Aufgepasst im Netz: Möglicher Missbrauch mit dem PayPal-Käuferschutz

Habt ihr ähnliche Fälle erlebt?

Vor ein paar Wochen habe ich hier Zuhause mal wieder etwas ausgemistet und einige Sachen bei eBay Kleinanzeigen verkauft. Das hat wie immer wunderbar geklappt, abgesehen natürlich von den typischen unfreundlichen Anfragen und völlig unrealistischen Vorstellungen mancher Nutzer. Jedenfalls dachte ich das bis vor ein paar Wochen.

Anfang des Monats habe ich eine E-Mail von PayPal erhalten. „Der Käufer hat angegeben, dass die Ware nicht der Beschreibung entspricht.“ Es wurde ein Fall zur Konfliktlösung erstellt, zunächst sollte ich es selbst mit dem Käufer klären.


Das Haushaltsgerät im Wert von mehreren Hundert Euro, das ich mit einem versicherten Paket auf die Reise geschickt habe, war zum Zeitpunkt des Versands vollkommen in Ordnung. Natürlich kann niemand ausschließen, dass auf dem Transportweg etwas beschädigt wird. Mehr als seltsam in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass sich der Käufer erst drei Wochen nach dem Erhalt des Geräts gemeldet hat – und nicht etwa mit einer privaten Nachricht, sondern direkt mit der Konflikteröffnung auf PayPal.

Es wird aber noch besser: Nachdem im direkten Gespräch mit dem Käufer keine Lösung gefunden werden konnte und sich dieser zum Teil in Widersprüche verstrickte, habe ich die Rückzahlung abgelehnt. Unter anderem mit einem Hinweis auf einen Privatverkauf ohne Gewährleistung, die von mir angebotene Abholung und den langen Zeitraum zwischen Erhalt der Ware und Beschwerde.

PayPal verweist lediglich an die Nutzungsbedingungen

Vor ein paar Tagen flatterte dann wieder eine E-Mail von PayPal in mein Postfach: „Wir überprüfen gerade einen Antrag auf Käuferschutz und haben entschieden, dass der Käufer die Ware an Sie zurückschicken soll. In diesem Fall buchen wir 234,56 EUR von Ihrem PayPal-Konto ab, um die Rückzahlung an den Käufer vorzunehmen. (…) Wir haben vom Käufer Nachverfolgungsdaten für die Rücksendung angefordert und leiten Ihnen diese nach Erhalt umgehend weiter. Loggen Sie sich in Ihr PayPal-Konto ein und bestätigen Sie unter ‚Konfliktlösungen‘, ob Sie die Ware erhalten haben. Wenn wir nichts von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass die Ware gemäß den vom Käufer bereitgestellten Nachverfolgungsinformationen an Sie zurückgeschickt wurde.“ Warum so entschieden wurde, das verrät man übrigens nicht. Es wird lediglich auf die Nutzungsbedingungen verwiesen.

Nachdem ich im Netz schon die wildesten Geschichten gehört habe, bin ich nun sehr gespannt darauf, was tatsächlich an mich zurückgesendet wird. Ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber aktuell kommt mir die Geschichte schon ein wenig Spanisch vor.

Daher der Hinweis von mir: Wenn ihr im Netz etwas verkauft, dann am besten nur direkt vor der Haustür. Selbst wenn ein Fall wie meiner am Ende zu euren Gunsten entschieden wird oder sich die Sache noch klärt, spart ihr euch bei einer Abholung viel Stress. Und wenn es in der Vergangenheit schon zehn Mal keine Probleme mit dem Versand gab, heißt es nicht, dass beim elften Mal auch wieder alles gut läuft.

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Kommentare 79 Antworten

  1. Und deswegen privat nie Paypal mit Käuferschutz. Und selbst mit Paypal Freunde kann man wohl bescheißen. VPN und hinterher behaupten, man wurde gehackt und schwups, Kohle von Paypal zurück. Es ist einfach schlimm. Bar mit Geldscheinprüfer oder Banküberweisung, alles andere ist gefährlich.

  2. Genau deshalb verkaufe ich nur noch per Bargeld oder Überweisung, bevor ich verschicke, denn in Europa gilt für Privatleute etwas anderes als für Geschäftsleute, genau deshalb meine klare Ansage:

    Ich bin Privatanbieter (KEIN gewerblicher Anbieter !) und schließe jede Haftung für Sachmängel aus. Die Haftung wegen Arglist und Vorsatz sowie auf Schaden­ersatz wegen Körperverletzungen sowie bei grober Fahr­lässig­keit oder Vorsatz bleibt unbe­rührt.

    Mehr dazu:
    https://www.test.de/Verkauf-im-Internet-So-schliessen-Verkaeufer-die-Haftung-aus-4533698-0/

    Genau dieses Verhalten von Käufer „OH, cool, da hole ich mir doch mal mein Geld zurück“ und das bei einem Privatmenschen, bei dem es eh keine Rückgabe gibt und das gesetzeswidrige Verhalten von Paypal an dieser Stelle ist ärgerlich.

    Was sagt denn Paypal dazu ?

    1. Und es gibt wirklich Deppen, die dir auf blauen Dunst hin Geld überweisen und darauf hoffen, das du tatsächlich die Ware versendest.

      Dann funktioniert doch nur die Übergabe.

      Das schränkt natürlich den Käuferkreis beträchtlich ein.

      Grüße

      1. @frank: Würde ich nicht als Deppen bezeichnen. Ich habe als privater Verkäufer bei Kleinanzeigen eine Top-Bewertung und verkaufe ausschließlich per Übergabe oder Vorab-Überweisung. Und es funktioniert sehr gut mit der Vorab-Überweisung. Probleme gibt es meistens nur mit einer bestimmten Klientel bei der Übergabe.

        1. Das Problem ist doch, das du als Käufer gar nichts in der Hand hast.

          Bei uns in der Tageszeitung steht gefühlt „jeden zweiten Tag“ das Leute Sachen gekauft und bezahlt haben, aber nichts bekommen.

          Grüße

          1. @frank: Das wird schon so stimmen. Aber Du darfst nicht vergessen, dass nur über die Fälle berichtet wird, wo es schief gegangen ist. Die überwiegende Mehzahl geht aber gut.
            Ich z. B. habe noch nie kassiert und dann nicht versendet ?

  3. Kann ich so oder so ähnlich nur bestätigen. Ich verkaufe auf keiner Plattform etwas mit Paypal als Zahlungsmöglichkeit, es sei denn „als Freund“. Und das seit über zehn Jahren. Damals verkaufte ich via Ebay ein gerade mal 4 Monate altes MacBook Pro. Der Käufer behauptete dann die wirrsten Dinge. Problem war, und ist es immer noch, dass Paypal unser Rechtsverständnis umkehrt. Ruckzuck war mein Paypal Konto mit dem kompletten Betrag belastet.

  4. Die Schilderung deckt sich mit meinen Erfahrungen. Weder Paypal für Waren und Dienstleistungen noch Paypal für Freunde und Familie bieten dem Verkäufer irgendeine Garantie, sein Geld zu bekommen. Das Risiko wird komplett auf den Verkäufer abgewälzt.

    Für alles Höherpreisige lehne ich Paypal als Zahlungsoption bei ebay Kleinanzeigen ab. Das bedeutet zwar, dass in 95 Prozent aller Anfragen ein Kauf an meiner Ablehnung von Paypal scheitert. Aber damit muss ich leben.

  5. Ich bin Gott sei Dank noch auf keinen Betrüger reingefallen und ich hoffe natürlich dass das auch so bleibt.. Der grösste Betrüger zumindest in der Form des Unterstützers ist Paypal! Paypal interessiert sich einen Dreck für die Interessen des Verkäufers! Das Einzigste was sie vom Verkäufer wollen ist Geld! Deshalb NIE mit Paypal, noch nicht mal per Freunde! Und by the way… das Internet ist voll damit! Das sind viele tausende Fälle was mal ein Bekannter eines Kollegen der bei Paypal arbeitete bestätigte… Das scheint dort ein Geschäftsmodell zu sein … traurig aber wahr!

    1. Das stimmt leider nicht! Hatte etwas in einer bestimmten Menge bestellt und bezahlt. Habe dann jedoch weniger bekommen. Letztendlich hat Paypal anhand der Sendungsnummer entschieden, dass der Verkäufer vollständig geliefert hat ?

  6. Ich habe keine schlechten Erfahrungen mit Paypal gemacht. Meistens wird als Freund bezahlt. In den letzten Jahren weit über 150 Artikel.
    Abholung ist mir aber meistens auch lieber, weil ich dann nicht extra zur Post muss.

  7. Ich lasse mich ausschließlich mit Paypal Freunde bezahlen. Ähnlich habe ich es bei meinen Bluray-Verkäufen erlebt. Der Käufer hat so getan als ob er sich mit Paypal nicht auskennt. Ich musste ihm alles einzeln beschreiben. Bis er dann „versehentlich“ als Warensendung gezahlt hat. Naja ich dachte mir nur, „komm, bis jetzt lief alles gut. Der scheint ja nett zu sein.“ Man war ich dumm. Er hat Ware in Wert von 120€ erhalten und angegeben, dass er nichts bekommen hat. Ein weiterer Fehler war, dass ich ohne Sendungsnummer geschickt habe. Filme weg, Geld weg! Und wenn ich so wieder darüber nachdenke, dann rege ich mich schon wieder auf! Seitdem nie wieder. Lieber verzichte ich dann auf den Verkauf.

  8. Ähnliche Gesvhichten erlebt mein Sohn öfters. Er verkauft digitale Waren auf eBay, die er technisch nicht mehr rückgängig machen kann, nachdem der Käufer die erhalten hat. Er bekommt auch die positive Bestätigung nach der Transaktion. Trotzdem fordern einige Schlawiner nach paar Tagen das Geld zurück, ohne einen Beweis von dem angeblichen Problem zu liefern. eBay stellt sich bei solchen Fällen auf Seiten der Käufer. Deren Support hat einfach dazu geraten, nötige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, da sicherlich solche Fälle sich wiederholen könnten. Zum Glück sind diese Kunden „kurioserweise“ immer aus Deutschland -obwohl er Kunden aus der ganzen Welt hat-, weswegen er ein Inkassounternehmen beauftragen kann, um das Geld zurückzutreiben. eBay gibt bei Konfliktfällen die Adressdaten von dem Käufer nach einer vorherigen Ankündigung an den Verkäufer heraus -zwecks Inkassoschreiben-. Lustigerweise geben die Käufer nach dieser Ankündigung sofort nach und überweisen das Geld zurück. Lange Rede kurzer Sinn, immer Beweis verlangen und jenach Möglichkeit Inkasso Unternehmen einschalten. Das geht auch bei kleineren Beträgen und nur beim Erfolgsfall werden Inkassogebühren fällig, welche vom Käufer bezahlt werden.

    1. Ich habe was verkauft, der hat per Paypalfreund bezahlt. Die Ware ist angekommen laut DHL. Dann hat der Kontoinhaber sich an Paypal gewendet und gesagt das man sein Konto gehackt habe und er die Ware nicht erhalten hat

  9. Das ist leider das Problem mit Paypal. Es gibt einen Käuferschutz, aber die Verkäufer stehen in so einem Fall komplett im Regen und haben gar keine Handhabe. Der Käufer muss nur behaupten, dass das Teil kaputt ist und schon geht das Geld zurück. Auch beliebt: Defektes Teil irgendwo günstig kaufen, dann das gleiche Gerät in 1a Zustand kaufen, Fall aufgemacht und dann dem Verkäufer das defekte Teil untergejubelt. Daher biete ich beim Verkauf seit Jahren kein Paypal mehr an. Paypal als Verkäufer – niemals!

  10. Man kann bei Paypal ein Konto mit einer Mailadresse aufmachen. Eine Mailadresse kann man ohne Nachweiss aufmachen. Das Geld bekommt man dann auf sein Paypal Konto und kann von dort aus wieder bezahlen. Wenn man schnell ist kann man hier die Menschen abzocken. Paypal unterstützt die Betrüger bin leider auch schon 2 x reingefallen. Der Witz ist eine Anzeige wird bei 50 Euro nach vier Wochen eingestellt und bei 300 Euro nach 6 Monaten

  11. Ich habe über 1300 positive Bewertungen bei EBay. Alles immer nur mit Überweisung gemacht als Verkäufer. Jetzt fängt eBay an das man das Geld von EBay bekommt nach einem Verkauf. Jetzt verkaufe ich nichts mehr bei Ebay.

    Warum ?

    Käufer können zahlen wie sie möchten , auch mit PayPal Käuferschutz.

    Das Held würde ich ja von eBay bekommen

    Und im falle eines Konflikt ?!?

    O-Ton Ebay.

    Wenn der Käufer mit PayPal Käuferschutz gezahlt hat steht ihm auch ein Käuferschutz zu.

    Und da kommen die unehrlichen Käufer ins Spiel.

    Vorher konnte man alles ausschließen an Rücknahme usw. , heute nicht mehr.

    Deshalb verkaufe ich jetzt nichts mehr als Privatverkäufer

  12. Auch bei persönlicher Übergabe gibt es welche, die später versuchen einen übers Ohr zu hauen. Haben mal einen Kindersitz verkauft mit Abholung. Wir haben noch gesagt, er soll sich den Sitz richtig anschauen, nö braucht er nicht, er hat schon so einen und der sieht ja wie neu aus (sah er wirklich, war Ersatzsitz bei Oma und Opa, also sehr wenig genutzt).

    2 Stunden später hat er per WhatsApp mitgeteilt, der Sitz (Styroporverkleidung von innen) sei 4 mal gebrochen. Ich habe ihn gefragt was er uns jetzt damit sagen möchte. Wenn es so gewesen wäre, hätte man das definitiv gemerkt bei der Abholung und er hätte den Sitz richtig prüfen können (was er ja nicht wollte).

    Haben ihn dann noch mitgeteilt, das die Ware wie gesehen gekauft wurde und was er jetzt von uns möchte. Er hat dann nur zurück geschrieben, das er uns nur informieren wollte, mehr nicht … wer es glaubt.

    Es gibt genug Typen, die auf so einer Masche abziehen. Es gibt bestimmt genug, die klein beigeben und keinen Stress/Ärger wegen so Kleinbeträge haben möchten.

    1. Ja, so Leute gibt es auch. Ich habe mal meinen alten iMac für 450 Euro verkauft. 4 Wochen später ist die Festplatte abgeraucht und der Käufer war der Meinung ich muss ihm die Reparaturrechnung von 400 Euro zahlen, weil ich „in der Haftung bin“. 😀

  13. Ich mache es ganz einfach. Bar bei Abholung, Paypal mit Freundeoption oder Überweisung. Damit kann man als Verkäufer nichts falsch machen.
    Bisher habe ich nur eine Paypal „Erpressung“ erlitten. Das wird sich nicht wiederholen.

  14. Verkaufe ausschließlich über eBay Kleinanzeigen per Überweisung oder Barzahlung bei Abholung – ohne Ausnahme. Und bei Barzahlung bestehe ich auf Scheine bis max. 50 Euro. Da wollte mal jemand mich überreden auch mit größeren Scheinen zahlen zu können. Ich schrieb im, dass ich die Scheine dann mit einem entsprechenden Teststift prüfen würde – da war er auf einmal nicht mehr interessiert.

    1. Der mit Abstand am häufigsten gefälschte Geldschein ist der 50 € Schein, von daher macht das wenig Sinn. Der Grund warum Tankstellen große Scheine nicht akzeptieren liegt darin, dass Kriminelle zusätzlich zum Gratis Benzin auch echtes Rückgeld bekommen würden. Wenn jemand bei einem privaten Kauf passend bezahlt und kein Rückgeld erforderlich wird, sind größere Scheine demnach die sicherere Wahl.
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161284/umfrage/verteilung-der-faelschungen-von-euro-banknoten-nach-wert-der-euroscheine/

  15. Und ich würde niemals was per Freundeoption kaufen weil zu 99% Betrug dahinter steckt. Man bekommt keine oder defekte Ware und hat dann keinen Käuferschutz.

    1. Probiere für hohe Beträge neue Apple-Geräte oder sehr seltene Turnschuhe zu verkaufen. Da bekommst du es schnell mit unseriösen Typen zu tun, und die wollen alle nur Paypal. Paypal macht es dem Käufer sehr leicht, den Verkäufer zu betrügen.

    2. Bullshit. Wie kommt man auf so eine Aussage? Ich verkaufe nie anders und habe und werde niemals wegen ein paar Euro jemanden betrügen.

  16. Das ist mit in Grund, warum ich als Verkäufer bei ebay nie Paypal nutze. Wenn es blöd läuft bekommt man ein defektes Gerät zurück geschickt und das Geld ist auch futsch. Letztes Jahr habe ich mein iPhone 6s Plus bei ebay verkauft. Ein paar Tage nach Erhalt meinte der Käufer, dass ein Mikrofon nicht richt funktionieren würde. Er wolle es reparieren lassen oder sein Geld zurück. Ich habe ihm angeboten 30€ für die Reparatur dazu zu sponsern. Er willigte ein, meinte aber er würde es durch einen Freund und nicht bei einer Fachwerkstatt reparieren lassen. Also ohne Rechnungsnachweis für die Reparatur. Habe dann abgelehnt und denn Fall bei ebay gemeldet.

    1. Es ist in der Tat eine Aussage, aber daneben ist es schlichtweg Fakt das Paypal Betrug gegenüber dem Käufer ermöglicht und noch viel schlimmer auch entsprechend deckt und keinerlei Interesse hat das abzustellen! Warum das Fakt ist? Der Lesende ist im Vorteil…. dieser Fall hier ist einer von vielen tausend Fällen die tagtäglich passieren und zwar nachweislich, in vielen Medien entsprechend nachzulesen. Das ist löblich für Dich dass Du wegen ein paar Euros (und auch generell) niemanden betrügen wirst, aber die Realität sieht leider anders aus und zeigt immer wieder auf wie tief Menschen mit dieser Gier sinken können! Ich verzichte mittlerweile komplett auf den Versand, ausser der Käufer überweist.

      1. Sorry, das ist in die falsche Zeile gerutscht, das sollte als Antwort auf den Beitrag von Plebejer gelten… Zusammengefasst: NIE Paypal als Verkäufer…man erspart sich viel Ärger!

  17. Also – recherchiert mal als Journalisten tiefer. Paypal hat eine Banklizenz in Luxemburg. Eine Bank kann mit auch nicht einfach Geld abbuchen. Versucht mal Geld zu bekommen, was ihr nachweislich an das falsche Konto geschickt hat!

    Abgesehen davon würde ich in dem Fall das direkt über meine Rechtsschutz klären. Was sagt der Anwalt? Schon mal gefragt?

    Bei eBay Kleinanzeigen verkaufe ich nur mit Kaufvertrag. Paypal Friends, Perso wird geprüft. Meistens vor Ort jedoch.

    Funfact: Mich schrieb ja auch mal standardmäßig der englischsprachige Interessent an. Hab natürlich dann meinen dazu passenden Dialog gemacht. Preis mal Faktor 10. etc. Tja, Ende der Geschichte. Der Typ war indischer Student in Leipzig. Verstand dann die Welt nicht ??
    (Hab ihn dann etwas aufgeklärt…)

    1. Paypal für Freunde und Familie schützt nicht, wenn der Käufer behauptet, er wäre nicht der Käufer und er hätte die Zahlung nicht autorisiert.

      1. Wird aber schwer, wenn er einen Kaufvertrag unterschrieben hat. Und zweitens: was interessiert mich ein gehackter Account? Weder bin ich der Anbieter, noch habe ich das Passwort festgelegt. Bis jetzt gab es keine Probleme. Sonst Rechtsschutz;)

  18. Ich bin seit 2002 bei eBay und seit Beginn bei Kleinanzeigen unterwegs. Als Käufer und als Verkäufer. In vielen Fällen habe ich Sachen mit Paypal abgewickelt. Ein Mal habe ich bei eBay ein iPhone verkauft, welches vom Käufer offensichtlich nicht gut behandelt worden ist und mir als „Artikel entspricht nicht der Beschreibung“-Fall zurück gesendet wurde. Ich war mega sauer, da das Gerät in Ordnung war. Nach dem ich Beschwerde bei eBay eingelegt hatte und bemängelte, dass es auch einen Verkäuferschutz geben sollte, wurde mir ein Großteil des Preises erstattet und ich konnte den Artikel als defekt verkaufen. Unter’m Strich habe ich sogar mehr dafür bekommen als vorher. Das war bisher die einzige schlechte Erfahrung mit Paypal…

  19. Weil ich schon oft von solchen Fällen gehört habe, habe ich mir bei Vivid Money ein Konto gemacht und biete als Zahlungsart nur noch Überweisung an. Ich war zwar selbst noch nicht betroffen, aber man muss ja nicht warten bis es soweit ist.

  20. Ich kapiere das nicht mit dem angeblich gehackten PayPal-Konto nicht, denn die Adresse den Empfängers sollte doch Aufschluss darüber geben, wer die Ware bekommen hat. Ich mache das seit 1999 bei eBay und hatte noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Sollte sich da einmal Probleme haben, nutze ich den Dienst nur noch für Warenkäufe bei Firmen.
    Auf der anderen Seite warne ich davor seine Konto-Verbindung an Hinz und Kunz weiterzugeben.

          1. @krzysiek: Betrüger brauchen keine Unterschrift ?
            Auch legal geht es aber auch rein elektronisch, ohne Unterschrift. Wenn ich bspw. als Nicht-Paypal-Kunde bei eBay etwas per Lastschrift bezahle und Paypal die Zahlung ausführt, bekommt Paypal auch keine Unterschrift von mir und darf trotzdem von meinem Konto abbuchen.

    1. Bzgl..seine Kontoverbindung an Hinz und Kunz weitergeben. Das Problem kannst Du recht einfach lösen. Bei der comdirectz.B. gibts zum Giro auch ein Tagesgeldkonto. Dieses Tagesgeldkonto kannst Du für den Empfang von Zahlungen verwenden, aber für Überweisungen kann der „Betrüger“ es nicht nutzen weil man davon keine Überweisungen ausführen kann. Folglich ist man dem eventuellen Ärger aus dem Weg gegangen wenn ein unehrlicher Mensch meint seine Bestellung mit fremden Kontodaten zahlen zu wollen.

  21. Traurig, wie systematisch mit Paypal betrogen wird! EBay und Paypal decken die Betrüger auch schön…. verdienen ja ihre tolle Provision ;-)!

    Allerdings kaufe ich als ehrlicher Käufer auch nur mit Verbraucherschutz. Keine Ahnung, wie man die Misere auf Distanz vernünftig lösen kann :-(!

  22. Genau aus diesem Grund habe ich noch nie ein Paypal-Konto eröffnet. Paypal agiert völlig willkürlich und intransparent. Meine Frau und ich verkaufen im Schnitt 1 Artikel die Woche über Kleinanzeigen, von der gebrauchten DVD für 1 Euro über gebrauchte Babykleidung bis zum OVP-verpackten iPhone aus der Vertragsverlängerung. Wegen einer bestimmten Klientel ausschließlich Bar bei Abholung oder vorab bei Überweisung. Trotzdem kamen im Laufe der Zeit die wildesten Geschichten zusammen. Bei den gebrauchten Zolo Liberty hat der Käufer einen Defekt behauptet und wollte sein Geld zurück, obwohl sie völlig in Ordnung waren. Trotz „Privatverkauf, keine Rücknahme“ habe ich sie zurückschicken lassen und ihm geschrieben, dass er sein Geld zurück bekommt, wenn das stimmt. Wie erwartet funktionierten sie einwandfrei, der beschriebene Defekt trat nicht auf. Dann verstrickte er sich in Widersprüche und behauptete 2 weitere Defekte (hat wohl nach den typischen Problemen dieses Modells gegoogelt). Ich habe mir die Mühe gemacht, nochmal zu testen, auch diese Defekte ließen sich nicht nachstellen. Um des Friedens willen habe ich ihm die Zolos auf eigene Kosten nochmal zugeschickt und durfte mir in einer Schimpftirade anhören, was für ein Betrüger ich doch sei.
    Dann gibt es die Klientel, die bei der Übergabe vom (vorher mühsam verhandelten) Preis „völlig überrascht“ sind und dann nochmal nachverhandeln wollen. Oder „nicht genug Geld“ mit haben. Es ist wirklich unglaublich, wie tief manche sinken können und sich da vor der ganzen mitgebrachten Familie zum Affen machen. Einer mit dem IQ der Außentemperatur hat Frau und Tochter ins Auto gepackt und ist 25 km gefahren für ein neues Malstifte-Set, das bei Amazon 30 Euro kostet. Wir hatten das für 15 Euro Festpreis drin. Der ist ausfallend geworden, weil ich mich auf 10 Euro nicht einlassen wollte. Da denke ich immer „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, aber so mancher verzichtet wegen 2-3 Euro auf jegliche Würde. Seitdem achten wir auf die Bewertung bei Kleinanzeigen, und wenn sie „Na ja“ ist, dann ist Ärger vorprogrammiert. Genau solche Typen sind dann auch diejenigen, die den Köuferschutz missbrauchen würden, würden wir Paypal anbieten.

        1. @krzysiek: Wollte ich auch zuerst nicht und habe ihm geschrieben, dass er den nochmaligen Versand bezahlen muss, wenn der behauptete Defekt nicht vorhanden ist. Wie gesagt, um den Frieden zu wahren, habe ich es doch getan, weil wir eine Top-Bewertung haben und ich das nicht versauen wollte. Aber bei solchen Typen bringt das trotzdem nichts, da hast Du Recht.

  23. Die im Artikel beschriebene Masche ist schon uralt, mich wundert dass der Verfasser die grundlegenden Sicherheitsregeln nicht kennt?
    Und die Paypal Bezahlung als „Freunde“ schützt übrigens auch nicht, wenn der Käufer seinerseits sein Paypal-Konto per Lastschrift bezahlt. Die kann er bei der Bank nämlich zurückbuchen lassen, und dann ratet mal von wem sich Paypal dann seinerseits das Geld zurückholt: richtig, vom Verkäufer!

    1. @holger: Sorry, aber das ist eine vertragliche Angelegenheit rein zwischen dem Käufer und Paypal. Damit hast Du nichts zu tun. Wenn der per Rücklastschrift gegen seinenVertrag mit Paypal verstößt, steht Paypal der zivilrechtliche Weg offen. Darauf würde ich mich nicht einlassen, dass Paypal sich das geld dann einfach bei Dir zurückholt. Das ist schlicht unzulässig!

  24. Bin seit 2005 bei eBay mit mittlerweile 2200 Bewertungen dabei. Habe auch schon mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht, ABER überwiegend als Käufer.

    Klar, die hier beschriebene Masche gibt’s, auch diese Variante musste ich schon erleben. Dennoch warne ich jeden ausdrücklich vor Geschäften mit Verkäufern die (auch wenn’s theoretisch aus nachvollziehbaren Gründen passieren kann) kein PayPal akzeptieren. Ich kaufe bei solchen Verkäufern grundsätzlich nicht’s mehr. Wie gesagt, die meisten schlechten Erfahrungen musste ich auf diese Weise machen. Bedeutet im Umkehrschluss natürlich, dass ich als Verkäufer dann auch PayPal akzeptiere. Hat für mich als Verkäufer den positiven Effekt, dass ich höhere Verkaufspreise erziele. Käufer die kein Risiko eingehen müssen, zahlen halt gerne auch mal ein paar Euro mehr.

    Letztlich sei noch gesagt, dass die PayPal-Richtlinien zwar zugunsten des Käufers von der Rechtslage abweichen, aber die Rechtslage ändert dass natürlich nicht. Wenn man der Meinung ist ein Käufer hat PayPal missbräuchlich genutzt und sein Geld zu Unrecht zurück erhalten, könnte man sein Geld von diesem auf dem Rechtsweg einklagen. Ob sich das im Einzelfall lohnt, muss man natürlich individuell entscheiden.

    1. @bernd: Man muss halt abwägen. Ich glaube, die meisten hier schreiben erstens als Privatmenschen und haben dann zweitens als solche keinen Bock auf Rechtsstreit, um das ergaunerte Geld wiederzubekommen.
      Du als gewerblicher Verkäufer bist in einer etwas anderen Position, aber Deine Ausführung leuchtet ein.

      1. Huhu, bin Privatmensch. Die Mehrzahl meiner Bewertungen stammt aus Käufen. Nebenbei diene ich auch oftmals als „privater Flohmarkdienstleister“ für die Familie. Mein Hauptpunkt sollte die Empfehlung sein als Käufer grundsätzlich auf PayPal zu bestehen, auch wenn man von privat kauft. Dementsprechend sollte man dann bei privaten Verkäufen selbstverständlich auch akzeptieren, wenn Käufer lieber per PayPal zahlen möchten, anders funktionierts halt leider nicht.
        Klar, der vorliegende Fall kann passieren. Auch die in anderen Kommentaren beschrieben Argumente sind gut und richtig. Insgesamt finde ich das PayPal hier deutlich zu schlecht wegkommt. Wer es als privater Verkäufer nicht anbietet wird zumindest mir (wahrscheinlich aber auch vielen anderen) seinen Kram ganz sicher nicht verkaufen. Aber, jeder so wie er meint.

        1. @bernd: Da schließe ich mich an. Paypal ist halt extrem Käufer-orientiert, daher ist es aus Käufersicht von Vorteil Paypal zu nutzen. Und aus demselben Grund würde ich aus Verkäufersicht einen Teufel tun und Paypal anbieten. Lieber verzichte ich auf 90% der potentiellen Käufer. Es bleiben trotzdem genug übrig.
          Paypal ist einfach durch und durch unsympathisch. Auch aus Käufersicht. Will man bestimmte Waren kaufen, bspw. Waffen oder Teile für Waffen, und Paypal kriegt das mit, wird der Vorgang storniert. Das finde ich anmaßend. Wie kommt Paypal dazu, seinen Kunden vorzuschreiben, was sie kaufen/verkaufen dürfen und was nicht?

  25. Die PayPal Richtlinien haben nicht’s mit dem Kaufvertrag zu tun den du beim Verkauf abgeschlossen hast.
    Wurde hier die Rückgabe und die Gewährleistung ausgeschlossen dann kannst du dir mit einem Anwalt im worst Case immernoch dein Geld zurück holen.

  26. Man glaubt gar nicht, auf welche Ideen manche Personen kommen. Hätte vor kurzem eine Camera mit Wechselobjektiv mit Preisvorschlag angeboten. Etliche unmögliche und Preisanfragen kamen und wurden abgelehnt. Auf einmal kommt ein direkter Kauf ohne Preisanfrage. Toll! Ware wurde mit Paypal bezahlt und ich habe diese verschickt. Nach ein paar Tagen kommt von Paypal die Anfrage zur Rückgabe, da die Camera Mängel hätte. Ich bin der Meinung, die Camera war i.O.. Die Rückfrage beim Käufer war sehr einseitig, so dass ich die Rückgabe veranlasste. Von Paypal erhielt ich keine Unterstützung. Ich hatte mir zwar die Seriennummer der Kamera notiert, jedoch nicht die des Objektives. Und hier wurde auch der Mangel aufgehängt, am Objektiv. Ich kann es nicht beweisen, aber da wurde was ausgetauscht und dann als Mangel angezeigt. Also Leute aufpassen.

  27. Ich verkaufe generell keine Artikel bei eBay der eBay-Kleinazeigen mehr. Mir ist das Risiko einfach zu groß, dass irgendein Honk, weil ihm der Artikel dann doch nicht gefällt, eine Rückabwicklung über eBay oder Paypal einleitet und womöglich den Artikel, der vor Versand noch unbeschadet war, beschädigt…

    Lieber verzichte ich auf ein paar Euro und nutze stattdessen einen Ankaufservice wie Rebuy oder Wirkaufens…

    Außerdem ist mir auch der Aufwand für eBay zu groß: Auktionstext schreiben, Foto einstellen und dumme Fragen von Leuten beantworten, die den Artikel dann dochnicht kaufen – nein danke…

    1. Im Ankaufservice wird aber auch gern gedrückt. Versprechen dir was und finden immer etwas, damit die Reduzierung gerechtfertigt ist. Also: Man muss auch Fotos machen, um alles zu beweisen, etc.

  28. Genau dasselbe hatte ich auch nur mit einer Spielekonsole. Der Käufer hat mir das Geld von mehreren Hundert Euro per Paypal bezahlt und dann habe ich die Spielekonsole auf Reise geschickt. Als es dann laut DHL app beim Käufer erfolgreich ankam, hat er Käuferschutz beantragt und meint es sei nix angekommen. Es ging auch direkt zur Konfliktlösung. Nach einem Monat meint Paypal sich für den Käufer zu entscheiden weil meine Sendungsverfolgungsnummer angeblich ungültig wären, obwohl ich auch die originalen Belege abfotografiert habe?! Nachdem habe ich Widerspruch eingelegt, aber das hat auch nix gebracht. Es kann doch nicht sein, dass der Käufer alles in den A*sch geschoben bekommt. Er hat jetzt die Konsole sowie sein Geld zurückbekommen. Ich werde damit zum Anwalt gehen.

    1. @yassin: Da hast Du Recht, kann eigentlich nicht sein, aber Paypal schafft einfach Fakten und dann liegt es an Dir, Dir Dein Recht zurück zu erstreiten.
      Genau wegen solcher Machenschaften und Willkür habe ich gar nicht erst ein Konto eröffnet bei Paypal. Paypal ist ein US-Sauladen, der sich nicht an europäisches Recht hält.

    2. Toi toi toi
      Bitte berichten, wie es ausgeht. Außerdem würde ich dann eher Paypal die Abbuchung verbieten (sprich Geld zurückbuchen) und notfalls diesen Service nicht mehr nutzen.

  29. Ich hatte neulich mein defektes iPhone (kein Netz Empfang mehr, Display an der Ecke gebrochen) über eBay verkauft. Dann hat der Käufer sich über Kratzer auf dem Display beschwert und von EBay wurde dann entschieden dass er nur 25€ anstatt 50€ zahlen muss. Leider hilft da beschweren nichts, wenn EBay entscheiden hat. Ist bei Paypal vermutlich auch nicht so einfach. Dann besser über PayPal Geld an Freunde senden das Geld austauschen.

  30. Ich habe nach 10 Tagen eine Mail erhalten das meine gesendete SSD „defekt“ wäre.

    ich habe sie mit einem Anti Statik Armband Minuten vor dem Verkauf formatiert und Bombensicher verpackt.

    PayPal hat sofort mein Konto belastet und verweist auf die AGB.
    Die Ware habe ich bisher nicht zurück. Mein PayPal Account ist nun im Minus und ich darf nicht mehr Einkaufen bis der Fall geklärt ist.

    Immerhin habe ich jetzt die Wahl.
    Die Ware kommt zurück und ist defekt.
    Ich muss beweisen das sie Funktioniert hat.
    Die Ware kommt zurück und Funktioniert.
    Dann wird der Fall geschlossen und ich habe meine Versandkosten verloren.

    Nie wieder PayPal!

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