheren Seite.

Mein kleines Fazit: Solltet ihr für den nächsten Sommerurlaub tatsächlich Ausschau nach einer Unterwasserkamera halten, werft doch auch einen Blick auf die Action-Kameras. Dank der guten App-Anbindung, dem zahlreichen Zubehör und den vielen Möglichkeiten sind sie eine wirklich tolle Alternative, auch wenn man auf kleine Extras wie beispielsweise einen optischen Zoom verzichten muss. Gerade bei den 4K-Modellen kann man aber vieles über die Auflösung kompensieren – wobei das schon wieder eine ganz andere Geschichte ist…

(YouTube-Link)

Kommentare 13 Antworten

  1. Die Einstellungen hängen ein bisschen davon ab, was du damit machen willst!
    Wenn du viel selbst nachbearbeiten will am Bild, dann ist Protune einzuschalten, sonst würde ich es ausmachen, da man dadurch ein Flat Image bekommt!
    ISO ist immer so tief wie möglich zu wählen ( Nachts braucht man logischerweise mehr als am Tag) und Auflösung erzielt man mit dem Chip der GoPro bei 2,7K die besten Bildergebnisse

  2. Wer nicht unbedingt in 4K filmen möchte, dem würde ich die Silver Edition empfehlen, denn die Silver Edition ist billiger und hat ein Touch-Display eingebaut (welches man bei der Black Edition zusätzlich kaufen müsste).

    Die Silver Edition kann in 4K nur mit 15 statt 30 Bildern/s (wie bei der Black Edition) filmen und Zeitlupenvideos mit 120 fps macht die Silver Edition nur in 720p (statt 1080p wie bei der Black). Ansonsten sind die Geräte gleich.

  3. Wer die ca. €350-400 scheut der sollte mal bei Amazon nach der ThiEYE I60 Ausschau halten. Das war meine erste Action Cam und die ist für ca. € 140.- echt genial.

    1. Es ist empfehlenswert einen Auftriebs Körper am Gewinde des Wasserdichten Gehäuses anzubringen wenn man in tiefere Gewässer vordringt. Ansonsten wirst Du gut Tauchen können müssen.

  4. Seit erscheinen ist meine GoPro 2 ein treuer Begleiter auf meinen Auto- und (Gruppen) Rad-Fahrten. Nur die Radhalterung befriedigte nicht. Die Stege brachen 3mal und die Kamera landete auf der Strasse. Wie es mit der neuen Halterung ist, weiss ich nicht, ich habe mir damals eine stabilere gekauft.

    Nun warte ich auf den Nachfolger der 4rer, um die 2er innerhalb der Familie weiterzugeben. Neue Meldungen zu Absatzproblemen/negativ verlaufendem Aktienkurs haben mich aufhorchen lassen. Verwunderlich ist es nicht, gute (und teure) Produkte finden immer Nachahmer, wie Apple – Google/Android zeigt.

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