Apples Tipp „Radiation City“: Unsere ersten Eindrücke vom neuen Survival-Abenteuer für iOS

Ganz überraschend landete der Nachfolger von Radiation Island, Radiation City, vor wenigen Tagen im deutschen App Store.

Radiation City 1

Ohne großartige vorherige Werbemaßnahmen und Marketing-Kampagnen fand sich das Survival-Abenteuer Radiation City (App Store-Link) vor wenigen Tagen plötzlich im App Store wieder. Mittlerweile wird der neue Spiele-Titel auch von Apple eingehend beworben und findet sich mit dem Untertitel „Überlebe die Katastrophe von Tschernobyl und finde deine Liebste“ in der Bannerrotation des App Stores sowie in der Sammlung „Unsere neuen Lieblingsspiele“ wieder. Das 5,49 Euro teure Adventure benötigt neben 2,5 GB an freiem Speicherplatz auch mindestens iOS 9.0 oder neuer, und kann auch in deutscher Sprache absolviert werden.


In Radiation City begibt man sich in die heutige Geisterstadt Prypjat, die im Zuge des Reaktorunfalls im nahegelegenen Tschernobyl im Jahr 1986 geräumt wurde. Prypjat wurde 1970 als Arbeiterstadt zeitgleich mit dem Bau des Kernkraftwerkes errichtet und beherbergte zum Zeitpunkt des Reaktorunglückes knapp 50.000 Menschen. Aufgrund der Nähe zum Atomkraftwerk in Tschernobyl, das nur etwa 4 km entfernt liegt, zählte Prypjat zur unbewohnbaren 30-Kilometer-Zone rund um den Reaktor.

Auch in Radiation City begibt man sich 40 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl in die Stadt Prypjat, die von den Entwicklern von Atypical Games dafür detailgetreu nachgebildet wurde – inklusive des großen Riesenrades eines verlassenen Rummelplatzes, dem Schwimmbad und dem Hotel „Polissja“. Dort sucht der Protagonist des Spiels nach seiner Freundin Laura, die Journalistin ist und in Prypjat verschollen ist. Unterwegs heißt es dann nicht nur, die entsprechenden Energielevel für Gesundheit, Hunger, Durst und Strahlung auf erträglichem Niveau zu halten, sondern auch entsprechende Aufgaben zu erfüllen.

Radiation City 2

Auf der Suche nach der verschollenen Freundin läuft man durch die verlassene Stadt, sammelt stetig Nahrungsmittel, Bekleidung, Werkzeug und andere Gegenstände ein, die man für das tägliche Überleben benötigt, und kann später – sofern alles vorhanden ist – auch aus Objekt-Kombinationen neue nützliche Gegenstände bauen. Wichtig ist auch ein kontinuierlicher Vorrat an Batterien für die Taschenlampe, ohne die man bei Nacht sonst mehr oder weniger im Dunkeln tappt. Kommt man gut voran, steigt der Protagonist leveltechnisch auf, und es lassen sich Verbesserungen hinsichtlich Konstitution und Gesundheit anwenden.

Eindrucksvolle Grafiken für eine mobile Version

Grafisch ist Radiation City sicher auf dem Niveau einer PlayStation 3 anzusiedeln – auf dem komplett neuesten Stand ist man hinsichtlich der Umgebungen und ihrer Auflösung sicher nicht, aber bei besten Grafikeinstellungen auf einem neueren Gerät wirken die Landschaften und ihre Darstellung sehr eindrucksvoll, inklusive Spiegelungen der Sonne und Wassertropfen auf dem Display bei Regenschauern.

Radiation City 3

Auch als Anfänger wird man sich aufgrund des einführenden Tutorials und des selbsterklärenden Gameplays sicher schnell zurecht finden. Das wichtigste wie immer: Unbedingt auf die Anzeigen zum Gesundheits- und Energie-Status achten, um nicht vorzeitig das Zeitliche zu segnen. Ein Dosenöffner, den man relativ zu Beginn finden kann, erweist sich beispielsweise als nützlicher Helfer, wenn es um gefundene Dosensuppen und -fleisch geht. Und auch das Übernachten auf Campingplätzen, inklusive Zelt und Lagerfeuer, bringt einiges für die Gesundheit ein. Vorsicht heißt es nur vor hungrigen Raubtieren und Zombies, die die Geisterstadt bevölkern, und die man besser gleich mit einer vorhandenen Waffe ins Jenseits schickt.

Wie schon der Vorgänger Radiation Island ist auch Radiation City ein sehr umfangreiches, spannendes Survival-Abenteuer, das den Spieler richtig herausfordert und mit einer unglaublich großen, frei erkundbaren, aber auch ebenso gefährlichen Welt aufwartet. Dank dreier Schwierigkeitsstufen sollten sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Gamer auf ihre Kosten kommen. Und wer Radiation City lieber auf dem großen Screen spielt, findet im Mac App Store noch eine Desktop-Variante (Mac App Store-Link), die ebenfalls für 5,49 Euro zu haben ist.

‎Radiation City
‎Radiation City
Entwickler: Atypical Games
Preis: 5,49 €
‎Radiation City
‎Radiation City
Entwickler: Atypical Games
Preis: 5,49 €

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Kommentare 6 Antworten

  1. Habt ihr in der aktuellen Version irgendwelche schwerwiegenden Bugs festgestellt?
    Ich habe Radiation Island gespielt. Das fand ich auch echt gut, obwohl selbst da in der aktuellen Version noch ab und zu mal etwas geklemmt hat.
    Jetzt bin ich mir unschlüssig, ob ich nicht lieber noch ein paar Updates abwarten sollte, bevor ich Radiation City angehe…

  2. Bis jetzt habe ich keine Schwierigkeiten gehabt. Und mal echt jetzt, 5-6€ für soviel Gameplay ist kein wirklich großes Risiko. Konsolenspiele kosten das 10-20 fache.

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