Tiny Wings: Das neue Doodle Jump?

Wer das kleine grüne Männchen aus Doodle Jump oder die wütenden roten Vögel langsam leid ist, dem kann mit dem brandneuen und vielversprechenden Casual Game Tiny Wings weitergeholfen werden.

Die App für iPhone und iPod Touch kann momentan für kleine 79 Cent aus dem App Store geladen werden – und hat es nach seiner Veröffentlichung am 18. Februar bereits auf Platz zwei (derzeit Platz eins!) der „meistgekauft“-Hitliste geschafft. Liest man die mittlerweile knapp 80 Rezensionen, bemerkt man den durchweg positiven Ton der Bewertungen. Grund genug also, sich Tiny Wings einmal genauer anzusehen.

Das Gameplay ist schnell erklärt: Als kleiner Vogel mit winzig kleinen Flügeln („tiny wings“ eben) versucht man der Schwerkraft zu strotzen und die vorhandenen Hügel dazu zu nutzen, möglichst lange und hoch in die Lüfte zu fliegen. In verschiedenen Welten sammelt man Boni ein und muss gleichzeitig dem drohenden Sonnenuntergang entfliehen. Schön hier: Die Farben der jeweiligen Welt passen sich der Tageszeit an. Bemerkt man also einen erst leicht gelblichen, dann bläulichen Farbton, weiß man, dass man sich beeilen muss, bevor das Spiel vorbei ist.

Die Steuerung funktioniert ebenso einfach, bedarf aber einer kurzen Erprobung. Um die Hügel bestmöglich als Sprungschanzen für hohe Flugphasen zu nutzen, wird auf den Bildschirm getippt, und das kleine Vögelchen legt seine Flügel an – und wird dementsprechend schwerer und schneller. Mit richtigem Timing schießt das gefiederte Tierchen dann beim loslassen des Screens wie ein Katapult in die Luft. Bonuspunkte gibt es, wenn mit einem Flug die höher gelegenen Wolken erreicht oder mehrere Flüge in Folge perfekt abgeschlossen werden.

Neben einer liebevollen und retina-optimierten Grafik, die stark an andere Casual Games wie iBlast Moki oder Rolando erinnert, trumpft das innovative Spiel auch mit einer niedlichen, aber nie aufdringlichen Soundkulisse auf – so quietscht das Vögelchen vor Vergnügen, wenn es einen besonders gelungenen, hohen Flug durch die Lüfte macht.

Und was noch nicht unerwähnt bleiben sollte: Diese App macht süchtig. Im Laufe des Abends wollte ich für diesen Artikel „nur mal schnell reinschauen“ und ein wenig das Gameplay testen – schon fand ich mich gefesselt in einer Partie nach der nächsten. Der deutsche Entwickler Andreas Illiger verspricht zudem in einem baldigen Update eine GameCenter-Anbindung; OpenFeint Nutzer können bereits jetzt Online-Ranglisten einsehen.

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101-in-1 Games: Masse statt Klasse

Mit ganzen 116 verschiedenen Minispielen für iPhone und iPod Touch wartet die Sammlung 101-in-1 Games auf. Ob das für den i-Nutzer nicht vielleicht zuviel des Guten ist, klärt unser kleiner App-Test.

Die momentan auf Platz neun der App Store-Rangliste geführte App des Entwicklerteams Nordcurrent ist zugegebenermaßen mit nur 0,79 Euro ein verlockendes Schnäppchen. Wo sonst bekommt man schon für so einen Preis so viele Spiele in einer App? Wenn man es genau wissen will, kostet jedes der Games somit nur knapp 0,007 Cent.

Startet man die knapp 50MB große App, wird gleich klar, daß die Entwickler anscheinend noch nie etwas von einem Retina-Display gehört haben – das Ganze wirkt grafisch gesehen auf einem iPhone 4 sehr pixelig und unscharf. Auch das Icon im iPhone-Screen hat keine optimierte Auflösung.

Im Hauptmenü angekommen erfährt man gleich die nächste Enttäuschung: von den insgesamt 116 Spielen sind zu Anfang nur ganze 25 freigeschaltet. Weitere Spiele lassen sich mit genügend Punkten unlocken, die man beim Spielen der bereits vorhandenen Games sammeln kann. Nachdem ich ca. eine halbe Stunde mit der App verbracht und verschiedene Minigames ausprobiert hatte, konnte ich etwa 4 weitere Spiele freischalten.

Zu den Games selbst läßt sich in sofern nicht viel sagen, da es wirklich ganz unterschiedliche Kategorien gibt, so unter anderem Darts, Fußball, Knobelspiele, Basketball, das bekannte Nokia-Game Snake usw. Auf jeden Fall erwähnt werden sollte jedoch die zuweilen schlechte Steuerung, die es fast unmöglich macht, den vorgeschriebenen Punktestand zum direkten Freischalten eines weiteren Spiels zu erreichen. In einem Minigame zum Beispiel sammelt man in einem Aquarium verschiedene Bonusgegenstände ein, muss aber den Kontakt mit vorbeischwimmenden Fischen vermeiden. Hier ist die Steuerung über den Touchscreen so dermaßen träge, dass man nach wenigen erfolglosen Versuchen fast schon gewillt ist, das Gerät gefrustet in die Ecke zu werfen.

Positiv zu bemerken ist sicherlich jedoch die wirklich enorm große Auswahl an kleinen Spielchen für zwischendurch. Hier kann auch der Ansatz, Spiele durch Erfolge freischalten zu müssen, für einen Ansporn sorgen. Im Gegensatz zur bereits existierenden Version für den Nintendo DS hängt hier das Pendant für iPhone/iPod Touch jedoch grafisch und steuerungstechnisch arg hinterher. Und wer für einen Preis von 0,79 Euro über 100 Spiele im Format von Fifa 11 oder Need for Speed erwartet, wird ganz sicher enttäuscht werden.

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LomoLomo-App jetzt auch auf dem iPad

Vor kurzer Zeit berichteten wir euch bereits über die Neuerscheinung LomoLomo Pro für das iPhone. Nun gibt es auch eine Version für den großen Bruder, das iPad.

LomoLomo ist am 18. Februar erschienen und kann für 2,39 Euro aus dem App Store geladen werden. Fragwürdig gestaltet sich der Umfang der Applikation – da das iPad (noch) nicht über eine eigene Kamera verfügt, erscheint ein Kamera-Tool im Gegensatz zu iPhone oder iPod Touch mehr oder weniger sinnlos.

Laut Beschreibung im App Store soll es dem iPad-Nutzer möglich sein, verschiedene Effekte anzuwenden und Bilder zu veröffentlichen bzw. mit anderen „LomoLomoers“ zu teilen. Da allerdings ohne Kamera im iPad auch keine neuen Fotos aufgenommen werden können, wird sich die Anwendung der Effekte wohl höchstens nur auf die bereits im Fotoalbum gespeicherten Fotos beschränken.

Ob sich für diesen geringen Funktionsumfang die 2,39 Euro Kaufpreis lohnen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Vielleicht gibt es mit einem aktualisierten iPad inklusive Kamera auch ein Update für die LomoLomo-App. Vielleicht.

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Mobile Mouse Pro heute gratis

Die ansonsten 1,59 Euro teure App für iPhone und iPod Touch ist nur heute kostenlos im App Store zu haben. Die iPad-Version kostet weiterhin 2,39 Euro.

Mobile Mouse Pro verwandelt das iDevice in eine drahtlose Maus, mit der man nicht nur den PC oder Mac über die linke oder rechte Maustaste bedienen, sondern auch weitere vielfältige Funktionen nutzen kann, wie z.B. ein Trackpad, eine Tastatur oder das problemlose Wechseln zwischen verschiedenen geöffneten Programmen.

Die Technik hinter Mobile Mouse Pro bedient sich des eigenen WLAN-Netzes. Deswegen ist es vor der Nutzung erforderlich, auf www.mobilemouse.com das entsprechende Desktop-Tool herunterzuladen und dann den eigenen Computer mit der App zu verbinden. Die App läuft sowohl unter Windows XP/Vista/7 als auch mit Mac OS X Leopard/Snow Leopard.

Um das ganze zu demonstrieren, haben wir euch noch ein Video bereitgestellt.

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Ein Herz für Raucher: Die Mitrauchzentrale

Inspiriert durch meinen Freund, einem passionierten Pfeifenraucher, möchte ich euch heute auf die Mitrauchzentrale aufmerksam machen. Sie richtet sich einzig und allein an eine unterdrückte Spezies: Den gemeinen Raucher.

Die Gratis-App (mehr Infos unter www.mitrauchzentrale.de) setzt dort an, wo die Toleranz der deutschen Gastronomie aufhört: Sie bietet die Möglichkeit, Kneipen, Restaurants, Shisha-Bars und ähnliche Lokalitäten in der Nähe ausfindig zu machen, die nicht raucherfeindlich eingestellt sind.

Nach einer kurzen Registrierung findet der Nutzer die Möglichkeit, nach passenden Raucher-Lokalitäten in der Nähe zu suchen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich selbst mit persönlichen Raucheigenschaften („Pfeifenraucher“, „Zigarrenraucher“ etc.) auf einer Karte einzutragen, um Gleichgesinnte zum Rauchen zu finden oder sich auf einen Glimmstengel zu verabreden.

Da die App erst seit wenigen Monaten im Store verfügbar ist, sind die Einträge zu tabakfreundlichen Plätzen noch nicht überall aktuell. Wer gewillt ist und die Datenbank vergrößern möchte, kann sowohl selbst Einträge erstellen als auch schon vorhandene Lokalitäten bewerten. Auch Favoriten und befreundete Raucher lassen sich speichern.

Die App hat bislang sehr gute Bewertungen bekommen, was zeigt, dass es wohl eine Menge Raucher gibt, die auf so ein Angebot gewartet haben. Und bei einer Gratis-App kann man sicherlich nichts falsch machen – die Installation der 3,3 MB großen Applikation dauert schließlich nicht mal so lange wie das Rauchen einer normalen Zigarette.

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Für Sternengucker: Universal-App Redshift Astronomie

Einige kennen die App vielleicht schon aus einer der kurzen iPad-Werbespots. Jetzt wollen auch wir euch zum Sterne gucken animieren.

Mit 9,99 Euro ist die Universal-App des United Soft Media Verlags für iPhone und iPad nicht gerade ein Schnäppchen unter den Programmen fürs iDevice. Wer jedoch die knapp 10 Euro investiert, kann schnell zum Himmelskörper-Experten avancieren.

Redshift Astronomie unterstützt das Retina-Display des iPhone 4 und zeigt so kurz nach dem Start gestochen scharf den Nachthimmel mitsamt allen Planeten, Monden und Sternbildern einer bestimmten Position. Diese lässt sich in den Einstellungen auf mehrere Arten bestimmen: natürlich per Ortungsdienst, aber auch anhand der Zeitzone oder einer nahen Großstadt (für Deutschland zum Beispiel Berlin, Hamburg oder auch München). Ist die Position bestimmt worden, erscheint der dazugehörige wunderschön anzuschauende Sternenhimmel.

Viele Einstellungen
Über mehrere Menüs kann man nicht nur nach bestimmten Galaxien, Sternen oder Sternbildern suchen (diese werden dann in 3D angezeigt), sondern auch verschiedenste Variablen zur optimalsten Ansicht auswählen. Dazu gehört unter anderem eine spezielle Nachtansicht oder die Möglichkeit, eine Geräuschkulisse wie Grillenzirpen oder Nachtigallengezwitscher hinzuzuschalten. Auch das Panorama für den Horizont läßt sich anpassen, so z.B. eine Stadt-, Gebirge- oder Feldansicht.

Interessant gestaltet sich auch die Funktion des Himmelsscans. Einmal eingeschaltet, bewegt sich die Himmelsansicht je nach Position bzw. Haltung des Geräts. Neigt man es in einem bestimmten Winkel, kann mit Hilfe des verbauten Gyrosensors erkannt werden, welche Sterne zu sehen sein sollen. Dreht man sich etwa um die eigene Achse, tut die Ansicht auf dem Screen selbiges.

Atemberaubende 3D-Fahrten
Das unserer Meinung nach lohnenswerteste an Redshift Astronomie sind jedoch die dreidimensional dargestellten „Kamerafahrten“: man entscheidet sich für einen Planeten, zum Beispiel die Erde oder die Sonne, und wird dann quer durch alle Galaxien zu diesem Himmelskörper gefahren. So erfährt man nicht nur spielerisch etwas über die Größe und Lage des ausgewählten Planeten, sondern auch über eine zusätzliche Wikipedia-Funktion wissenswerte Informationen. Mit einem Wisch oder dem 2-Finger-Zoom kann man die Ansicht ändern oder den gezeigten Ausschnitt vergrößern.

Einziges Manko – sofern man das überhaupt so bezeichnen darf – ist die Professionalität der App. Wer nicht gerade Experten-Sternengucker ist, wird wahrscheinlich vom Umfang schlichtweg erschlagen: zu viele Informationen, die einen Astronomie-interessierten Menschen mehr verwirren als bei der Sternenbestimmung helfen. Die App wirkt durch ihre Verwendung von unglaublich vielen Zahlen, Variablen und Namen auf den ersten Blick schlichtweg zu kompliziert – Erklärungen findet man vergeblich.

Alles in allem kann Redshift Astronomie jedem Himmelskörper-Bewunderer ans Herz gelegt werden, der sich nicht davor scheut, im wahrsten Sinne des Wortes tiefer in die Materie zu gehen. Und für diesen Umfang sind auch 9,99 Euro sicherlich nicht zuviel verlangt – allerdings fährt man mit den beiden Konkurrenz Apps Solar Walk und Star Walk etwas günstiger.

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Cooking Dash: Heute gratis Restaurant-Chef werden

Wer schon immer davon geträumt hat, ein eigenes Restaurant zu führen, sollte noch schnell Cooking Dash herunterladen. Das lustige Fast-Food-Spielchen gibt es nur heute gratis.

Die niedlich aufgemachte Zeitmanagement-App der Entwickler PlayFirst Inc. („Diner Dash“) macht euch zum Besitzer eines kleinen Fast Food-Restaurants, in dem mit steigendem Schwierigkeitsgrad immer mehr Gäste bewirtet werden müssen. Als zusätzliche Komplikation kommen ständig neue Gerichte hinzu, und auch die Gäste werden anspruchsvoller: wenn sie zunächst nur ein einziges Eis bestellen, kommen in späteren Leveln ganze Menüs mehreren Gerichten hinzu. Insgesamt kann man in 50 Leveln und 5 Restaurants seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Das Spielprinzip ist einfach: in der Restaurantküche bedient man mit einfachem Antippen auf Gerichte oder Utensilien die Gäste, die vor einem in einer Reihe am Tresen sitzen. Von der Platzierung der neuen Gäste auf einem Stuhl bis hin zum Abräumen des dreckigen Geschirrs liegt alles in der Hand des Spielers. Ziel ist es, die passenden Gerichte möglichst schnell und gut zubereitet an den Gast zu bringen sowie dadurch zufriedene Kunden mit viel Trinkgeld für sich zu gewinnen.

Cooking Dash fürs iPhone und iPod Touch ist nur heute gratis im App Store verfügbar, ansonsten kostet die liebevoll aufgemachte App 2,39 Euro.

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Nomis: Fragwürdiges Update deiner Lieblingsmusiker

Wer nicht nur mit seinem iDevice spielt, E-Mails schreibt und surft, sondern auch eine große Musikbibliothek verwaltet, ist vielleicht auch auf der Suche nach aktuellen Alben. Hier beginnt die Arbeit von Nomis.

Die App ausschließlich für das iPhone konzipierte App wurde jüngst im App Store als „Neu und beachtenswert“ von Apple gefeatured. Für einen Preis von 1,59 Euro besteht ihre einzige Aufgabe darin, die Musikbibliothek des iNutzers zu scannen und auf neue, frisch erschienene Alben der dort vorhandenen Interpreten zu untersuchen.

Ein erster Test erwies sich als erfolgreich: Kaum hat man die Applikation mit einem Klick aufs Symbol geöffnet, startet auch schon der App-eigene Interpreten-Scan und erstellt eine Liste mit frisch veröffentlichten Alben. Beispiel: hat man das Debütalbum der Eurovisions-Gewinnerin Lena Meyer-WieAuchImmer auf seinem Gerät, findet Nomis heraus, dass besagte Künstlerin vor nicht allzu langer Zeit ein neues Album herausgebracht hat und präsentiert es dem Nutzer in einer iBooks-ähnlichen Regalansicht. Mit einem Klick auf das jeweilige Album kann man in die Titel hineinhören oder gleich den ganzen Sampler kaufen. Wer schon jemals bei iTunes nach Musik gesucht hat, wird sich gleich zurechtfinden.

Und hier fangen die Probleme an: wer ist ernsthaft gewillt, für eine iTunes-im-Kleinformat-App ganze 1,59 Euro auf den Tisch zu legen? Bis auf den Interpreten-Scan (der bei meinen 254 Musikern etwa 10 Minuten brauchte) und ein hübsches Holzregal zur Präsentation bietet die App nämlich keinen Mehrwert. Ein Klick auf die Charts oder eine kurze Sucheingabe in iTunes hätte mich genauso weit gebracht. Kein Wunder, dass Apple diese App für lobenswert hält – verdienen sie doch durch die iTunes-Verlinkung wahrscheinlich gleich doppelt mit. Und wo die Daten des Interpreten-Scans landen, weiß auch wohl nur Steve Jobs allein – die Entwickler versichern allerdings, dass diese Daten nicht nutzerbezogen sind und außer den Daten der Künstler keine Informationen enthalten.

Leider ist es in der momentanen Version nicht möglich, bestimmte Interpreten aus dem Scan auszuschließen. Hat man sich zum Beispiel eine Compilation auf sein iPhone geladen, werden gleich 20 Interpreten gesucht – auch wenn man sich vielleicht gar nicht für den Künstler interessiert – eine Favoritenliste würde hier Abhilfe schaffen. Das wollen die Entwickler mit der nächsten Version nachliefern.

Außerdem gibt es ein weiteres Problem: Künstler, die man gerade nicht auf dem iPhone oder iPod Touch mit sich trägt, werden auch nicht beachtet. Und auch wenn das recht unwahrscheinlich ist, nachdem es auch die Beatles in den App Store geschafft haben: Ist ein Album nicht in iTunes gelistet, listet es auch Nomis nicht.

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Lustiges Tierstimmen-Quiz: WildTunes

Töööröööööt! Wer hier an den allseits bekannten Elefanten Benjamin Blümchen denkt, hat richtig geraten. Aber wie unterscheidet sich die Vogelstimme eines Haussperlings von der einer Kohlmeise? Mit WildTunes kann der Tierliebhaber es herausfinden.

Die 2,99 Euro teure iPhone-App des Entwicklerteams AlphaBlind Studios ist erst seit dem 14.1. im App Store verfügbar, also gerade mal einen Monat auf dem Markt. Ob sich der Kauf lohnt und an wen sich dieses Tierstimmen-Quiz richtet, soll in der folgenden Rezension geklärt werden.

Gleich im Hauptmenü der App erscheint ein Link zum NABU (Naturschutzbund Deutschland), so fühlt man sich der Nachhaltigkeit und pädagogischen Wertigkeit sicher. Angepriesen wird in der App Store-Beschreibung auch, dass man mit dem Kauf ein Tiger-Projekt des NABU unterstützt. Auf der Website der Organisation ließ sich dazu auf die Schnelle jedoch nichts finden, auch ein Hinweis auf die App fehlte.

Will man nun sein Wissen über Tierstimmen testen, genügt ein Klick auf „Spielen“, und schon geht es los. Im Spielbildschirm schwirren je nach Schwierigkeitsgrad einige pulsierende Tieraugen herum, die es anzuklicken, anzuhören und dann richtig zuzuordnen gilt – wie nach dem Memory-Prinzip. Richtige Stimmenpaare verfärben sich grün und verschwinden vom Screen. Die ersten Level mit ca. 6-8 Augen gestalten sich einfach, doch schnell wird es anspruchsvoller – und da man nur eine begrenzte Anzahl von Klickversuchen hat, ist selbst der „Einfach“-Modus eben nicht mehr selbiges.

Tierstimmen-Klingeltöne
Als kleinen Anreiz zum Weiterspielen haben sich die Entwickler etwas ganz besonderes ausgedacht: nach Bewältigung einer bestimmten Anzahl an Leveln bekommt der Spieler als Bonus einen Gratis-Tierstimmen-Klingelton, den man über iTunes aufs Gerät herunterladen kann. Den ersten, ein Tiger-Gebrüll, gibt es gleich nach dem ersten Level. Ein weiterer wird jedoch erst freigeschaltet, wenn alle 20 Level im „Einfach“-Modus durchgespielt worden sind. Ich als ehemalige Biologie-Studentin hatte ab Level 12 schon so meine Schwierigkeiten.

Und da beginnt die Kritik: nicht nur, daß das ewige Tierstimmen-Wirrwarr auf die Dauer langweilig wird – außerdem wird es zunehmend komplizierter, die einzelnen Stimmen auseinander zu halten: denn pro Level werden weitere Tierlaute freigeschaltet, die fortwährend eingebaut werden. Tummeln sich dann z.B. 4 verschiedene Vögel in einem Level, fällt die Unterscheidung sehr schwer. Dass sich die Tierlaute auf dem Bildschirm bewegen, macht es auch nicht unbedingt leichter.

Insgesamt gesehen ist WildTunes sicherlich ein Ansatz, sowohl heimische als auch exotische Tiere wieder neu für sich zu gewinnen und Informationen zu den einzelnen Spezies zu bekommen. Auch die Klingelton-Boni bieten einen zusätzlichen Mehrwert. Aufgrund der Aufmachung der App würde ich dieses Spiel jedoch eher Kindern und Jugendlichen empfehlen – erwachsene Nutzer werden wohl nicht lange ihre Freude an dieser Tierstimmen-Kakophonie haben.

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Berlinale-App: Stars und Sternchen hautnah erleben

Seit dem 10. Februar ist es wieder soweit: eines der größten und bedeutendsten Filmfestivals der Welt, die Berlinale, öffnet seine Tore.

Wie in den Jahren zuvor werden sich sicherlich wieder rund 20.000 Besucher sowie an die 4.000 internationalen Pressemitarbeiter in Deutschlands Hauptstadt tummeln. Für alle iPhone- und iPod Touch-Besitzer gibt es passend dazu den offiziellen Festivalguide.

Da sich die Gratis-App nicht nur an Otto-Normal-Besucher der Berlinale richtet, sondern auch ebenso an die Pressevertreter aus aller Herren Länder, findet man im Hauptmenü der App nicht nur Kategorien wie „Programmsuche“, „Filmsuche“, „Spielstätten“ und „Live-Streaming“, sondern auch Informationen zu Pressevorführungen, Pressekonferenzen und eine pressespezifische Filmsuche.

Die übersichtliche Programm- und Filmsuche lässt sich mit Hilfe von Filtern wie Tag/Zeit/Spielstätte etc. schon im Voraus eingrenzen. Auch zu den jeweiligen Ergebnissen gibt es dann noch weiterführende Informationen, wie zum Beispiel Entstehungsjahr, Regisseur oder mitwirkende Schauspieler. Sucht man eine bestimmte Spielstätte für seinen Lieblingsfilm, lassen sich auch diese mittels einer eigenen Kategorie schnell finden. Auch Tickets für Filmvorführungen lassen sich dann mittels einer Weiterleitung auf die Berlinale-Website buchen.

Eins der größten Highlights dieser App ist sicherlich das Live-Streaming der Photo Calls, Pressekonferenzen und direkt vom roten Teppich. Hier hat man die Möglichkeit, sich in guter und flüssiger Qualität Stars direkt aufs iDevice zu streamen. Ein erster Streamingversuch verlief überraschend gut: innerhalb von Sekunden befand ich mich mitten in der Pressekonferenz zu Ralph Fiennes‘ Film „Coriolanus“, Simultan-Übersetzung vom Englischen ins Deutsche inklusive.

Einziger Wermutstropfen der ansonsten übersichtlichen und informativen App ist die fehlende Kalender- oder Favoritenfunktion. So können keine persönlichen Filmtermine festgehalten werden, was für gestresste Pressemenschen oder interessierte Besucher sicher nicht von Vorteil ist. Doch allein das Live-Streaming sollte für Filmfans schon einen Download wert sein.

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Rosins Rezepte: Königsberger Klopse mit Facebook-Anbindung

Wie man Spiegeleier und Nudeln fertig auf den Teller bekommt, weiß mittlerweile sogar ein Großteil der männlich emanzipierten Spezies. Bei asiatischem Gurkensalat oder Gnocchis von Süßkartoffeln mit Portwein sieht es schon schwieriger aus. Rosins Rezepte kann da Abhilfe schaffen.

Rezept- und Kochapps namhafter TV- und Szeneköche sprießen seit geraumer Zeit wie Pilze aus dem Boden: Sei es 20 Minute Meals von Jamie Oliver, Mediterrane Rezepte von Sarah Wiener oder Christian Rachs Kochgesetze. Von Apple momentan als App der Woche angepriesen, ist die 2,39 Euro Rosins Rezepte-App des Entwicklerteams SevenOne Media GmbH – sicherlich ebenfalls einen Blick wert. Wem der Name des Sternekochs Frank Rosin noch nichts sagt, kennt ihn vielleicht trotzdem schon aus TV-Serien wie Fast Food Duell, Die Küchenschlacht oder Topfgeldjäger.

So ist es auch kein Wunder, dass die in bestechender Retina-Auflösung daherkommende Applikation mit einem kleinen persönlichen Begrüßungsvideo des Küchenmeisters aufwartet. Das Hauptmenü der App erschlägt auf den allerersten Blick ein wenig, aber schon nach einigen Test-Klicks findet man sich schnell zurecht. Man findet das Wichtigste auf einen Blick: Die beliebtesten Rezepte, persönliche Favoriten und die Rezeptkategorien.

Fülle an bebilderten Rezepten
Insgesamt findet der ambitionierte Hobbykoch (leider nur) 50 Rezepte mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus neun Kategorien, unter anderem Suppen, Salat, Pasta, Fleisch, Kuchen und Getränke. Hat man sich für eine der Kategorien entschieden, werden die verschiedenen Rezepte vorgestellt. Witzig hier: Beim Drehen des iPhones/iPod Touch können ansprechende, hochauflösende Bilder der einzelnen Zubereitungen eingesehen werden – was einem nicht nur bei der Entscheidungsfindung helfen kann, sondern auch gleich das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt.

Im jeweiligen Rezeptmenü findet sich dann nicht nur eine Übersicht mit Bild, sondern auch eine Liste mit Zutaten für den Einkauf und eine ausführliche Zubereitungsanleitung. Viele der Rezepte sind zusätzlich mit einer kurzen Videoanleitung (ca. 3-6 Minuten Länge) versehen, die man sich allerdings zunächst herunterladen muss. Mit einer schnellen Internetverbindung sollte dies aber kein Problem darstellen. Während der Zubereitung läßt es sich bequem im Querformat zwischen den einzelnen Schritten hin- und herwischen.

Interessant für alle, die nicht lange nach ihren Lieblingsrezepten suchen wollen: im Rezeptmenü lassen sich Favoriten markieren, die dann gleich im Hauptmenü erscheinen und so schnellstens zum wiederholten Nachkochen zur Verfügung stehen. Auch einige Guides mit Zusatzinformationen, zum Beispiel zur besten Lagerung von Lebensmitteln, passenden Getränken oder Messervarianten, bieten einen hohen Mehrwert.

Einkaufsliste-to-go
Ungemein praktisch ist auch die in der App enthaltene Einkaufsliste – hat man sich für ein Rezept entschieden, kann man mit seinem iDevice gleich in den nächsten Supermarkt stürmen und die Liste abarbeiten. Falls der Partner auf dem Nachhauseweg vom Büro den Einkauf erledigen soll, gibt es die Möglichkeit einer E-Mail-Weiterleitung. Und wer dann noch unbedingt seinen Freunden vom tollen neuen Rezept vorschwärmen will, findet eine Facebook- und Twitteranbindung.

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iManage Migraine: Tagebuch für Migränegeplagte

Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet unter Migräne, einer äußerst unangenehmen Kopfschmerzart, die häufig mit Schwindel, Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit einhergeht. iManage Migraine bietet weitreichende Informationen sowie einen Ansatz zur Kontrolle von Migräneattacken.

Die gratis erhältliche iManage Migraine-Universal-App ist nur eine von mittlerweile vielen Migräne-Management-Applikationen – was zeigt, daß diese Kopfschmerzart nicht nur verbreitet ist, sondern sich vermehrt um allgemeine Vorbeugung und Überwachung der Attacken Gedanken gemacht wird. Weitere Apps in diesem Stil sind die allerdings kostspieligeren „Kopfschmerz-Tagebuch“ (momentan 2,99 Euro) oder „Schmerz Kalender“ (4,99 Euro).

Aufgrund der Tatsache, dass iManage Migraine kostenlos verfügbar ist, haben wir nun der 26,5 MB-App eine Chance gegeben und uns ausführlich mit ihr beschäftigt. Die Tatsache, daß keine deutsche Sprachversion verfügbar ist, sollte jedem, der in der Schule zumindest ansatzweise im Englischunterricht aufgepasst hat, jedoch bei der Nutzung nicht stören.

Gleich nach dem Startbildschirm wird man in ein übersichtliches Menü geführt, welches im Stil einer Stadtkarte aufgebaut ist. Dort finden sich verschiedene Häuser und Straßennamen, die jeweils thematisch strukturiert sind und Wissenswertes rund um die Migräne bereithalten, so zum Beispiel die „Migraine Street“, die „Treatment Alley“ oder die „Management Lane“. Unter anderem erfährt man hier einiges über die Geschichte der Migräne, den Zusammenhang zwischen Übelkeit und einer Migräneattacke oder auch potentielle Auslöser eines Migräneanfalls.

Wichtige Funktionen: Tagebuch und Auswertung
Eine der wertvollsten Eigenschaften dieser App ist auf jeden Fall die Möglichkeit, anhand eines Tagebuches Migräneattacken aufzuzeichnen, Beobachtungen zu notieren und diese anhand von Balkendiagrammen nachträglich auszuwerten. Um einen Anfall ins Tagebuch aufzunehmen, genügt ein Fingertipp auf den Button „Journal“ im Hauptmenü der App. Fortan wird man durch einen Fragebogen geleitet, der verschiedenste Fragen zur Migräneattacke bereithält, unter anderem welche Medikamente vor, während oder nach dem Anfall zum Einsatz gekommen sind, welche Symptome man bemerkt hat oder auch Fragen zur Intensität oder Lokalisation des Schmerzes. Zum Schluss kann man noch eigene Notizen, zum Beispiel bei Auffälligkeiten, hinzufügen.

Weiterhin bietet die App eine langfristige Überwachung und Auswertung der einzelnen Migräneanfälle. In Form mehrerer Balkendiagramme wird übersichtlich dargestellt, welche Auslösefaktoren eine Rolle spielen, wie oft welche Medikamente eingenommen worden sind, ob es migränebedingt Auswirkungen auf das tägliche Leben gegeben hat etc. Diese Diagramme lassen sich zur persönlichen Archivierung oder zum Vorlegen beim behandelnden Arzt auch ausdrucken oder per E-Mail versenden.

Kritikpunkt: Mangelnde Zusammenfassung
Was der ansonsten sehr gelungenen App zweifelsohne noch fehlt, ist eine Möglichkeit, die Migräneattacken einzeln mit allen eingegebenen Werten und Auffälligkeiten kurz und knapp einzusehen. Dies ist zwar über ein Kalenderblatt möglich, in dem Migränetage rot markiert sind, jedoch gibt es keine zusammenfassende Karteikarte, die schnell eine kurze Übersicht verschafft. Dies ist nur möglich, indem man im Kalender den jeweiligen Migränetag auswählt und sich erneut den kompletten Fragebogen ansieht. Weiterhin ist Vorsicht geboten bei einer Wiederherstellung des iOS – hier haben wir die schmerzhafte Erfahrung machen müssen, dass die Daten, die über Monate hinweg in der App gesammelt wurden, komplett verschwunden waren. Ein vorheriges Sichern der Informationen per Ausdruck oder E-Mail-Weiterleitung ist deswegen auf jeden Fall ratsam.

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EA senkt die Preise: NFS Hot Pursuit und Fifa 11 reduziert

Noch sind wir im Taumel der ganzen Sonderangebote der letzten Tage, schon senkt EA die Preise für weitere Must-Have-Apps.

Wie wir gerade erfahren haben, wurden vom großen Entwickler EA nun auch die beliebten Spiele Need for Speed – Hot Pursuit sowie Fifa 11 reduziert. Beide sind momentan in der iPhone-Version für sagenhafte 79 Cent zu haben.

Da beide Spiele mittlerweile zu den gefragtesten Apps gehören und regelmäßig mit guten Bewertungen daherkommen, können wir euch auf jeden Fall empfehlen, zu einem solchen Schlagerpreis zuzuschlagen. Beide Games kommen mit voller Retina-Auflösung daher und bieten so für wenig Geld eine Menge Spielspaß.

Wie lange das Angebot noch andauert, können wir nicht sagen – also am besten gleich in den App Store gehen und zum Schnäppchenpreis laden.

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Fingerspiele: Lustige Reime für die Jüngsten

Anstatt seinem Kind das iDevice zum unkontrollierten Doodle Jump-Daddeln in die Hand zu drücken, haben die deutschen Software- Entwickler von Palugu eine sinnvolle Alternative für Eltern, Erzieherinnen und Kinder geschaffen.

Das Fingerspiel „Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen“ sollte jedem noch im Gedächtnis sein: in Zusammenarbeit mit Kitakram.de ist nun eine Sammlung von 40 Fingerspielen für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren zum Preis von 1,59 Euro in Form einer App erschienen.

Sie richtet sich vor allem an Erzieher/innen im Kindergarten und junge Eltern, die die motorischen und sprachlichen Fähigkeiten ihrer Kleinen schulen wollen. Durch das rhythmische Wiederholen von Wörtern und Sätzen erweitert das Kind spielerisch seinen Wortschatz und lernt, dass Wörter aus Silben zusammengesetzt sind.

Übersichtliches Layout
Die App ist mit kleinen 1,6 MB ein Leichtgewicht unter den mobilen Programmen und lässt sich dementsprechend schnell laden. Nach einem Startbildschirm wird man sofort ins Hauptmenü gelenkt, in dem man nicht nur eine ausführliche Ein- und Anleitung zur Benutzung der App findet, sondern auch 5 thematisch sortierte Kategorien. „Jahreszeiten“, „Tiere“, „Kinder unter 3“, „Freundschaft“ sowie „Abenteuer und Gruseliges“ lassen sich auswählen.

Entscheidet man sich für eine der Thematiken, bekommt man gleich einen ersten passenden Fingerreim vorgestellt. Mit Wischbewegungen lässt es sich bequem durch die weiteren Reime der Kategorie navigieren. Fast jede der Übungen ist zudem bebildert sowie mit entsprechenden Anleitungen versehen, so dass das Verstehen der Abläufe leicht fallen sollte.

Fehlende Bebilderung
Und hier setzt schon der erste Kritikpunkt an: Beim ersten Testen (ohne Kind) fiel sofort auf, dass viele der Reime sehr umfangreich sind. Nicht selten findet man mehrere lange Strophen, die vom Erwachsenen zunächst auswendig gelernt werden müssen, damit man sie dem Kind nachträglich beibringen kann. Zudem sind einige der motorischen Anweisungen nicht auf Anhieb verständlich, da sie nur beschrieben werden, aber nicht mit Bildern versehen sind. Die Verwirrung des erwachsenen „Lehrmeisters“ ist somit vorprogrammiert.

Die Entwicklung der App steckt im wahrsten Sinne des Wortes noch in den Kinderschuhen. Wünschenswert wären auf jeden Fall eine komplette Bebilderung der einzelnen Schritte oder eingebaute Videoclips zur Durchführung der Reime sowie eine weitere Kategorisierung nach Länge oder Schwierigkeitsgrad.

Ob die wenigen bislang vorhandenen Funktionen und das einfach gehaltene Layout der App jedoch einen Preis von 1,59 Euro rechtfertigen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Trotzdem wird diese App unter jungen Eltern oder Erzieher/innen, die ihre Jüngsten für pädagogisch wertvolle Reime begeistern wollen, sicherlich großen Anklang finden.

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Lomografie auf dem iPhone: LomoLomo Pro

Analoge Toycams mit Überraschungseffekten erfreuen sich seit geraumer Zeit wieder größter Beliebtheit. Wer sein Kameraequipment mal zu Hause lassen will, sollte definitiv einen Blick auf LomoLomo Pro werfen.

Bevor wir loslegen, wollen wir schnell noch eine Frage klären: Lomografie, was ist das eigentlich? Diese Stilrichtung der Schnappschussfotografie ist vor einigen Jahren wieder groß in Mode gekommen und als krasser Gegenpol zur digitalen – und vor allem professionellen – Fotografie zu sehen: Bilder, die mit billigen Plastikkameras voller Lichtlecks aus der Hüfte aufgenommen werden und ulkigste Effekte wie Vignettierungen am Rand oder extrem hohe Kontraste produzieren. Als Vorbild der Lomografie dient bis heute die sowjetische LOMO, die jedoch zu ihrer Zeit ganz und gar nicht den Anspruch einer hippen Schnappschusskamera inne hatte.

Auch im App Store scheint der Hype um die Lomografie-Kameras um sich gegriffen zu haben. Mit Hipstamatic, Retro Camera Plus und Instagram, um nur einige zu nennen, bieten sich vielfältige Möglichkeiten, seinem Lomo-Hobby nachzukommen. Mit LomoLomo Pro ist eine neue App hinzugekommen, die sogar von Apple unter „neu und beachtenswert“ eingestuft wurde. Aus diesem Grund haben wir uns die 79 Cent teure App geladen und sie auf Herz und Nieren geprüft – lohnt sich der Kauf, oder sollte man besser zu Alternativen greifen?

Auswahl zwischen verschiedenen Kameras
Als Fotografie-Addict und Besitzerin einer Holga-Lomo-Kamera interessiert mich natürlich zu allererst der Umfang und die fotografischen Ergebnisse der App. Das Layout der LomoLomo Pro ist ganz im Retro-Stil gehalten und beinhaltet neben dem eigentlichen Kamerafenster mit kleinem Sucher auch das Auswahlmenü für das Kameraequipment, leider vermissen wir die Retina-Unterstützung für das iPhone 4. In diesem kann man zwischen zwei verschiedenen Kameras (die „Diana“ und die „ActionSampler“, letztere fertigt vier Fotos kurz hintereinander an und setzt diese in einem Foto zusammen) auch die Farblinsen (derer neun) und verschiedene Bilderrahmen (sechs an der Zahl) auswählen.

Hat man sich für eine Kombination aus Kamera, Linse und Rahmen entschieden, geht es zurück ins Kamerafenster, in dem man seine Bilder schießen kann. Wer wirklich spontane Schnappschüsse plant, sollte den Regler zur Bildgröße auf „normal“ setzen, dann dauert die Entwicklung des Fotos nur etwa 5 Sekunden – in hoher Auflösung muss man etwa 11 lange Sekunden bis zum nächsten Shot warten. Die Bildergebnisse können sich sehen lassen: in hoher Auflösung kommt man auf 1936×1936 Pixel, die normale Auflösung bietet allerding nur 800×800 Bildpunkte.

Wer nach der Fotosession noch Lust verspürt, seine Kunstwerke der großen weiten Welt zu präsentieren, kann auf der Lomo Wall Fotos direkt aus der App hochladen. Auch eine Unterstützung für einschlägige soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter wird geboten. Kritik hier: Rezensionen im App Store bemängeln, dass man einmal hochgeladene Fotos nicht mehr löschen kann und diese zudem noch mit Ortungsinformationen versehen sind. Hoffentlich bessern die Entwickler dort bald nach – ich habe aufgrund dieser Infos meine Lomo-Fotos für mich behalten. Zumindest mit dem erstgenannten Problem muss man allerdings bei allen Foto-Hochlade-Apps leben, die Ortungsdienste können im Zweifel in den iOS-Einstellungen deaktiviert werden.

In-App-Käufe trüben den Spaß
Was nicht unerwähnt bleiben sollte, sind die enttäuschenden In-App-Käufe von LomoLomo Pro. Für jeweils 0,79 Euro lassen sich bis zu fünf weitere Kameratypen installieren, unter anderem eine Ultraweitwinkel-Kamera („Fisheye“) und eine TiltShift-Knipse zum Erstellen von miniaturähnlichen Fotos. Rechnet man alle In-App-Käufe zusammen, kostet die LomoLomo Pro plötzlich 4,74 Euro. Ganz gemein ist hier der direkte Vergleich zur kostenlosen LomoLomo-App des gleichen Entwicklers: um dort den vollen Umfang der App zu erlangen, müssen ganze zehn In-App-Käufe getätigt werden, was mit 7,90 Euro zu Buche schlägt. Hier empfiehlt es sich, auf jeden Fall gleich das umfangreichere LomoLomo Pro-Basispaket für 0,79 Euro zu erstehen.

Wie schneidet nun die LomoLomo Pro im Vergleich mit anderen Retro-Kamera-Apps ab? Für wirkliche Knipsfans ist diese App, insbesondere aufgrund ihrer vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, sicherlich zu empfehlen – wer jedoch nicht Unmengen an verschiedenen Linsen und Kameratypen braucht, dem sei zum kostenlosen Einstieg eher die hervorragende Retro Camera Plus angeraten.

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